Juni
1
Juni
2

Mehr als 1000 Arten und große Begeisterung beim GEO-Tag der Artenvielfalt!

Geo-Tag der Artenvielfalt

Gemeinsam mit der Marktgemeinde Perchtoldsdorf und dem Biosphärenpark Wienerwald hatten die Freunde der Perchtoldsdorfer Heide eingeladen, im Rahmen des GEO-Tages der Artenvielfalt die Naturschätze in Perchtoldsdorf, in unmittelbarer Nähe der Großstadt Wien zu erforschen und zu dokumentieren.

33 namhafte Experten folgten der Einladung und nahmen mit großem Einsatz an der Artensuche teil. Sie entdeckten über 1000 Tier- und Pflanzen-Arten, darunter zahlreiche Raritäten.

Beim Fest der Artenvielfalt bestaunten etwa 800 Besucherinnen und Besucher beim Heurigen Franz und Monika Wurth eine Auswahl der von den Experten gefundenen Pflanzen und Tiere. Das Rahmenprogramm fand großen Anklang.
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Sept
22

Das Heidefest – beliebter Anziehungspunkt für viele Familien

Heideinfostand 2007

Als Abschluss der Pflegewoche luden die Freunde der Perchtoldsdorfer Heide wieder zum Heidefest. Das Wetter war mit strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel perfekt für einen Nachmittag im Freien und so kamen wieder insgesamt mehr als 700 Gäste, um die gemütliche, gesellige Atmosphäre, das hervorragende Essen und das spannende Programm zu genießen.

Panorama vom Heidefest 2007

Bürgermeister Martin Schuster, GR. Franz Nigl und Umweltreferent Wolfgang Hitzigrath kamen direkt vom Programm des autofreien Tages am Marktplatz angeradelt, um das Heidefest zu eröffnen. Sie lobten die Arbeit der vielen Freiwilligen und zeichneten nach MMag. Irene Drozdowski im letzten Jahr, heuer Dipl.Ing. Alexander Mrkvicka, Ing. Josef Wurth, Dr. Walter Niescher, Ing. Rainer Drozdowski, Irmtraud Drozdowski und Elfriede Hüttner für Ihr großes Engagement um die Heide aus.

Urkundenvergabe

Den Vereinen und Schulklassen, die an der Pflegewoche teilgenommen hatten, wurden als Dankeschön Urkunden überreicht.

Als fleißigster Helfer des Jahres 2007 wurde Dr. Walter Niescher vom Biosphärenpark Wienerwald mit einem Wienerwald-Geschenkkorb belohnt. Er hatte heuer seit April wöchentlich auf der Heide Pflegemaßnahmen durchgeführt, um vor allem die Robinienachtriebe in den Griff zu bekommen und außerdem zahlreiche Pflegetermine geleitet.

Urkundenvergabe

Unter den freiwilligen Helfern der Pflegemaßnahmen wurden wieder zahlreiche Preise verlost, darunter als Hauptpreis zweimal Paydorfer im Wert von je 70€, über die sich Frau Helene Purer und Herr Günther Ball, beide schon von Anfang an treue Helfer bei den Pflegewochen, freuten.

Umweltreferent Hitzigrath wurde als Dankeschön für die jahrelange tolle Zusammenarbeit von den Freunden der Perchtoldsdorfer Heide einen Gutschein für eine Kanutour in den Donauauen überreicht. Ohne sein großes Engagement und seine Unterstützung wären viele Maßnahmen und Aktionen nicht so unkompliziert und effizient durchzuführen!

Heideheuriger Kuchen Weltladen

Das ausgezeichnete Heurigenbuffet und die Getränke wurden wieder vom Weinbauverein gesponsert. Auf Grund der frühen Weinlese sprang Robert Eisenbach für den Ausschank ein. Julia Wurth betreute das süße Buffet mit köstlichen, hausgemachten Kuchen, die von fleißigen HelferInnen gebacken worden waren. Helmut und Lena Neumayer präsentierten den Weltladen und sorgten für den fair gehandelten Kaffee.
Durch das Buffet kamen wieder viele Spenden für die Heide herein und wir möchten uns herzlich bei allen für die Unterstützung bedanken!

