Ziesel

Um das Ziesel auf der Heide noch besser schützen zu können, wurde von den Freunden der Perchtoldsdorfer Heide schon Ende 2004 ein Forschungspraktikum der Universität Wien unter der Leitung von Mag. Dr. Ilse Hoffmann und Univ. Prof. Dr. Eva Millesi (Fakultät für Lebenswissenschaften, Department für Neurobiologie und Verhaltenswissenschaften) angeregt. Die Zählungen ergaben ein Maximum von 42 Tieren! Die Population ist also schon sehr klein und alle unnatürlichen negativen Faktoren könnten ein Aussterben der Population fördern.
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Teilnehmer am Smaragdeidechsenprojekt

Die Pfadfinder Perchtoldsdorf und die Jungschar Breitenfurt beschäftigten sich in einem umfassenden Projekt mit dem Schutz der stark gefährdeten Smaragdeidechse. Nach einer Reptilienpräsentation, Heideführung und einem Smaragdeidechsenspiel für die Kleinsten wurde fleißig auf der Kleinen Heide gearbeitet. Für ihr Engagement erhielten die Kinder und Jugendlichen im September den Hans-Czettl- Preis. Auch im nächsten Jahr wollen sie wieder auf der Heide mithelfen.
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Teilnehmer am Ferienspiel

Erstmals beteiligten sich die Freunde der Perchtoldsdorfer Heide am Perchtoldsdorfer Ferienspiel. Das Heideforscher-Programm stieß bei den jungen PerchtoldsdorferInnen auf großes Interesse.
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Fahnenaktion am Marktplatz

Bunte Fahnen mit Tieren und Pflanzen der Heide, aufgehängt am Marktplatz, rückten von Anfang Oktober bis 6. November die Vielfalt der Heide ins Zentrum. Zahlreiche Perchtoldsdorfer Unternehmen unterstützen die Aktion, die auf die Besonderheit der Heide aufmerksam machen soll.
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Die Heideaktionswoche, die im Oktober von den Freunden der Perchtoldsdorfer Heide organisiert wurde, war ein großer Erfolg! 78 Helfer arbeiteten insgesamt 438 Stunden mit großem Einsatz. Vom Weinbauverein wurden die fleißigen Helfer für ihr Engagement mit einem Heideachterl belohnt. Unter den Helfern konnten mehr als 60 neue Mitarbeiter begrüßt werden. An den Pflegemaßnahmen beteiligten sich neben den Freunden der Perchtoldsdorfer Heide auch die beiden Alpenvereinssektionen Liesing-Perchtoldsdorf und Teufelstein, der Kleingarten- und Siedlerverein Eisfabrik sowie die Deutschmeister.
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Impressionen vom Heidefest

Zahlreiche Gäste fanden sich beim Heidefest am 16. Oktober ein und zeigten großes Interesse für die Besonderheiten und den Schutz der Heide. Von Umweltreferent Wolfgang Hitzigrath (Marktgemeinde Perchtoldsdorf) wurde unter den Helfern der letzten Woche der Hauptgewinn gezogen. Frau Grete Lepuschütz aus Perchtoldsdorf darf sich über einen Thermengutschein der Therme Oberlaa um 150 € freuen.
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Vom Land NÖ wurde den Freunden der Perchtoldsdorfer Heide für ihre hervorragende Naturschutzarbeit der letzten Jahre der Josef-Schöffel-Preis verliehen!
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Dez.
30

Schutz des Zieselgebietes für Silvester

Um den Zieselzaun vor Sabotage in der Silvesternacht zu schützen und das Übersteigen des Zaunes so schwierig wie möglich zu machen, legten Dr. Walter Niescher, Helmut Ohrenberger und Ilse Pahia bei stürmischem Schneetreiben Schnittgut entlang des Zaunes auf. (Ein rot-weißes Absperrband war schon beim ersten Schneefall montiert worden, um den Zaun für den Winter deutlich sichtbar zu machen.) Die große Anstrengung wurde mit Erfolg belohnt. Der Zaun wurde, wie man am 1. Jänner 2006 sehen konnte, kein einziges Mal überstiegen und war auch nicht beschädigt.

