Nov.
27
Experten bei der Arbeit Schwarzfleckiger Grashüpfer LE-Logo

Expertenworkshop "Tiere der Heide"

Ziel des 2-jährigen Projektes mit dem offiziellen Titel "Pflegemanagement der FFH-Lebensräume auf der Perchtoldsdorfer Heide" ist es, mehr über die nur wenig untersuchte Fauna der Wirbellosen Tiere (Insekten, Spinnentiere) auf der Heide in Erfahrung zu bringen und den Managementplan für die Erhaltungsmaßnahmen noch besser als bisher auch an die Ansprüche der Tiere anzupassen.

Nach den umfangreichen Aufnahme- und Bestimmungsarbeiten im heurigen Jahr präsentierten die Experten die höchst spannenden ersten Ergebnisse. Eines wurde von allen betont - die Perchtoldsdorfer Heide bietet durch ihre Vielfalt besonders vielen Arten mit unterschiedlichen Ansprüchen einen Lebensraum. Für einige, seltene Trockenrasenarten beherbergt die Heide die größten bekannten Populationen an der Thermenlinie (z.B. Schwarzfleckiger Grashüpfer) bzw. sogar in Österreich. Neben vielen seltenen Arten wurde eine Wanzenart das erste Mal gesichert für NÖ nachgewiesen – ebenso eine Zikadenart!

Für das Pflegemanagement ergaben sich einige äußerst wichtige Erkenntnisse und notwendige Adaptierungen, die nun von den Experten in den bereits bestehenden Managementplan eingearbeitet werden. In Folge wird nochmals zur Endabstimmung ein Expertenworkshop stattfinden. Die adaptierten Maßnahmen sollen schon im nächsten Jahr umgesetzt werden und werden nach der Endabstimmung präsentiert.

Unsere in Fachkreisen anerkannten Experten mit viel Erfahrung aus anderen Schutzgebieten/Trockenrasengebieten sind: Dr. Norbert Milasowszky, Dr. Martin Hepner (Spinnentiere); Rudolf Eis (Schmetterlinge); Mag. Gernot Kunz (Zikaden); Dr. Wolfgang Rabitsch (Wanzen); Dr. Thomas Zuna-Kratky, Alexander Panrok (Heuschrecken); Dr. Norbert Sauberer (Vegetation)

Ein Teil des von EU, Lebensministerium und Land NÖ geförderten Projektes wird von der Marktgemeinde Perchtoldsdorf sowie den Freunden der Perchtoldsdorfer Heide finanziert. Wir danken allen, die das Projekt mit ihrer Spende unterstützen!

Sept.
18
Heidehompage

Heidewebsite NEU

Nachdem unsere Website, die übrigens sehr intensiv genutzt wird, schon ein bißchen in die Jahre gekommen war, hat DI Patrick Loschmidt zu unserem 10-Jahres Jubiläum in vielen Stunden Arbeit ein ganz neues, wunderschönes Design entwickelt. Nach dem aufwändigen Umstellen und zahlreichen Adaptierungen der Unterseiten gemeinsam mit Irene Drozdowski ging die neue Seite heute online! Lieber Patrick vielen herzlichen Dank für Deine tolle Arbeit!!

Sept.
18
Das Heidefest ist eine wichtige Bildungsveranstaltung! Viel Wissenswertes beim Heideinfostand Vielseitiges Bastelprogramm Erneuerter Lehrpfad mit Unterstützung der Raiffeisen Vielen Dank an unsere Partner! Fleißigste Helfer 2010 Großer Ansturm bei der Kinder-Heideführung Köstlichkeiten vom Heidelamm Mehlspeisen-Spezialitäten von unseren HelferInnen

Heidefest 2010 – 10 Jahres-Jubiläum "Freunde der Perchtoldsdorfer Heide"

Nach der erfolgreichen Pflegewoche wurden wir mit prächtigem Wetter für das Heidefest belohnt. Neben unseren treuen Heidefestgästen lockte die Sonne auch wieder viele "zufällige" BesucherInnen auf die Heide, die sich begeistert bei Führungen und Infoständen über die Heide und ihren Schutz informierten. So ist das Heidefest eine der wichtigsten Bildungsveranstaltungen zur Heide und gibt uns die Möglichkeit BesucherInnen, an die wir sonst nur schwer herankommen würden, mit wichtigen Informationen zu erreichen.

Begeistert aufgenommen wurde das umfangreiche Kinderprogramm, ehrenamtlich betreut von unseren PädagogInnen Manuel Böck, Eva Bulwa, Katharina Maier, Linda Reimoser, Birgit Rotter und Gernot Waiss, mit Basteln und Spielen und die heuer erstmals angebotene Kinderführung, bei der mehr als 40 Kinder spielerisch die Besonderheiten der Heide kennen lernen konnten.