Biosphärenpark_Wienerwald Führung

Der Biosphärenpark Wienerwald-Infostand, die Ausstellung, der von Georg Mrkvicka und Dr. Walter Niescher betreute Heide-Infostand mit zahlreichen Heidetieren und die kostenlosen Heideführungen von Ing. Josef Wurth und Dipl.-Ing. Michael Duda stießen auf großes Interesse.

Nisthilfen Basteln mit Silvia

Die Naturmaterial-Bastelstation mit Silvia Hufnagel und das Nisthilfenbohren mit Leopold Gerstorfer begeisterten die vielen Kinder.

Lebensministerium

Die Aktionen wurde aus Mitteln des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft gefördert.

Sept
15
Sept
21

Pflegewoche 2007 – Wieder mehr als 1000 Arbeitsstunden für die Heide!

Heidepflegewoche 2007

Auch heuer erfreute sich die Pflegewoche einer hohen Beteiligung aus der Bevölkerung! Und nicht nur viele Perchtoldsdorfer arbeiteten mit Begeisterung mit! Immer mehr Wiener und Menschen aus den Nachbargemeinden nutzen die Heide nicht nur als Erholungsraum, sondern helfen auch gerne mit, die Heide so schön und artenreich zu erhalten, wie sie ist. 201 Freiwillige im Alter von 4 bis über 80 Jahren waren diesmal mit insgesamt 1002 Arbeitsstunden dabei.

Von den Mitgliedern und treuen HelferInnen der Freunde der Perchtoldsdorfer Heide hatten teilgenommen: Günther Ball, Ingrid Beigl, Robert Beigl, MMag. Irene Drozdowski, Irmtraud Drozdowski, Ing. Rainer Drozdowski, Hedwig Ernst, Dr. Eckart Gatterbauer, Ewald Hammerschmid, Franz Heindl, Heinz Hochmayer, Elfriede Hüttner, Helmut Kolar, Margund Kolar, Maria Kunz, Dipl.-Ing. Wolfgang Matzke, Dipl.-Ing. Alexander Mrkvicka, Georg Mrkvicka, Dr. Walter Niescher, Herta Niescher, Dr. Franz Österreicher, Ilse Paiha, Hedwig Pukl, Helene Purer, Philip Richter, Reinhold Rung, Rudolf Sabor, Ferdinand Schön, Irmgard Slanar, Franz Sumper, Dagmar Trübswasser und Dieter Wihart.

Heidewoche Pflegemaßnahmen

An den Pflegemaßnahmen beteiligten sich neben den Freunden der Perchtoldsdorfer Heide die SchülerInnen der 3b und 4a der VS Roseggergasse, die schon im letzten Jahr mitgeholfen hatten, die 3a der VS Sebastian-Kneipp-Gasse und die 3E des BRG Roseggergasse, die Alpenvereinssektion Liesing-Perchtoldsdorf, der Kleingarten- und Siedlerverein Eisfabrik und der Gartenbau- und Siedlerverein Perchtoldsdorf. Auch die Mitarbeiter von Schäfer Johannes Pfeiffer und die Arbeiter der Marktgemeinde Perchtoldsdorf leisteten zahlreiche wertvolle Arbeitsstunden.

Durch das große Engagement der Bevölkerung konnten die Flächen des Vorjahrs nachgepflegt werden und einige neue Flächen frei geschnitten werden, darunter Bereiche im Westen und Osten des Kröpfgrabens, unterhalb der Heidestraße auf der Großen Heide und Teile der alten, zugeschütteten Steinbruchflächen auf der Kleinen Heide. Auf einigen bereits seit 2004 gepflegten Flächen zeigt sich schon der Erfolg der regelmäßigen Pflege! Stand 2004 im Bereich oberhalb des Sanatoriums entlang des nördlichen Weges noch dichtes Gebüsch und auf der ganzen Fläche ein ca. 50cm hoher stark grasdominierter Filz so sind durch Beweidung und Rückschnitt nur mehr wenige und kleine Buschreste und wieder viele Trockenrasenpflanzen (die im Unterwuchs noch verkümmert vorhanden waren) zu finden.