Nov.
29

Winterpause für den Lehrpfad

Zur Schonung der Tafeln wurde der Lehrpfad wie im letzten Jahr von Ing. Rainer Drozdowski und MMag. Irene Drozdowski demontiert. Frau Helene Purer stellt heuer den Platz zum Unterstellen zur Verfügung. Vielen Dank!
Je nach Schneelage wird der Lehrpfad im März oder April 2006 wieder für die Besucher zum besseren Kennenlernen der Heide-Besonderheiten bereit stehen.

Nov.
21

Pflege im Zieselschutzgebiet

Trotz Schneefall fanden sich MMag. Irene Drozdowski, Ewald Hammerschmid, Dr. Walter Niescher und Reinhold Rung beim Pflegetermin ein, um die Pflegemaßnahmen im Zieselschutzgebiet zu vollenden. Die Helfer von Heideschäfer Johannes Pfeiffer hatten einige Tage zuvor mit den Schneidearbeiten begonnen. Einige weitere Büsche mussten noch entfernt und das Schnittgut zusammengetragen werden. Zur besseren Sichtbarkeit wurde der Weidezaun entlang der westlichen Seite des Gebiets mit einem rot-weißen Band markiert.

Pflege 15.11.
Nov.
15

Pflege auf der Großen Heide

Dipl.-Ing. Ernst Knoll und Ing. Josef Schaupp entfernten im östlichen Teil des Saugrabens am wertvollen Südhang einige der zahlreichen Föhren. Inzwischen schnitten Erika Lang, Ilse Paiha und Dr. Walter Niescher die Fläche südöstlich des Aussichtspunktes fertig frei. Franz Heindl und Heinz Hochmayer vom Kleingartenverein Eisfabrik entfernten mit dem Krampen zahlreiche Waldreben (Clematis vitalba) entlang der Straße. Die Waldreben müssen mit dem Wurzelstock entfernt werden, weil sie aus diesem neu austreiben. Weil sie große Flächen vollständig abdecken können und sehr anspruchslos sind, stellen sie eine besondere Bedrohung für den Trockenrasen dar. MMag. Irene Drozdowski schlichtete inzwischen die Mountainbikerbarriere weiter, die im Frühjahr fertig gestellt werden soll.

Pflege 12.11.
Nov.
12

Pflege im Kröpfgraben

MMag. Irene Drozdowski, Irmtraud Drozdowski, Ewald Hammerschmid, Erika Lang, Dipl.-Ing. Alexander Mrkvicka, Dr. Walter Niescher, Ilse Paiha, Helene Purer und Monika Samol-Petrin stellten mit dem übrig gebliebene Schnittgut der Heideaktionswoche die Dornenwälle im Westteil des Kröpfgrabens fertig und setzten anschließend im östlichsten Teil die Entbuschung weiter fort.

Nov.
02

Pflege

9 Heidehelfer hatten sich bei sonnigem, warmem Wetter eingefunden, um die Pflegearbeiten auf der Großen Heide voranzutreiben. Helmut Kolar, Dr. Walter Niescher und Gerda und Helmut Ohrenberger entfernten Büsche auf der Fläche südöstlich des Aussichtspunktes, die schon vorher beweidet worden war. Ing. Josef Schaupp und Dipl.-Ing. Wolfgang Matzke schnitten eine bereits stark verbuschte Fläche beim Abstieg zum Saugraben frei und fällten und entasteten weitere Föhren am Südhang des Saugrabens. MMag. Irene Drozdowski und Irmtraud Drozdowski setzten die Arbeit an der Mountainbiker- Dornenbarriere in der Kurve südlich des Wasserbehälters und am obersten Teil der Heidestraße fort. Sie bekamen tolle Unterstützung von den Volksschülern Sven, Luca und Erik, die sich mit ihren Klassen aus Wien gerade auf der Heide befanden! Danke!

Nov.
01

Leinenzwang für alle Hunde auf der gesamten Heide!