Ganz besonders freuen wir uns, dass wir unseren Lehrpfad, der von den Besuchern sehr intensiv als Informationsquelle genutzt wird, rundum erneuert eröffnen konnten. Möglich geworden ist dies durch die großzügige finanzielle Unterstützung der Raiffeisen Regionalbank Mödling und die handwerkliche Arbeit von Helmut, Philip und Katharina Purer, Walter Niescher, Eckart Gatterbauer, Walter Zuntermann und Ewald Hammerschmid.

Nachdem die alten Dächer der Heideinfotafeln schon undicht waren, hat die Firma Trampler alle Dächer für uns kostenlos, wunderschön und aus sehr stabilem Material erneuert!

Kulinarische Köstlichkeiten gab es wieder bei Familie Frank (Biolammwürstel vom Heidelamm und Feuerflecken), Weltladen (fair gehandelter Kaffee), Mehlspeisenstand (selbstgebackene Spezialitäten von unseren HelferInnen! Herzlichen Dank!) und beim Heideheurigen (gesponsort vom Weinbauverein, betreut von Familie Temmel – Danke!!).

Es freute uns auch ganz besonders, heuer die Geschäftsführerin des Naturschutzbundes NÖ Frau Mag. Margit Gross heuer beim Heidefest begrüßen zu dürfen.

Das Heidefest stand heuer ganz unter dem Motto "10 Jahre gemeinsames, erfolgreiches Engagement für die Heide". Neben der jährlichen Auszeichnung der fleißigsten Helfer – diesmal ex aequo Helmut Purer und Dieter Wihart sowie als fleißigster junger Helfer Philip Purer – wollten wir uns heuer ganz besonders bei unseren wichtigen Partnern der Heidearbeit herzlich bedanken und übergaben 10 Personen je ein holzgeschnitztes Ziesel.

Allen voran danken wir Bürgermeister Martin Schuster, der für Natur- und Umweltschutz immer ein offenes Ohr hat und Bürgerbeteiligung in Perchtoldsdorf aktiv und vorbildlich vorantreibt, für sein Vertrauen und seine große Unterstützung zum Schutz der Heide.

Gemeinderat Franz Nigl, in dessen Zuständigkeitsbereich die Heide fällt, danken wir ganz besonders für seine Unterstützung und Hartnäckigkeit bei der Lösung schwierigerer Probleme.

Ohne Umweltreferent Wolfgang Hitzigrath, als Gemeindemitarbeiter für die Heide zuständig, wären viele Erfolge auf der Heide niemals möglich gewesen – vielen Dank!

Franz Breitenecker danken wir als Vertreter der Perchtoldsdorfer Jäger, für die harmonische Zusammenarbeit bezüglich Beweidung, aber auch die konstruktive und rasche Lösung von Problemen mit dem Wild – wie wir aus anderen Gebieten wissen, ist das keine Selbstverständlichkeit!.

Bei Franz Distl, Obmann des Weinbauvereins Perchtoldsdorf und stellvertretend für alle Weinbauern, möchten wir uns für die tolle Unterstützung in Form von Getränke- und Essensspenden für Heidewoche und Heidefest herzlich bedanken – die Spenden des Heidefestheurigen sind eine unserer wichtigsten Einnahmequellen!

Franz Wurth danken wir für die alljährliche Unterstützung bei Auf- und Abbau beim Heidefest.

Ebenso Josef Drexler, der neben der Unterstützng beim Heidefest auch bei der Lösung landwirtschaftlicher Probleme sehr hilfsbereit ist!

Dagmar Trübswasser hat uns in den letzten Jahren intensiv bei der Bewusstseinsbildung im Alpenverein unterstützt, eine Umweltbaustelle organisiert und betreut seit letztem Jahr auch Schulklassen bei der Heidepflege – vielen herzlichen Dank – ohne Deine Unterstützung könnten wir nicht so viele Klassen dabei haben!

Dem TOP unter Kurt Trampler und Martin Fürndraht danken wir für die unglaublich breite Unterstützung in Form von Sachspenden (Werkzeug, neue Dächer für die Infotafeln, Rahmen des Lehrpfades,...) und Geldspenden (Preis für Schulwettbewerb 2004, Fahnenaktion, etc.) – ohne diese Unterstützung hätten wir viele Ideen und Projekte nicht realisieren können!.

Ganz besonders danken möchten wir Bezirksvorsteher Manfred Wurm (Liesing) für die intensive Öffentlichkeitsarbeit zur Heide im Bezirk Liesing, besonders bezüglich Leinenpflicht für Hunde, Silvestermüll sowie der Heidepflegewoche!

Wir danken allen HelferInnen und Beteiligten für 10 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit für unsere Heide! Jede helfende Hand zählt!

Und eine Sache, die uns ganz besonders freut, möchten wir auch nicht unerwähnt lassen:

Nach dem Wegräumen der Zelte, Tische und Bänke am Abend nach dem Heidefest sieht man nicht, dass hier eine Veranstaltung mit mehreren hundert BesucherInnen stattgefunden hat! Das liegt natürlich einerseits an der Wahl des Veranstaltungsortes auf einer wenig sensiblen Fläche, andererseits aber auch an der tollen Disziplin der Besucherinnen – kein Stückchen Müll ist bisher auf der Heide liegengeblieben!