Freischneider

Herzlich bedanken möchten wir uns bei unseren Sponsoren!
Durch den Einsatz des Freischneiders, der uns im Frühling vom TOP und der Firma STIHL gesponsert wurde, ging die Arbeit auf einigen sehr mühsamen Flächen viel schneller voran und es konnte dadurch viel mehr gepflegt werden.
Der Weinbauverein belohnte die HelferInnen wieder mit den nun schon traditionellen Heideachterln und spendete das Heurigen-Buffet für das Heidefest. Die Schlosserei Fürndraht, die Dachdeckerei Trampler und der TOP unterstützen die Heidewoche mit einer großzügigen Spende. So konnten wir wieder neues Werkzeug ankaufen bzw. warten lassen.
Die Marktgemeinde Perchtoldsdorf stellte wieder Gutscheine für das Erholungszentrum und GR. Franz Nigl köstlichen Wein für die Verlosung zur Verfügung.

Auch in den nächsten Wochen sowie im Frühjahr 2008 wird bei gutem Wetter ein Mal pro Woche die Pflege fortgesetzt werden. Falls auch Sie sich beteiligen möchten kommen Sie einfach zu den bereits festgelegten Pflegeterminen.

Lebensministerium

Die Aktion wurde aus Mitteln des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft gefördert.

Die einzelnen Pflegetage

Die Helfer des Schäfers hatten schon in der Vorwoche im Saugraben eine große, dicht mit Gebüsch und Waldrebe verwachsene Fläche mit viel Mühe frei geschnitten und die Fläche unterhalb des Spielplatzes gepflegt.

Während der gesamten Pflegewoche arbeiteten die Arbeiter der Marktgemeinde Perchtoldsdorf in der Haarnadelkurve unterhalb der Heidestraße (dort wurden die Nachtriebe mit dem Freischneider entfernt), im Graben der verlängerten Berggasse (dort wurden ebenfalls dichte Bestände von Nachtrieben sowie einige Laubbäume, die den Südhang stark abschatteten entfernt) und auf der Talsohle des Kröpfgrabens (ebenfalls Entfernung der Nachtriebe).

Sept
21

Heidepflegewoche - Freitag

Fr Vormittag Fr Nachmittag

Am Vormittag teilten sich die 11 HelferInnen in drei Gruppen. Mit der Motorsäge wurden auf der Großen Heide am Nordhang südlich der Haarnadelkurve zahlreiche Föhren entnommen. Eine zweite Gruppe entfernte die Nachtriebe der Hybridweichsel südlich des kleinen Häuschens mitten auf der Kleinen Heide. Der Freischneider kam am Südhang an der Ecke des eingezäunten Naturschutzgebietes zum Einsatz. Am Nachmittag wurde diese Fläche von 15 HelferInnen noch nachgepflegt, Gestrüpp weggetragen und Föhrennadeln entfernt.

Sept
20

Heidepflegewoche - Donnerstag

Do Vormittag Do VS Roseggerg. 4a Do Nachmittag

Von den 30 SchülerInnen der 4a VS Roseggergasse wurde mit Ihren Lehrerinnen Erika Wald und Elisabeth Mrkvicka-Bachmayer eine weitere Fläche auf der Kleinen Heide in Nachpflege genommen. Diese wurde nachmittags noch mit dem Freischneider nachbearbeitet.
Während dessen kümmerten sich 10 HelferInnen um die umliegenden Flächen. Am Nachmittag ging es dort mit weiteren 8 HelferInnen weiter. Außerdem wurden weitere Teile der Steinbruchflächen bearbeitet.

Sept
19

Heidepflegewoche - Mittwoch

Mi Vormittag Mi Vormittag Mi Vormittag Mi Vormittag

Die 25 SchülerInnen der 3b der VS Roseggergasse arbeiteten mit Ihren Lehrerinnen Waltraud Dungl und Elisabeth Mrkvicka-Bachmayer an Enfernung zahlreicher kleiner Eichenbüsche auf der Kleinen Heide. Diese Fläche soll nicht beweidet werden, weshalb die Entfernung der Büsche besonders wichtig ist. Die Kinder waren mit viel Begeisterung bei der Sache.
10 HelferInnen begannen mit der Nachpflege der westlichsten Fläche auf der Kleinen Heide, auf der im letzten Jahr unter viel Aufwand große Gebüschbereiche entfernt worden waren. Das Entfernen der Nachtriebe war im heurigen Jahr sehr viel Arbeit. Durch eine regelmäßige Pflege wird jedoch auch hier in einigen Jahren der Aufwand deutlich geringer sein.
Zur selben Zeit wurde von 4 weiteren Helfern die nördlichste Fläche der alten Steinbruchbereiche auf der Kleinen Heide in Angriff genommen. Zahlreiche junge Laubbäume wurden mit der Motorsäge entfernt und so einzelne Weißdornbüsche und Obstbäume freigestellt und die Weidefläche für die Schafe deutlich vergrößert. Währenddessen kam auf der Fläche nördlich des kleinen Häuschens mitten auf der Kleinen Heide der Freischneider zum Einsatz.
Am Nachmittag wurden von 11 HelferInnen weitere Flächen in diesem Bereich gepflegt. Auch hier bedeutete die Verwendung des Freischneiders in manchen Bereichen eine deutliche Erleichterung.