Ab 1. November tritt eine Verordnung der Marktgemeinde Perchtoldsdorf in Kraft, die einen Leinenzwang für Hunde für das gesamte Heidegebiet vorschreibt. Tafeln werden bis Ende des Jahres aufgestellt. Die einstimmige Entscheidung des Gemeinderates ist ein großer Erfolg, der nicht nur positiv für zahlreiche seltene störungsempfindliche Tiere wie Ziesel (vom Aussterben bedroht), Sägeschrecke (vom Aussterben bedroht) oder Reptilienarten (stark gefährdet und gefährdet) ist. Auch viele Heidebesucher fühlen sich von den freilaufenden Hunden gestört bzw. sorgen sich um ihre kleinen Kinder. Auch für Heideschäfer Johannes Pfeiffer ist die Verordnung eine große Erleichterung. Wurden doch die Schafe, von denen viele trächtig sind, im heurigen Jahr schon mehrmals von Hunden gehetzt. Ein Schaf wurde von einem Husky angefallen (Vorfall wurde beobachtet, Zeugen sind bekannt) und später mit mehreren Wunden in der Tröschgasse wieder aufgefunden. Der verantwortliche Hundebesitzer schnappte seinen Hund und ergriff die Flucht.
Liebe Hundebesitzer, bitte zeigen Sie Verantwortung und nehmen Sie Ihren Hund an die Leine, damit so etwas nicht mehr passieren kann! Nach einer Übergangsfrist wird der Leinenzwang immer wieder kontrolliert und bei Zuwiderhandeln auch Anzeige erstattet werden!

Okt.
18

Pflege am Südhang des Saugrabens

In der Heideaktionswoche war der gesamte Nordhang des Saugrabens gepflegt worden. Aber auch der Südhang bedarf einer, wenn auch etwas weniger aufwendigen, Pflege, für die man jedoch zum Teil Helfer mit botanischem Wissen benötigt. Reinhold Rung fällte einige Föhren, die den Südhang schon zu stark abschatten. Gemeinsam mit MMag. Irene Drozdowski wurde das Schnittgut zu einem Punkt geschleppt, von dem der LKW der Gemeindearbeiter es aufnehmen kann. Dr. Walter Niescher war inzwischen mit der Pflege einzelner Buschgruppen beschäftigt, die jedoch nur zu einem Teil entfernt werden. Besonders die Reptilien aber auch bestimmte Insektenarten benötigen kleinere oder größere Büsche als Teil ihres Lebensraumes.

Okt.
16
Impressionen vom Heidefest

Das Heidefest – Viele Besucher und großes Interesse

Am Sonntag, den 16. Oktober, wurde von den Freunden der Perchtoldsdorfer Heide als feierlicher Abschluss der Heideaktionswoche zu einem Heidefest neben Kinderspielplatz und Schafstall, dem ehemaligen Standort der Rabl-Hütte geladen. Bei prachtvollem Wetter kamen zahlreiche Heidebesucher und Gäste um die Heide in gemütlicher, geselliger Atmosphäre zu genießen.

Okt.
08
Heidepflege

Heideaktionswoche – Ein großer Erfolg zum Schutz der Heide

Die intensive Vorbereitung und Organisation durch die Freunde der Perchtoldsdorfer Heide und die hohe Bereitschaft der Heidebesucher etwas für den Schutz des Naturjuwels zu leisten, brachten einen ausgesprochen großen Erfolg bei den Pflegeterminen der Heideaktionswoche! 78 Personen von jung bis alt arbeiteten insgesamt 438 Stunden mit großem Einsatz für die Heide. Unter den Helfern konnten mehr als 60 neue Mitarbeiter begrüßt werden. Mehr zur Heideaktionswoche sowie Fotos von den Arbeiten.

