Die intensive Werbung mit großen Transparenten, mit Artikeln in der Perchtoldsdorfer Rundschau und NÖN, sowie die Verteilung von Informationszetteln an fast alle Perchtoldsdorfer Haushalte durch fleißige HelferInnen brachte große Resonanz in der Bevölkerung. 261 Freiwillige im Alter von 6 bis über 80 Jahren schenkten der Heide insgesamt 1083 Arbeitsstunden. 230 neue HelferInnen, darunter auch viele Heideinteressierte aus Wien, dem Bezirk Baden und den Perchtoldsdorfer Nachbargemeinden konnten begrüßt werden.
Von den Mitgliedern und treuen HelferInnen der Freunde der Perchtoldsdorfer Heide hatten teilgenommen: Mag. Manuel Böck, MMag. Irene Drozdowski, Irmtraud Drozdowski, Ing. Rainer Drozdowski, Stefan Eisenbach, Dr. Eckart Gatterbauer, Ewald Hammerschmid, Elfriede Hüttner, Mag. Maria Kaller, Dipl.-Ing. Ernst Knoll, Helmut Kolar, Richard Kopeczky, Grete Lepuschütz, Edda Margaritella, Dipl.-Ing. Wolfgang Matzke, Dipl.-Ing. Alexander Mrkvicka, Elisabeth Mrkvicka, Georg Mrkvicka, Helmut Neumayr, Dr. Walter Niescher, Herta Niescher, Dr. Franz Österreicher, Ilse Paiha, Alois Posseth, Helene Purer, Adolf Rötsch, Reinhold Rung, Rudolf Sabor, Robert Schabetsberger, Ing. Josef Schaupp, Dieter Wihart und Josef Wurth.
An den Pflegemaßnahmen beteiligten sich neben den Freunden der Perchtoldsdorfer Heide auch zahlreiche andere Gruppen und Vereine: die Klassen 2b und 3a der VS Roseggergasse, die Klasse 5c des BRG Roseggergasse, die Caravelles und Explorer der Pfadfinder & Pfadfinderinnen Perchtoldsdorf, der Verein Morgenstern aus Wöllersdorf, die Alpenvereinssektion Liesing-Perchtoldsdorf, der Kleingarten- und Siedlerverein Eisfabrik, der Gartenbau- und Siedlerverein Perchtoldsdorf, der ÖBB Landwirtschaft Verein sowie die Klasse 3a der Sportmittelschule Hetzendorf. Auch die Mitarbeiter von Schäfer Johannes Pfeiffer und die Waldarbeiter der Marktgemeinde Perchtoldsdorf leisteten zahlreiche wertvolle Arbeitsstunden.
Durch das große Engagement der Bevölkerung konnten die Flächen des Vorjahrs nachgepflegt und sehr viele weitere neue Flächen nach den Vorgaben des Pflegeplanes in Pflege genommen werden. Die wertvollen Trockenrasen- und Halbtrockenrasenflächen der Kleinen Heide konnten heuer erstmals bis zur West- und Nordgrenze sowie bis zu den alten Steinbruchflächen ausgeschnitten werden. Auch Teile des Kröpfgrabens wurden gepflegt. Ebenso erfuhr die Große Heide heuer erstmals eine beinahe flächendeckende Pflege. Sogar im Bereich zwischen Heidestraße und Gärten konnten zahlreiche Föhren gefällt werden und so wertvolle Halbtrockenrasenflächen zurückgewonnen werden.
Die erbrachte Arbeitsleistung und der Pflegeerfolg übertrafen die Erwartungen um ein Vielfaches!
Herzlichen Dank auch an die Sponsoren der heurigen Pflegewoche. Der Weinbauverein belohnte die HelferInnen wieder mit Heideachterln. Schlosserei Wolf (Meidling) und Kristallapotheke (Siebenhirten) spendeten je ein Drittel der Paydorfer. Die Marktgemeinde Perchtoldsdorf stellte Gutscheine für das Erholungszentrum und GR. Franz Nigl ausgezeichneten Wein für die Verlosung zur Verfügung.
Auch in den nächsten Wochen sowie im Frühjahr 2007 wird bei gutem Wetter ein Mal pro Woche die Pflege fortgesetzt werden. Falls auch Sie sich beteiligen möchten melden Sie sich einfach unter mithilfe@perchtoldsdorfer-heide.at oder 0699/111 81 400.
3 HelferInnen begannen schon am Vortag der angekündigten Pflegewoche mit einer wichtigen Zielfläche der heurigen Aktion. Unterhalb der Heidestraße wurden von Reinhold Rung zahlreiche Schwarzföhren geschnitten.
Am ersten Tag nahmen 14 Personen an der Pflege auf der Kleinen Heide teil. 3 Personen arbeiteten den gesamten Tag. Die Fläche nördlich des Holzhäuschens im Zentrum der Kleinen Heide wurde bis auf wenige kleine Sträucher gänzlich entbuscht. Entlang der Straße zum Häuschen wurde die schon mehr als 3 m hohe Hecke stark ausgelichtet, um den nördlich liegenden Halbtrockenrasenflächen wieder mehr Sonne zu geben.
16 HelferInnen begannen mit der Auslichtung der westlichsten Fläche der Kleinen Heide. Hier war die Verbuschung schon besonders stark vorangeschritten. Zahlreiche über 2 Meter hohe Bäume und Sträucher mussten mit der Motorsäge entfernt werden.