Sept
18

Heidepflegewoche - Dienstag

3e BG/BRG Perchtoldsdorf Di Nachmittag Di Nachmittag

27 Schüler der 3E des BRG Perchtoldsdorf pflegten mit ihrer Biologielehrerin Mag. Susanne Hartig auf der Großen Heide die weitläufigen ebenen Flächen südöstlich der Heidestraße. Dort waren im Vorjahr zahlreiche Gebüschgruppen ausgelichtet worden und nun mussten die Nachtriebe entfernt werden.
13 HelferInnen zwickten auf der Großen Heide die Nachtriebe unterhalb der Kurve beim Wasserbehälter ab. Außerdem wurde in Schwerarbeit die Kurveninnenseite von dichtem Eschengebüsch befreit, das auch in der Vergangenheit gerne vielfach als Toilette benutzt wurde.
Am Nachmittag wurden von 14 HelferInnen, darunter einigen Mitgliedern der ÖAV-Sektion Liesing – Perchtoldsdorf die Hecke entlang der Heidestraße weitere Straucharten und aufkommende Laubbäume entfernt.

Sept
17

Heidepflegewoche - Montag

Mo Vormittag Kinder der 3a VSK Kneippgasse Mo Nachmittag

Am Vormittag pflegten 20 HelferInnen den Bereich neben dem Aufgang Gorlitzergasse. Zahlreiche Nachtriebe aus dem letzten Jahr wurden entfernt. Außerdem gab es viel mit der Motorsäge zu erledigen. Darum kümmerten sich vor allem die Mitglieder des Vereins Kleingarten- und Siedlerverein Eisfabrik. Unterhalb der Heidestraße wurde der im Vorjahr noch übrig gebliebene Teil von zahlreichen Föhren befreit und so ein großer Bereich für die Trockenrasenlebewesen zurück gewonnen. Hier wird in den nächsten Jahren kaum mehr Arbeit anfallen, da durch die Trockenheit nur wenige Laubbäume und Gebüsche aufgekommen sind.
Die 29 Kinder der 3a der Volksschule Kneippgasse nahmen sich mit ihrer Lehrerin Christine Zechmeister die Fläche oberhalb des Sanatoriums vor. Ungefähr zwei Drittel der kleinen Büsche wurden weg geschnitten. 1/3 blieb für die Sägeschrecke stehen. Von dieser fanden die Kinder bei der Pflege gleich zwei prachtvolle Exemplare und waren restlos begeistert. Nach genauer Bewunderung wurden die beiden wieder vorsichtig auf die verbliebenen Büsche gesetzt.
Nachmittags widmeten sich 9 HelferInnen dem Bereich zwischen Zieselgebiet und Heidestraße. Zahlreiche kleine Schlehennachtriebe wurden händisch entfernt und bestimmte Laubgehölze aus der Hecke neben der Heidestraße entfernt.

Sept
16

Heidepflegewoche - Sonntag

So Vormittag So Nachmittag

7 HelferInnen setzten die Arbeit im Kröpfgraben fort. Der felsige Hangbereich, der 2005 im Smaragdeidechsenprojekt freigeschnitten worden war, bekam eine Nachpflege. Am Ostende des Grabens wurden zahlreiche Föhren am Hang entfernt. So bekommen weitere bereits in Veränderung begriffene Trockenrasenflächen wieder die nötigen Sonnenstunden.