Okt.
06
Fahnenaktion 2005

Fahnenaktion Die Vielfalt der Heide im Zentrum

20 Perchtoldsdorfer Unternehmen unterstützen mit dem Kauf einer Fahne die Aktion. Ziel war es, am Marktplatz, im Zentrum Perchtoldsdorfs, auf die Besonderheit und Vielfalt der Perchtoldsdorfer Heide sowie den notwendigen Schutz aufmerksam zu machen und die Menschen zur Mithilfe anzuregen. Jede Fahne zeigt ein Tier oder eine Pflanze der Heide und trägt Name und Logo des Unterstützers. Eine Fahne war um einen Beitrag von 50 Euro zu erwerben. Die Aktion wird im nächsten Jahr wiederholt werden.
Wir möchten uns für die Teilnahme bedanken bei: Schlosserei Fürndraht, Kunstschmiede Kumpa, Dachdeckerei Trampler, Heuriger Erwin & Brigitte Sommerbauer Pelzmoden Sladky, Tischlerei Scheuer, Holzbau Distel, Fa. E-solutions, Hotel In Vino Veritas, Gartengestaltung Cigler, Architekt Toifel, Fa. Ökotechna, Yours, Martin Schwab, OFI Finanzservice GmbH, Daily wear fashion, Sportschützenverein Felsenkeller, Gartengestaltung Hojsak, Fa. Kusolitsch, Foto Landau.
Wenn auch Sie im nächsten Jahr eine Fahne erwerben wollen, melden Sie sich bitte unter mithilfe@perchtoldsdorfer-heide.at oder 0664/815 63 11 (nur wochentags).

Sept.
22

Infostand beim Autofreien Tag

Am Autofreien Tag war nachmittags die gesamte Brunnergasse gesperrt. Diverse Vereine beteiligten sich am Programm. Birgit Rotter und Ing. Josef Wurth organisierten einen Heideinfostand. Für Kinder wurden zahlreiche Ansteckbuttons mit Heidemotiven gepresst, die reißenden Absatz fanden! Die Besucher wurden über Heideaktionswoche und Heidefest informiert.

Sept.
17

Infostand und Heideausstellung bei der Vital & Freizeit-Messe

Bei der Vital&Freizeit-Messe im Kulturzentrum organisierten Ing. Josef Wurth und Dipl.-Ing. Alexander Mrkvicka eine Heideausstellung in der Galerie sowie einen Infostand im Festsaal, der auf die Heideaktionswoche aufmerksam machen sollte.

Sept.
16
Verleihung des Schöffelpreises

Josef-Schöffel-Preis für hervorragende Leistungen zum Schutz der heimischen Natur!

Die Freunde der Perchtoldsdorfer Heide erhielten im Oktober als große Auszeichnung ihrer Naturschutzarbeit um die Perchtoldsdorfer Heide den Josef-Schöffel-Förderungspreis des Landes Niederösterreich.
Dem außerordentlichen Einsatz Josef Schöffels ist es zu verdanken, dass der Wienerwald Ende des 19. Jahrhunderts vor der Abholzung bewahrt wurde. Das Land Niederösterreich stiftet jedes 3. Jahr zehn Förderpreise, die im Sinne des vorbildhaften Wirkens von Josef Schöffel an Personen und Vereine verliehen werden, die durch hervorragende Leistungen zum Schutz der heimischen Natur beitragen.

Eine Jury bestehend aus Naturschutzfachleuten aus dem wissenschaftlichen, pädagogischen, öffentlichen und privaten Bereich beurteilte alle Einsendungen und wählte unter 25 Bewerbungen die Freunde der Perchtoldsdorfer Heide als Preisträger im heurigen Jahr aus. Der Preis ist eine große Bestätigung für die hohe Qualität der ehrenamtlichen Naturschutzarbeit des Vereins, der auch in Zukunft seine Bemühungen zum Schutz des wertvollen Naturgebietes mit viel Einsatz weiterführen wird.

Zur Person von Josef Schöffel (1832 - 1910)

Josef Schöffel

Josef Schöffel wurde in Böhmen geboren. Er absolvierte das Gymnasium in Budweis, diente in der Armee, studierte Geologie und arbeitete an der Geologischen Reichsanstalt in Wien. Mit seiner Übersiedlung nach Mödling widmete er sich einem neuen Betätigungsfeld als Publizist und Kritiker. 1873 wurde er in das Abgeordnetenhaus des Reichsrates und noch im selben Jahr zum Bürgermeister von Mödling gewählt. Durch seine Streitschriften und Reden hat er der Allgemeinheit vor Augen geführt, wie überaus wichtig die Walderhaltung zu Erholungszwecken für die Bevölkerung des Ballungsraumes ist.