Sept.
18
Metalldächer für die Infotafeln

Neue Dächer für die Heideinfotafeln

Die Dachpappe auf den Dächern der Infotafeln, die seit 2004 an den Zugängen der Heide stehen, war heuer bereits in einem erbärmlichen Zustand. Ist das Dach nicht mehr dicht, sind Holzdach und Steher schnell kaputt. Die Firma Trampler unterstützte uns zum 10-Jahres Jubiläum des Heidevereins daher mit der Anfertigung von wunderschönen Metalldächern – eine sehr kostenintensive, aufwändige aber dafür lange haltbare Lösung. Wir bedanken uns bei Kurt und Michael Trampler herzlich für diese tolle Unterstützung!!!

Sept.
18

Vorbereitungen für das Heidefest

Während am Vormittag vor dem Heidefest die neuen Lehrpfadtafeln von Eckart Gatterbauer, Helmut und Philip Purer montiert wurden, waren Günther Koletschka, Birgit Rotter, Elisabeth und Martin Strutzenberger, Gernot Waiss, Martin Weinzetl und Hannelore Weiss mit großem Einsatz bei den Vorbereitungen für das Heidefest dabei. Vielen Dank für Eure tolle Hilfe!!!

Sept.
17
Pflege am Südhang © M.Strutzenberger Schulklassen sind begeistert dabei! Manche Einzelbäume beschatten zu stark! © M.Strutzenberger Große Schnittgutmengen © M.Strutzenberger Entdeckungen bei der Pflege © M.Strutzenberger

Heidepflegewoche 2010

Gemeinsam mit 224 HelferInnen konnten wir heuer den großen Erfolg bei der Heidepflege fortsetzen! Insgesamt haben wir heuer in der Pflegewoche 1182 Stunden am Freischneiden und für die Erhaltung der Heide gearbeitet! Wir konnten alle wichtigen Nachpflegeflächen pflegen und auch wieder einige Erstflächen in Angriff nehmen.

9 Schulklassen haben gemeinsam mit ihren engagierten Lehrerinnen an den Pflegeterminen mit großer Begeisterung teilgenommen. Die Betreuung der Schulklassen übernahm großteils Dagmar Trübswasser.

Walter Niescher unterstützte uns wieder bei der Pflegebetreuung der Erwachsenen.

Auch die beiden Heideschäfer beteiligten sich an der Heidepflege. Bioschäfer Erich Frank arbeitete persönlich mit dem Freischneider und zusätzlich (!) zu seinen "Pflichtflächen" mit! Herr Pfeiffer schickte seinen Helfer.

Von Seiten der Gemeinde wurden wie jedes Jahr die Gräben sowie der obere Nordhang des Saugrabens geschnitten und am Ende der Heidewoche beachtliche Mengen an Schnittgut – ca. 15 LKW-Ladungen – abtransportiert. Die Koordination von Seiten der Gemeinde wurde heuer von GR Franz Nigl und Dr. Gregor Gatscher-Riedl übernommen.

Der Weinbauverein stellte für die HelferInnen wieder viele Flaschen Wein als Dankeschön zur Verfügung.

Wir danken allen HelferInnen und Beteiligten herzlich fürs Mitmachen und das tolle Engagement!

Sept.
17
Freitag vm VS Kneippgasse 3b VS Kneippgasse 4c BRG Perchtoldsdorf 6c Freitag nm

Heidepflegewoche – Freitag

Am Vormittag ließen sich 11 HelferInnen, 2 Klassen der VS Kneippgasse und 1 Klasse des BRG Perchtoldsdorf von Regenschauern nicht abschrecken und arbeiteten auf der Großen Heide.

Die 3b der VS Kneippgasse und die 6c des BRG Perchtoldsdorf zwickten viele Buschaustriebe auf den Flächen zwischen Heidestraße und Gärten.

Die 4c der VS Kneippgasse lichtete die Gebüschinseln nordwestlich des Aussichtshügels weiter aus.

Die Erwachsenen zwickten zahlreiche Gebüsche auf der weiten Heidefläche der Großen Heide.

Der Helfer von Schäfer Herrn Pfeiffer arbeitete am Trockenrasen unterhalb des Aussichtspunktes am Waldrand mit dem Freischneider.

Am Nachmittag arbeiteten 5 HelferInnen inmitten einer Schafherde auf der Kleinen Heide. Viele Eichenaustriebe waren zu entfernen.

Parallel dazu arbeiteten die Biologischen Übungen des GRG betreut von Dagmar Trübswasser auf der Großen Heide zwischen Heidestraße und Gärten.

Gleichzeitig montierten Alex Mrkvicka, Helmut und Philip Purer die neuen Lehrpfadtafeln in ihre Rahmen.