Sept
15

Heidepflegewoche - Samstag

Sa Vormittag Sa Nachmittag

Am ersten Tag nahmen 22 Personen an der Pflege im Kröpfgraben teil. 6 Personen arbeiteten den gesamten Tag. Am Südhang unterhalb des Naturschutzgebietes wurden zahlreiche kleine Gebüschaustriebe des letzten Jahres abgezwickt. An der Geländekante wurden zwei große Föhren geschnitten und das Schnittgut händisch abtransportiert, da dort kein LKW zufahren kann. An mehreren Stellen wurde ein dichter, undurchdringlicher Teppich aus Föhrennadeln entfernt.

April
21

Pflege im Kröpfgraben

Kinsky-Felsen

Im oberen Bereich des Kröpfgrabens zwischen Südhang und Hundeauslaufzone liegt der Kinskyfelsen in einem ehemaligen Steinbruchbereich. Er besitzt gegen Süden eine schöne Felswand und ist auf seiner Oberseite mit Trockenrasenvegetation bewachsen. Durch das Aufkommen von Gehölzen auf den ehemaligen Steinbruchflächen war er bereits stark beschattet. Unter vereinten Kräften wurden die Gehölze rund um den Felsen entfernt. Die Fläche soll nun regelmäßig beweidet werden. Währenddessen wurde auch die Dornenbarriere am Südhang erneuert.

Dornenbarriere Fixierung der Barrieren fertige Barrieren

Pflege im Kröpfgraben
April
7

Pflege im Kröpfgraben

8 HelferInnen entfernten weitere Föhren und schlossen die letzten Lücken in den Benjeshecken im Graben.

März
30

Pflege im Kröpfgraben

Am Unterhang wurden von 7 HelferInnen zahlreiche kleine Sträucher – v.a. der stark ausläufertreibende Liguster – entfernt, Föhren gefällt und die Arbeit an den Benjeshecken im Graben fortgesetzt.

März
29

Verein TOP und Firma STIHL überreichen einen Freischneider für die Pflege

Bei schönem Frühlingswetter fanden sich Martin Fürndraht und Obmann Kurt Trampler vom TOP, Frau Doris Vogl von der Firma STIHL und Alexander und Georg Mrkvicka sowie Irene Drozdowski von den Freunden der Perchtoldsdorfer Heide zu einer besonderen Übergabe auf der Heide ein.

Der TOP – ein Verein zahlreicher Perchtoldsdorfer Unternehmen – unterstützt schon lange sehr engagiert die Arbeit auf der Heide. Nun gelang es Martin Fürndraht, der im TOP die Zusammenarbeit mit den Freunden der Perchtoldsdorfer Heide organisiert, die Firma STIHL für das Sponsoring eines Freischneiders zu gewinnen. Die zweite Hälfte der Finanzierung übernahm der TOP. So steht den Freunden der Perchtoldsdorfer Heide nun ein sehr effizientes Werkzeug für die Pflege zur Verfügung, das vor allem bei flächigen Beständen kleiner Büsche (z.B. Schlehen) die Arbeit enorm erleichtert und beschleunigt.

Wir möchten uns herzlich bei der Firma STIHL und allen Mitgliedern des TOP sowie bei Martin Fürndraht und Kurt Trampler im Besonderen für die tolle Organisation bedanken und freuen uns auf die Arbeit mit dem neuen Gerät!

März
29
ÖBB Landwirtschaft Verein

ÖBB-Landwirtschaft Verein unterstützt die Heidepflege – Vortrag bei der Hauptversammlung

Der Verein ÖBB-Landwirtschaft hatte bereits in der Heidepflegewoche 2006 mit großem Engagement bei der Heidepflege mitgearbeitet. MMag. Irene Drozdowski freute sich daher besonders über die Einladung bei der Jahreshauptversammlung des Vereins die Geschichte und die Besonderheiten der Heide in zahlreichen Bildern präsentieren zu dürfen. Die Zuhörer waren begeistert und sagten zu, auch bei der Heidepflegewoche 2007 wieder und mit noch mehr Personen teilzunehmen. Wir möchten uns sehr für das große Interesse und die tolle Unterstützung bedanken!

März
22

Pflege im Kröpfgraben

6 HelferInnen setzten die Arbeit im Kröpfgraben fort. Wieder wurden 3 Föhren gefällt und die Äste im unteren Grabenbereich als wichtiger Schutzwall aufgeschlichtet.