Seinem unerschrockenen Eintreten und seiner 3 Jahre lang (1870 bis 1873) geführten beispiellosen Kampagne ist es zu verdanken, dass der Wienerwald nicht abgeholzt und somit gerettet wurde. Nachdem er sich schon Jahre vorher aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen hatte, starb Josef Schöffel 1910 im Alter von 78 Jahren in Mödling.
(Quelle: http://www.noel.gv.at; Stand 01.11.2005)

Sept.
06

Treffen der Mitarbeiter beim Heurigen Johann Neumayer

Zum Heideheurigen kamen diesmal mehr als 20 Personen. MMag. Irene Drozdowski präsentierte das Smaragdeidechsenprojekt, Birgit Rotter gab erste Ergebnisse des Zieselprojektes bekannt. Die Heideaktionswoche wurde vorgestellt und nötige Pflegemaßnahmen diskutiert. Der Abend klang gemütlich bei gutem Essen und zahlreichen Gesprächen aus.

Aug.
26

Versorgung des Schnittgutes und Entfernung kleiner Eichen

MMag. Irene Drozdowski, Irmtraud Drozdowski, Ing. Rainer Drozdowski, Dipl.-Ing. Wolfgang Freundorfer, Franz Fritz, Dr. Walter Niescher, Dipl.-Ing. Wolfgang Matzke und Ing. Josef Schaupp setzten die Arbeit im Kröpfgraben fort. Große Mengen von Föhrenästen mussten zum Straßenrand transportiert werden. Sie dürfen nicht zu lange im Trockenrasen liegen bleiben, da sie die Vegetation ersticken und ihre Nadeln fallen lassen. Vor allem südlich des eingezäunten Naturschutzgebietes machen nachwachsende kleine Eichen mühsame Kleinarbeit. Sie verschwinden erst nach mehrjährigem Schneiden.

Aug.
25

Pflege im Kröpfgraben geht weiter

Viel ist schon passiert, aber viel ist auch noch zu tun! Franz Fritz, Dipl.-Ing. Ernst Knoll und Helmut Neumayer schlägerten und entasteten zahlreiche Föhren am Südhang des Kröpfgrabens, um den Bereich noch mehr zu öffnen.

Aug.
22

Ferienspiel – Heideforscher können auch bei Schlechtwetter forschen!

Auf Grund des starken Regens wurde das Ferienspiel kurzer Hand in das Kulturzentrum verlegt, denn Forscher arbeiten nicht nur im Freien!
Schon zu Beginn stellten die 18 Jungforscher ihr Wissen unter Beweis und erzählten von Heide-Tieren und Pflanzen. Das bewährte Tastspiel machte allen großen Spaß und geschickt ordneten die Kinder die zahlreichen Gegenstände vier Themengebieten – Geschichte, Gefahren, Vielfalt der Lebewesen und Pflege – zu.
In einem Geruchsmemory fanden die Kinder dann aus 18 Dosen mit zerriebenen Pflanzen- oder Lebensmittelproben die jeweils richtigen zwei zusammen und suchten aus einem großen Angebot an aufgelegten Bildern, Pflanzen und Lebensmitteln den richtigen Pflanzenvertreter heraus. Erstaunen erregten die Sommerwurz und die Purpur-Schwarzwurzel (Scorzonera purpurea), die nach Gewürznelken und Kakao duften.
Zum Schluss wurden noch ein paar Heidetiere unter anderen Ameisenlöwe und Ameisenjungfer (Myrmeleon formicarius), Italienische Schönschrecke (Calliptamus italicus) und ein Mistkäfer bewundert.

Juli
25
Teilnehmer am Perchtoldsdorfer Ferienspiel 2005

Ferienspiel – Heideforscher auf den Spuren eines geheimnisvollen Heidebewohners

Zum ersten Mal beteiligten sich die Freunde der Perchtoldsdorfer Heide im heurigen Jahr mit dem Angebot Heideforscher am Perchtoldsdorfer Ferienspiel.
Die Ankündigung stieß auf großes Interesse unter den jungen PerchtoldsdorferInnen und so konnte MMag. Irene Drozdowski 21 Nachwuchsforscher im Alter zwischen 6 und 12 Jahren auf der Heide begrüßen.