Sept.
16
Donnerstag vm Donnerstag nm Donnerstag nm

Heidepflegewoche – Donnerstag

Am Vormittag arbeiteten 9 HelferInnen und am 13 HelferInnen auf der Kleinen Heide weiter.

Das Zwicken der Gebüsche am Südhang des Kröpfgrabens südlich des Naturdenkmals wurde fortgesetzt. Hier gibt es vor allem viele Eichenaustriebe, die von den Schafen nicht gefressen werden und jedes Jahr entfernt werden müssen. Die schönen, alten Felsenkreuzdornbüsche bleiben natürlich stehen.

Ein Motorsägentrupp arbeitete am Vormittag am Auslichten der alten Steinbrüche weiter. Bereits geringelte, abgestorbene Bäume wurden entfernt und riesige Häufen an Schnittgut türmten sich schon für die Abholung durch die Gemeinde.

Am Nachmittag wurden mit der Motorsäge noch einige Eschen östlich der Weingärten auf der Großen Heide entfernt und als Windschutz gegen möglichen Spritzmitteleintrag an den Zaun geschlichtet.

3 HelferInnen waren den ganzen Tag dabei.

Sept.
15
Mittwoch vm VS Roseggergasse 2c VS Roseggergasse 2d VS Kneippgasse 3a Mittwoch nm

Heidepflegewoche – Mittwoch

Am Vormittag arbeiteten 14 HelferInnen, 2 Klassen der VS Roseggergasse und 1 Klasse der VS Kneippgasse auf der Großen Heide.

Die 2c und die 2d der VS Roseggergasse sammelten am Nordhang zahlreiche herumliegende Steine ein und schlichteten am Südhang große Haufen, die vor allem von Reptilien als Versteck genutzt werden. Dadurch wird auch die Arbeit mit dem Freischneider am Nordhang einfacher, da die vielen Steine auf den Flächen beim Schneiden stören.

Währenddessen kümmerte sich die 3a der VS Kneippgasse um die Entfernung der Eschenaustriebe beim Wasserbehälter und um das Auslichten einiger Gebüschinseln auf der Trockenrasenfläche ein bißchen weiter im Osten.

Die Erwachsenen übernahmen die Nachpflege in der Straßenkurve südlich des Wasserbehälters und ein Motorsägentrupp setzte die Eschen auf der Ostseite der Weingärten zurück.

Auch der Nachmittag war gut besucht. 17 HelferInnen waren bei der Pflege auf der Kleinen Heide dabei. Am besonders wertvollen Südhang im Kröpfgraben wurden Büsche gezwickt, am Waldrand nördlich des eingezäunten Naturdenkmals Eschen geringelt, um das Vorrücken der Gehölze zu verhindern. Der Motorsägentrupp setzte die Arbeit auf den ehemaligen Steinbrüchen fort.

4 HelferInnen waren den gesamten Tag dabei.

Sept.
14
Dienstag vm VS Rodaun 3ax VS Kneippgasse 3c Dienstag nm

Heidepflegewoche – Dienstag

Am Vormittag arbeiteten wir mit 15 HelferInnen, sowie mit der 3ax der Volksschule Rodaun und der 3c der Volksschule Kneippgasse – 2 Lehrerinnen, einer Mutter und 40 Kindern – auf der Kleinen Heide. Während die fleißigen, jungen SchülerInnen Gebüschnachtriebe zwickten und dabei viele Tiere wie Gottesanbeterinnen und Wespenspinnen entdeckten, arbeiteten die Erwachsenen auf den alten Steinbrüchen und am Südhang im Kröpfgraben weiter.

Am Nachmittag wurde diese Arbeit dann von 25 HelferInnen darunter 6 Kindern fortgesetzt. Mit dabei war auch Schäfer Erich Frank mit dem Freischneider!

4 HelferInnen halfen den gesamten Tag mit.

Sept.
13
Montag vm Montag nm

Heidepflegewoche – Montag

Am Vormittag arbeiteten 15 HelferInnen und am Nachmittag 19 HelferInnen mit.

Mit drei (!) Motorsägen-Helfern am Vormittag und einem am Nachmittag wurde das weitere Auslichten der alten Steinbrüche auf der Kleinen Heide in Angriff genommen. Geringelte, bereits abgestorbene Bäume und zahlreiche Gebüsche wurden entfernt. So kamen wir dem Ziel einer Obstwiese mit schönen Einzelbüschen wieder einen deutlichen Schritt näher!

Alle, die lieber Gebüsch zwicken wollten, begannen mit der Nachpflege auf den besonders wertvollen Südhängen des Kröpfgrabens. Der erste Abschnitt am Ostende konnte für heuer sogar in wenigen Stunden fertig gestellt werden. Während der Arbeit wurde ein prächtiges Smaragdeidechsen-Männchen entdeckt! Außerdem wurden zwei fast fertige Raupen des Segelfalters gefunden – natürlich blieben für diese auch einige Schlehengruppen stehen!