Vormittags wurde die am Sonntag begonnene Fläche mit 15 Personen unter großer Anstrengung fertig ausgeschnitten. Noch immer gab es viel Arbeit mit der Motorsäge zu erledigen. Das Schnittgut der letzten Tage türmte sich schon zu mehr als mannshohen Bergen entlang der Straßen.
Die Kinder der 2b Volksschule Roseggergasse begannen mit ihren Lehrerinnen Waltraud Dungl und Elisabeth Mrkvicka mit der Nachpflege der besonders wertvollen Flächen südlich des Naturschutzgebietes auf der Kleinen Heide.
Nachmittags widmeten sich 9 HelferInnen darunter zwei Kinder der Nachpflege der Trockenrasenflächen im Norden der Kleinen Heide. Helmut Neumayr entbuschte währenddessen mit dem Freischneider und der Unterstützung eines Mitarbeiters den Gestrüppstreifen östlich des Holzhäuschens.
Die Helfer von Heideschäfer Johannes Pfeiffer übernahmen die Nachpflege der Severawiese mit dem Freischneider.
Die Waldarbeiter der Marktgemeinde Perchtoldsdorf begannen mit dem Freischneiden der Fläche unterhalb der Haarnadelkurve der Heidestraße auf der Großen Heide.
28 HelferInnen lichteten eine stark verbuschte Halbtrockenrasenfläche im Norden der Kleinen Heide. Für den Neuntöter wurden einzelne Weißdorn- und Rosensträucher stehen gelassen und nur auf 1 m Höhe aufgeastet. Helmut Neumayr entfernte mit seinen Mitarbeiter zahlreiche Goldregen und andere Gebüsche entlang der Straße nordöstlich des Holzhäuschens.
Nachmittags begannen 17 Freiwillige mit der Nachpflege der Fläche oberhalb des Sanatoriums auf der Großen Heide. Hier ist der Erfolg der Pflegemaßnahmen der vorigen Jahre schon deutlich zu erkennen. Auf der östlich anschließenden Fläche wurden zahlreiche hohe Sträucher sowie einige Schwarzföhren mit der Motorsäge entfernt.
Dieser Pflegetag war mit 59 Personen am Vormittag der am besten besuchte Pflegetermin der Woche. Die Schüler der 5c aus dem BRG Perchtoldsdorf und 37 Erwachsene arbeiteten perfekt im Team zusammen. Die Pflege jener Flächen auf der Großen Heide, mit denen am Vortag begonnen worden war, konnte erfolgreich beendet werden. Unterhalb der Heidestraße wurden weitere Schwarzföhren gefällt. Durch die große Arbeitskraft konnte außerdem die riesige Fläche vom Zieselschutzgebiet Richtung Osten bis zur Straße und zum Heidebrunnen vollständig gepflegt werden. Dort hatten sich schon sehr große Gebüschinseln gebildet, deren Entfernung bzw. Auslichtung bereits dringend nötig war.
10 weitere HelferInnen übernahmen am Nachmittag noch die letzten Aufräumarbeiten und Nachschnitte auf dieser Fläche.
Ein Helfer von Johannes Pfeiffer übernahm die wichtige Pflege entlang der Hecken östlich und nördlich der Weingärten auf der Großen Heide.
Die Waldarbeiter der Marktgemeinde Perchtoldsdorf beendeten die Freischneidearbeiten im Bereich der Haarnadelkurve Richtung Südosten.
Insgesamt 31 HelferInnen nahmen eine Auslichtung der langen Hecke entlang der Heidestraße vom Aufgang Gorlitzergasse bis zur Haarnadelkurve vor. Größere Gebüschinseln und Dornensträucher sowie Totholzhaufen wurden vor allem für die Smaragdeidechse immer wieder in der Hecke belassen.
Am Vormittag waren gleich drei verschiedene Gruppen im Einsatz. 12 HelferInnen übernahmen die Nachpflege des Alten Ackers auf der Großen Heide. Weitere Föhren unterhalb der Straße wurden gefällt.
Dass die acht Mitglieder der Arbeitsgruppe Bauernhof des sozialtherapeutischen Vereins Morgenstern viel Erfahrung in der Pflege von Trockenrasenflächen haben, merkte man sofort. Mit großer Sorgfalt und Fachkenntnis entfernten sie eine riesige, extrem stachelige Schlehengruppe östlich des Zieselschutzgebietes. Die Schüler 3a der Sportmittelschule Hetzendorf übernahmen die Büsche am Nordosteck derselben Fläche.
12 Mitarbeiter nahmen am Nachmittag die Nachpflege zweier wertvoller Saumflächen auf der Kleinen Heide vor. Gleich drei Gottesanbeterinnen, darunter ein Weibchen, dass tatsächlich das Männchen verspeiste, wurden beobachtet und sorgten für faszinierende Einblicke in das Tierleben auf der Heide. Gleichzeitig betätigte sich die Hortgruppe der Sebastiankneippgasse mit 43 Kindern im Vorschul- und Volkschulalter beim Ausschneiden zahlreicher kleiner Zwergweichseln.
Den Abschluss der äußerst erfolgreichen Pflegewoche machte abends die Caravelles & Explorersparte der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Perchtoldsdorf. Am östlichen Ende des Kröpfgrabens wurden von den engagierten Jugendlichen große Gebüschgruppen und eine Schwarzföhre entfernt.