Zeichnung vom Perchtoldsdorfer Ferienspiel 2005

In einem Tastspiel wurden Sammlerstücke eines verschollenen Forschers erraten und so die Zusammenhänge und Besonderheiten, Gefahren und notwendigen Pflegemaßnahmen im Lebensraum Trockenrasen spielerisch besprochen.
Nach wieder entdeckten Beschreibungen des Forschers zeichneten die Kinder ein seltenes, geheimnisvolles, verschollenes Tier und gingen dann mit viel Forschergeist und Dosenlupen ausgestattet daran, dieses auf der Heide wieder zu finden.
Neben zahlreichen anderen Insekten wurde nach einiger Zeit auch der seltene Heidebewohner entdeckt – die Italienische Schönschrecke (Calliptamus italicus).
Abschließend zeigten die Kinder noch große Begeisterung bei der Beobachtung der Ziesel, die den Forscherkreis auch nicht enttäuschten und sich ganz aus der Nähe betrachten ließen.

Juni
05
Pflegemaßnahmen der Pfadfinder

PfadfinderInnen und Jungschar arbeiten für die Smaragdeidechse

Nach dem Perchtoldsdorfer Fronleichnamsumzug trafen die Kinder und Jugendlichen der Jungschar Breitenfurt und der PfadfinderInnen Perchtoldsdorf in ihrem Pflegegebiet ein. Über vierzig Leute arbeiteten schließlich gemeinsam – sie sägten, schnitten, schleppten und schlichteten. Nach einigen Stunden standen alle erschöpft aber glücklich vor dem Ergebnis ihrer Arbeit, dessen Ausmaß die Erwartungen aller noch um vieles übertraf. Gemeinsam bringt man einfach viel zu Stande!

Juni
04

Treffen der Mitarbeiter beim Heurigen Franz Wurth

Abends fand sich ein – auf Grund des schlechten Wetters – kleinerer Kreis an Mitarbeitern beim Heideheurigen ein. Die Idee einer Heideaktionswoche, bei der sich möglichst viele Menschen an der Pflege beteiligen sollen, entstand. Das Datum wurde sofort festgelegt. Aktuelle Probleme und mögliche Lösungen wurden mit Bürgermeister Martin Schuster diskutiert.

Juni
04

Pflegemaßnahmen am Südhang des Kröpfgrabens

Helfer des Vereins schneiden sehr empfindliche Bereiche im Smaragdeidechsengebiet, die auf Grund der Vegetation aber auch der hier lebenden Reptilien mit Vorsicht behandelt werden müssen. Während der Arbeiten wird eine Äskulapnatter entdeckt, einen Tag später eine Schlingnatter. Dies bestätigt die große Bedeutung des Bereiches für Reptilien.

Mai
27
Führung für Pfadfinder

Heideführung für die Pfadfinder Perchtoldsdorf

Um die Heide nicht nur als Erholungsgebiet sondern auch als wertvollen Lebensraum für Tiere und Pflanzen kennen zu lernen, kamen die Pfadfindergruppen zu einer eigens für sie veranstalteten Heideführung, die auf Grund des großen Interesses auch wesentlich länger dauerte, als ursprünglich geplant. MMag. Irene Drozdowski konnte neben zahlreichen Pflanzen und Insekten auch beide Schlangenarten der Heide – die Schlingnatter und die Äskulapnatter – zeigen. Selten hat man so ein Glück, beide Tiere bei einer Führung zu sehen!

Mai
25
Reptilienpräsentation Jungschar Breitenfurt

Reptilienpräsentation für die Jungschar Breitenfurt

MMag. Irene Drozdowski und Stefan Eisenbach zeigten auch für die Kinder der Jungschargruppen die Smaragdeidechse und die Ringelnatter. Faszinierend war es zu beobachten, wie Kinder, die zuerst Angst vor der Schlange hatten, nach dem direkten Kontakt die Schlange gar nicht mehr aus der Hand geben wollten. Dies ist auch ein großer Erfolg für den Schutz dieser Tiere!