6 HelferInnen waren den ganzen Tag dabei.

Sept.
12
Sonntag vm Sonntag nm

Heidepflegewoche – Sonntag

13 HelferInnen waren vormittags dabei, 9 HelferInnen am Nachmittag.

Wieder wurde den ganzen Tag im Saugraben gearbeitet. Rund um einen wunderschönen Trockenrasenrest, in Kuppenlage mit anstehendem Fels, der bereits stark beschattet und vom Zuwachsen bedroht war, wurden Gehölze entfernt. So kann die Sonne wieder für das richtige Trockenrasenklima sorgen. Durch das lichte Haselgebüsch gibt es jetzt wieder einen direkten Anschluss zum Südhang. Entlang des Saugraben-Südhangs wurden außerdem weitere Eschen geringelt und einzelne jüngere Föhren entfernt. Ziel ist das Erhalten eines Mosaiks mit lichten Gebüschen und den einzelnen alten, großen, weit ausladenden Schwarzföhren und die Entwicklung schöner Flaumeichen-Einzelbäume. Auch das Zwicken der restlichen Gebüschaustriebe – besonders im Nord-Westeck konnte abgeschlossen werden.

In zwei doch ziemlich anstrengenden Arbeitstagen ist somit viel für diesen besonderen Fleck Heide weiter gegangen.

6 HelferInnen waren den ganzen Sonntag mit dabei.

Sept.
11
Samstag vm Samstag nm

Heidepflegewoche – Samstag

Am Vormittag waren 15 HelferInnen dabei, am Nachmittag 14 HelferInnen.

Den ganzen Tag wurde im Saugraben gearbeitet. Der Saugraben gehört zu den interessantesten Flächen der Heide, da er windgeschützt ist. So ist er besonders für Insekten darunter viele Schmetterlinge ein wichtiger Lebensraum. Zahlreiche Nachtriebe – Schlehen und Eschen – aus dem letzten Jahr wurden entfernt. Am östlichen Ende des Saugrabens wurde ein schöner alter Steinriegel wieder freigeschnitten. Zahlreiche besondere Pflanzen und Tiere sind auf solche kargen, vom Menschen gemachten Lebensräume angewiesen. Laubbäume wie Eschen und Feldahorn wurden geringelt, um das Entstehen von zahlreichen Stockausschlägen zu vermeiden. Nach ein bis zwei Jahren sind die Bäume abgestorben und können dann entfernt werden. Damit ist der Pflegeaufwand für diese Gehölze erledigt.

Mit Ende der Arbeit am Nachmittag bot sich den HelferInnen dann noch ein tolles Schauspiel: Zahlreiche Große Abendsegler – das sind Fledermäuse – nutzten das insektenreiche, warme Wetter und waren bereits bei Tageslicht auf Beutefang.

7 HelferInnen waren den ganzen Tag bei der Heidepflege dabei.

Sept.
4
Besuch und Gratulation von LR Stephan Pernkopf

Besuch und Gratulation von Naturschutz-Landesrat Pernkopf

Landesrat Stephan Pernkopf, der in Niederösterreich für den Bereich Naturschutz zuständig ist, besuchte uns zum Anlass des 10-jährigen Bestehens der Freunde der Perchtoldsdorfer Heide auf der Heide. Er lobte das außerordentliche Engagement des Vereins und der Bevölkerung für das Gebiet und gratulierte Bürgermeister Schuster und GR Franz Nigl zu der vorbildlichen Initiative in Perchtoldsdorf. Ganz besonders betonte er die große Bedeutung der umfangreichen Bildungsarbeit im Zuge von Schulprojekten und Heidepflegewochen für die vielen Perchtoldsdorfer Schulklassen. Mit Landesrat Pernkopf waren Bürgermeister Christoph Kainz (Gemeinde Pfaffstätten), Bürgermeister DI Christoph Prinz (Stadt Bad Vöslau), Stadtgartendirektor DI Gerhard Weber (Stadt Baden) und Umweltgemeinderat Viktor Paar (Gemeinde Pfaffstätten) gekommen, um das "Heideprojekt" vor Ort zu besichtigen. Unsere Arbeit dient als Vorbild für ein vom Biosphärenpark Wienerwald 2010 gemeinsam mit den Gemeinden Baden, Bad Vöslau und Pfaffstätten und dem NÖ Naturschutzbund gestartetes Projekt zum Erhalt der wertvollen Trockenrasen in diesen Gemeinden.

Aug.
28
Zerlegen der alten TafelnZusammenbau der neuen TafelnButtons werden angefertigt

Arbeiten am Lehrpfad und Vorbereitungen für Heidepflegewoche/Heidefest

Für die Erneuerung des Lehrpfades wurden von Alex Mrkvicka, Helmut und Philip Purer sämtliche Lehrpfadtafeln auf der Heide eingesammelt, zerlegt und die noch brauchbaren Teile mit den neuen Materialien zusammengebaut. Helmut Purer hatte schon im Vorfeld neue Holzsteher angefertigt. Die druckfrischen Tafeln werden dann in der Pflegewoche eingeschraubt und die Tafeln kurz vor dem Heidefest für die Neueröffnung aufgestellt.