März
17

Erster Pflegetermin 2007

Bei sonnigem Frühlingswetter nahmen gleich 13 HelferInnen den ersten Pflegetermin wahr, um die Arbeiten im Kröpfgraben, die im heurigen Frühjahr unseren Schwerpunkt bilden, wieder aufzunehmen. Der Südhang im Kröpfgraben gehört zu den wertvollsten Flächen der Perchtoldsdorfer Heide. Im Herbst wurde der untere, schattige Grabenbereich aus dem immer wieder zahlreiche, hartnäckige Gebüsche in den Hang einwachsen mit einem Forstmulcher bearbeitet, um die Gebüsche längerfristig zu entfernen. Dabei wurde die Benjesbarriere im Graben entfernt, die nun wieder aufgebaut werden muss. Auch im Oberhang musste die Dornenbarriere zum Schutz des wertvollen Südhanges ausgebessert werden. Gleichzeitig wurden 3 Föhren im Hangbereich entfernt.

Jan
01
Silvester

Silvestermüll – so schlimm wie noch nie

In der Silvesternacht ist die Perchtoldsdorfer Heide ein immer beliebterer Treffpunkt, um die Sektkorken knallen zu lassen und sich am Feuerwerk zu erfreuen. Dagegen würde prinzipiell nichts sprechen, würden die Menschen ihren Müll wieder mitnehmen, auf das Abschießen von Knallern und Raketen nach Möglichkeit verzichten und das Feuerwerk über Wien genießen. Doch die Zustände zu Silvester werden immer schlimmer. Auf Grund des besonders schönen Wetters verbrachten heuer besonders viele Menschen – viele davon auch aus Wien und den umliegenden Orten – den Jahreswechsel auf der Heide und begrüßten mit Sekt und ausgiebigen Feuerwerken das neue Jahr.

Silvestermüll

Erst am Tag danach war das volle Ausmaß der Feiern zu sehen. Überall lagen Sektflaschen, unzählige Glasscherben, Plastikbecher, Pappkartons, Papierfetzen, Sackerln und Unmengen Reste vom Feuerwerk herum. An vielen Stellen war der Trockenrasen abgebrannt. Es war heuer so schlimm wie noch nie! Wer Verpackung und Flaschen mitbringt soll diese nach der Feier des Jahreswechsels auch wieder mitnehmen oder in einem der zahlreichen Mistkübel ordnungsgemäß entsorgen!

HelferInnen

An die 30 Personen – Mitglieder diverser Perchtoldsdorfer Vereine, Familien mit Kindern, Hundebesitzer und Haurer – sammelten am Neujahrstag von 8 Uhr bis zur Abenddämmerung in mühevoller Kleinarbeit rund 50 große Müllsäcke voll Feuerwerksresten und Abfällen ein. Dazu kamen noch 10 bis zum Rand gefüllte große Mistkübel! Besonders die Feuerwerksreste sind eine Bedrohung für die Umwelt, enthalten sie doch große Mengen an Salpeter (Nitrate, die eine Düngung verursachen), Schwefel und giftigen Schwermetallen, die ausgewaschen werden und den Boden und die besonderen Pflanzen und Tiere der Heide extrem belasten. Vor allem für die jungen Heidebesucher, aber auch für die Schafe und Hunde sind die giftigen Feuerwerksreste und Glasscherben im Gras eine nicht zu unterschätzende Gefahr.

Stundenlange Arbeit

Die einzige positive Sache, die es aus der Silvesternacht zu berichten gibt: Die Einzäunung des Zieselschutzgebietes wird von den Besuchern uneingeschränkt akzeptiert. Außer ein paar Raketen war in diesem Bereich kein Müll zu finden. Dass die Einzäunung nicht überstiegen wurde, ist auch den fleißigen HeidehelferInnen zu verdanken, die einige Tage vorher den Zaun mit stacheligem Schnittgut deutlich sichtbar geschützt hatten.

Silvester Müllberge

Ein Punkt ist jedenfalls klar: So kann es nicht weitergehen! Das ganze Jahr über bemühen wir alle uns um optimalen Schutz und Pflege für die Heide und zu Silvester versinkt die Heide im Müll! Für den nächsten Jahreswechsel muss es für die Gemeinde ein prioritäres Ziel sein, dieses Problem zu lösen. Vorschläge sind bereits im Gespräch.

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