Mai
21
Rollenspiel mit Pfadfinder Wichtel>

Aus dem Leben der Smaragdeidechse für die Wichtel und ihre Pflegearbeit

Für die 6 bis 10 jährigen Pfadfinder-Wichtel wurde das Leben der Smaragdeidechse von MMag. Irene Drozdowski, Stefan Eisenbach und Gernot Waiss als Rollenspiel aufbereitet. In einer Zeremonie wurden die Kinder in Smaragdeidechsen verwandelt, um in verschiedenen Spielen die Abschnitte des Smaragdeidechsenlebens zu erleben. Nach der Rückverwandlung in Menschen arbeiteten die Kinder auf der Kleinen Heide für den Schutz ihres Patentieres. Gernot Waiss hat das Glück, eine Smaragdeidechse im Pflegebereich zu entdecken.

Mai
20
Reptilienpräsentation bei den Pfadfindern, Quelle: Christina Kopecky

Reptilienpräsentation für die Pfadfinder Perchtoldsdorf

Als Einstieg in das Smaragdeidechsenprojekt zeigten MMag. Irene Drozdowski und Josef Wurth im Pfadfinderheim eine nachgezüchtete Smaragdeidechse und eine junge Ringelnatter und erzählten spannende Details zum Leben der Reptilien. Das Berühren der Schlange war für alle ein großes Erlebnis.

Apr.
11

Flurreinigungsaktion der 2a VS-Kneippgasse auf der Großen Heide

Unter der Leitung ihrer Lehrerin Eva Lebschy säuberten die Kinder der 2a-Klasse ausgerüstet mit Handschuhen und Müllsäcken große Bereiche der Großen Heide von Müll, der sich im Winter angesammelt hatte. Auch viele Reste vom Silvesterfeuerwerk waren noch zu finden. Die Gemeinde Perchtoldsdorf übernahm den Bustransfer zwischen Schule und Heide.

Entfernung von dichtem Buschwerk
Apr.
1

Pflegemaßnahmen oberhalb des Sanatoriums

Die aufwändige Arbeit oberhalb des Sanatoriums wurde fortgesetzt und zahlreiche dichte Büsche entlang des Weges mit Motorsäge und Astschere entfernt. Die Fläche muss nun regelmäßig nachgeschnitten und beweidet werden. Nach einigen Jahren ist dann das Buschwerk wieder zurückgedrängt.

Pflegefläche beim Sanatorium
Mär.
22

Pflegemaßnahmen oberhalb des Sanatoriums

Franz Fritz, Elfriede Hüttner, Dipl.-Ing. Ernst Knoll, Helmut Neumayr, Alois Posseth, Brigitte Rupsch und Ing. Josef Schaupp nahmen sich in mühevoller Pflegearbeit der Fläche oberhalb des Sanatoriums an. In den letzten Jahren hatte sich dort extrem dichtes Buschwerk entwickelt, auch Robinien, die eine große Bedrohung für Trockenrasen darstellen, da sie den Boden mit Stickstoff anreichern und so düngen, sind schon auf der Fläche zu finden. Büsche wurden mit der Motorsäge entfernt, Föhren in größere Höhe entastet und Robinien geringelt.
Ing. Rainer Drozdowski und Dr. Walter Niescher montierten inzwischen wieder die Lehrpfadtafeln, die für den Winter untergestellt worden waren.

Mär.
20

Reparatur an Zieselzaun und Dornenwällen

Irmtraud Drozdowski, Ing. Rainer Drozdowski, Leopold Gerstorfer und Dr. Walter Niescher reparierten in mehrstündiger Arbeit die Winterschäden am Elektrozaun um die Zieselkolonie, transportierten Schnittgut zu den Dornenwällen entlang der Heidestraße und besserten große Teile der Barrieren aus, die den Bereich unterhalb der Heidestraße vor Radfahrern schützen und für empfindliche und bedrohte Tierarten wie Smaragdeidechse und Sägeschrecke beruhigen.

Jän.
01

Aufräumarbeiten

Durch die Mithilfe vieler Heidebesucher wurden auch heuer die riesigen Müllberge der Silvesternacht fast vollständig eingesammelt und ordnungsgemäß entsorgt. Wir möchten uns für die große Mühe bei allen ganz herzlich bedanken!

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