Gleichzeitig wurden von Günther Koletschka, Helene und Katharina Purer, Hannelore Weiss und Irene Drozdowski mehr als 1000 Tierbuttons für Heidepflegewoche und Heidefest hergestellt. Für die vielen Kinder, die bei der Pflege mitmachen sind sie ein willkommenes kleines Dankeschön.

Aug.
19
5.Heideführung

5. Heideführung

Unter den 25 BesucherInnen waren diesmal sehr viele neue dabei. Die Themen Entstehung, Pflege und Schutz der Heide waren daher ein besonderer Schwerpunkt. Viele Fragen gab es zu Beweidung, Überdüngung, gezielten Schutzmaßnahmen und Betreuungsaufwand. Zu sehen waren schon sehr viele Herbstblüher wie Berglauch, Duftskabiose und Gelber Zahntrost.

Juli
24
Löcher graben für die neuen Lehrpfadtafeln Gemeinsam macht die Arbeit Spaß!

Arbeiten am Lehrpfad

Ein großer Wunsch in unserem Jubiläumsjahr war die Erneuerung und Ausweitung des Heidelehrpfades. Auf Grund der sehr großzügigen finanziellen Unterstützung durch die Raiffeisen Regionalbank Mödling wurde es möglich, die schon in die Jahre gekommenen Holzsteher und Lehrpfadtafeln auszutauschen. Die Tafeln wurden außerdem von 10 auf 13 Tafeln erweitert. Die wichtigen Einführungstafeln zu "Entstehung der Heide" und "Lebensraum Trockenrasen" sind nun auch für die Besucher zu lesen, die vom 60er über den Stiegenaufgang beim Sanatorium auf die Heide kommen. Weiters wurde eine Tafel zum Thema "Pflege von Trockenrasen" ergänzt. Die Firma Fürndraht sponsorte die drei neuen Metallrahmen.

Für die neuen Tafeln war das Graben neuer Fundamente und Betonieren neuer Steherfüße notwendig. Da der Lehrpfad im Jahr 2011–nach dem Vorliegen der Ergebnisse aus unserem Projekt "Tiere der Heide" - noch einmal um 4 Tafeln erweitert werden soll, wurden von 8 fleißigen HelferInnen 7 zusätzliche Fundamente gegraben und betoniert. Mit dabei waren: Irene Drozdowski, Eckart Gatterbauer, Ewald Hammerschmid, Alex Mrkvicka, Walter Niescher, Helmut und Philip Purer, Walter Zuntermann.

Juli
22
4.Heideführung

4. Heideführung

Die Juli-Führung stand wie in den letzten Jahren unter dem Motto "Nachtaktive Tiere". Nach einer Einführung in den Lebensraum Heide und dem Bewundern einer Sägeschrecke, erzählte Birgit Rotter viele Details zum Leben der Fledermäuse. Mit dem Fledermausdetektor konnte man die Fledermäuse auch rufen hören. Schmetterlingsexperte Rudi Eis zeigte bei seinem Leuchtturm die verschiedensten Schmetterlinge. Auch zahlreiche andere Insekten – Wanzen, Zikaden, Käfer und vieles mehr – waren zu sehen. Die 25 BesucherInnen hielten trotz relativ hoher Gelsendichte bis zum Schluss tapfer durch.

Juni
17
3.Heideführung

3. Heideführung

Wir konnten 15 BesucherInnen darunter viele neue Gäste begrüßen. Mit dabei waren Mitglieder des Vereins Südheide, der sich für die Lebensqualität in der gleichnamigen Region einsetzt. Auch Perchtoldsdorf gehört – obwohl sicherlich vielen unbekannt – zu dieser Region des südlichen Wiener Beckens. — Was ist ein Trockenrasen? Warum ist er so etwas Besonders? Warum sind Trockenrasen so artenreich? Warum müssen Trockenrasen bewirtschaftet/gepflegt werden? Was muss man bei der Pflege beachten? Welche besonderen Arten sind gerade unterwegs? Viele Fragen, die wir im Rahmen der Führung gerne umfangreich beantworteten und daher den üblichen Rahmen von 2 Stunden deutlich überzogen. Vielen Dank für das große Interesse!

Juni
12

Tag der Artenvielfalt in Wien Mauer

Auch beim heurigen Tag der Artenvielfalt des Biosphärenparks Wienerwald in Wien Mauer waren wir mit einem Infostand vertreten. Silvia Hufnagl informierte die BesucherInnen über die Heide, ihre Artenvielfalt, ihren Schutz und die Heidepflegewoche. Aus dem 23. Bezirk kommen sehr viele BesucherInnen auch zur Naherholung auf die Heide. Sie sind daher ein wichtiges Zielpublikum für unsere Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Auch unter den HeidehelferInnen bei der Pflegewoche sind jedes Jahr viele Liesinger dabei. Das Naturschutzverständnis der Liesinger BesucherInnen für die Heide hat sich in den letzten Jahren auch dank der umfangreichen Informationsarbeit von Bezirksvorsteher Manfred Wurm sehr vergrößert. Herzlichen Dank!!
Weitere Infos und Ergebnisse zum Tag der Artenvielfalt in Wien Mauer auf der Website des Biosphärenparks Wienerwald.

Mai
29

2. Heideführung

Für 7 BesucherInnen war das wechselhaften Wetter kein Grund zu Hause zu bleiben. Auf Grund des speziellen Interesses der Gäste lag der Schwerpunkt diesmal bei botanischen Themen und Pflanzenbestimmung.

Mai
17

Heideführung für den Gemeinderat

Trotz Regen ließen sich Bürgermeister Martin Schuster, Vizebürgermeister Franz Kamptner und einige Mitglieder des Gemeinderates nicht abschrecken und nahmen an der Spezialführung für den Gemeinderat teil. Die Besonderheiten des Lebensraums und die wichtige Bewirtschaftung/Pflege wurden detailliert besprochen. Für alle GemeinderätInnen, die an dieser Führung nicht teilgenommen haben, werden wir einen Ersatztermin 2011 anbieten.

Apr.
15
1. Heideführung

1. Heideführung

Obwohl es stark regnete, waren insgesamt 15 Interessierte bei der 1. Heideführung dabei. Nach einem Rundgang auf der Kleinen Heide, bei der ein Uhu-Rupfplatz und neue Zieselbauten zu den Besonderheiten gehörten, konnten unzählige Zebraschnecken (Zebrina detrita) auf der Heidestraßenböschung auf der Großen Heide bewundert werden. Diese Schnecken sind eine typische Art der Trockenrasen und in Österreich selten. Lebend entdeckt man sie nur bei Regen. Auch bei "schlechtem" Wetter gibt es also einiges auf der Heide zu entdecken!

Apr.
11

ExpertInnentreffen

Da über viele Tiergruppen auf der Heide noch sehr wenig bekannt ist, werden 2010 über ein großes von EU, Lebensministerium und Land NÖ gefördertes Projekt "Tiere der Heide" von Experten bestimmte Tiergruppen genau untersucht. Die neuen Erkenntnisse werden in den Pflegeplan einfließen, da viele Tiere ganz unterschiedliche Ansprüche an die Pflege haben. Für die weitere Vorgehensweise fand ein mehrstündiges Abstimmungstreffen auf der Heide statt.

Unsere in Fachkreisen anerkannten und erfahrenen Experten, die auch schon in vielen anderen Schutzgebieten tätig waren und sind, sind: Spinnentiere: Dr. Norbert Milasowsky, Dr. Martin Hepner; Schmetterlinge: Rudolf Eis; Zikaden: Mag. Gernot Kunz; Wanzen: Dr. Wolfgang Rabitsch; Heuschrecken: Dr. Thomas Zuna-Kratky, Alexander Panrok

Ein Teil des Projektes wird von der Marktgemeinde Perchtoldsdorf sowie den Freunden der Perchtoldsdorfer Heide finanziert. Wir danken allen, die das Projekt mit ihrer Spende unterstützen!

Apr.
10
Unsere ExkursionsleiterInnen

Workshop für ExkursionsleiterInnen

Kinder für die Natur zu begeistern und natürlich auch für ihren Schutz zu sensibilisieren ist uns ein besonders großes Anliegen. Unsere Kinder- und Schulführungen finden großen Anklang. Weil wir den Kindern auch immer wieder etwas Neues bieten wollen und gerade im Naturschutzbereich Weiterbildung sehr wichtig ist, um auf dem neuesten Stand zu bleiben, veranstalteten wir gemeinsam mit unseren ExkursionsleiterInnen einen ganztägigen Workshop. Fachwissen wurde ausgetauscht, das vorhandene Exkursionsmaterial gesichtet und neue Spiele wurden ausprobiert.

Apr.
10
Obstbaumpflege

Aufbau des Lehrpfades und Pflege der Obstbäume

Während unsere ExkursionsleiterInnen noch mit dem Text neuer Spiele beschäftigt waren, wurde von 6 HelferInnen der Lehrpfad nach der Winterpause wieder aufgebaut. Anschließend wurden die im Herbst auf der Kleinen Heide gesetzten Obstbäume mit hohen Gittern vor Verbiss durch die bald wieder kommenden Schafe geschützt. Bei der Arbeit wurde auch ein wunderschönes Smaragdeidechsenmännchen entdeckt!

Mär.
27
Pflege bei den 17-Föhren

4. Pflegetermin

Bei den 17-Föhren wurde eine dichte Auflage aus Föhrennadeln und Bockerln entfernt. Sie stört das Neuaufkommen von Trockenrasenpflanzen und erstickt bestehende Trockenrasenpflanzen immer mehr. Die 7 HelferInnen freuten sich über blühende Große Kuhschellen und Frühlingsadonis, die mit der Pflegemaßnahme wieder mehr Platz zum Wachsen haben.

Mär.
25

Generalversammlung Verein Freunde der Perchtoldsdorfer Heide

Die gut besuchte Generalversammlung stand diesmal unter dem Motto des internationalen Jahres der Biodiversität 2010 sowie des 10 Jahres-Jubiläums des Vereins. Nach einem Bericht zu den Geschehnissen und Erfolgen der letzten zwei Jahre, nach der Neuwahl des Vorstandes sowie geringfügigen Änderung der Statuten, war ein umfangreicher Bilder-Vortrag zur Natur in Perchtoldsdorf und ihren Besonderheiten zu sehen. Neben der Heide als einem der wertvollsten Bereiche gibt es zahlreiche weitere besondere und schützenswerte Flächen: den Hochberg, die kleinen Trockenrasenreste in den Weingärten, den Weißen Stein und den Teufelstein, die Weingärten mit ihren verschiedenen Strukturen, die Bäche, den Wald mit besonderen Waldtypen wie den Flaumeichen- und primären Föhrenwäldern sowie den ehmaligen Steinbruch im Kaltenleutgebnertal, der unglaubliche 20 Amphibien- und Reptilienarten beherbegt und damit eine Besonderheit für den Wienerwald darstellt! Alle diese Lebensräume benötigen Schutz und viel Umsicht bei der Nutzung. Manche sollten gar nicht durch den Menschen genutzt werden, um ihren ökologischen Wert zu erhalten!

Vorstand der Freunde der Perchtoldsdorfer Heide ab 25.3.2010: MMag. Irene Drozdowski (Obfrau), Ing. Rainer Drozdowski (Obfrau Stellvertreter), DI Alexander Mrkvicka (Kassier), DI Patrick Loschmidt (Kassier Stv.), Mag. Birgit Rotter (Schriftführerin), Günther Koletschka (Schriftführer Stv.), Kassaprüfer Dr. Walter Niescher, Kassaprüfer Elisabeth Strutzenberger

Feb.
06
HelferInnen

3. Pflegetermin

Die Arbeit der ersten beiden Pflegetermine wurde erfolgreich beendet.

Jan.
16
HelferInnen

2. Pflegetermin

14 HelferInnen waren beim Pflegetermin dabei und setzten die Arbeit vom 9.1. fort.

Jan.
09
HelferInnen

1. Pflegetermin

9 HelferInnen waren beim ersten Pflegetermin dabei. Die Schneelage störte nicht und so wurden Föhren ausgelichtet und zerlegt, die wertvolle Trockenrasenbereich schon zu stark abgeschattet haben.

Jan.
01
HelferInnen

Silvestermüll – weitere Verbesserung, aber noch immer zuviel Müll und Vandalismus!

Wieder hatten sich schon früh morgens fleißige HelferInnen mit vielen Müllsäcken, Rechen und Gummihandschuhen versammelt, um den Müll der jährlich ausufernden Silvesterfeiern möglichst schnell zu beseitigen und den Schaden für Heide und Besucher möglichst gering zu halten.

Müllberge

Im Vergleich zum Vorjahr hatten sich die Feierlichkeiten noch mehr auf die Hügelgruppen und den Aussichtspunkt auf der Großen Heide konzentriert. Das zeigte dann auch die Verteilung des Mülls. Die beliebten Plätze zum Abfeiern waren mit Müll und Feuerwerksresten übersäht während der Rest der Heide relativ wenig belastet war.

Der Vormittag war nötig, um den sammelbaren Müll in Säcke zu packen. Bei großen Flecken mit hunderten Krachern half wieder einmal nur mehr der Rechen. Die Schadstoffe, die durch das Zünden in den Boden gelangen, sind nicht mehr zu entfernen!

schädliche Kracher

Besonders auffällig wieder diverse Sachbeschädigungen: gesprengte Mistkübel, ein ausgerissener Schranken, abgebrochene Verkehrszeichen – mutwillige, unnötige Vandalenakte, die viel Geld kosten und mit dem Einsatz eines Securitydienstes wohl in den Griff zu bekommen wären.

unnötige Zerstörung

Ca. 13 große Müllsäcke wurden heuer insgesamt voll gesammelt. Auch die Mistkübel waren voll. Durch die intensive Öffentlichkeitsarbeit durch Gemeinde, Heideverein und Liesinger Bezirksvorsteher und das steigende Verständnis der Bevölkerung hat sich die Müllmenge in den letzten zwei Jahren auf ein Drittel reduziert! Das ist ein großer Erfolg und zeigt wie wichtig Aufklärung ist. Ein herzliches Dankeschön an alle, die dem Appell gefolgt sind und mithelfen unsere wertvolle Heide zu schützen!

Trotzdem gibt es noch einiges zu verbessern! Würde jeder seinen Müll (Verpackungen der Raketen, Gläser, Dosen, Flaschen, Raketenabschussschachteln, etc.) einfach wieder mitnehmen und würden alle auf Kracher (Piraten, etc.), die besonders schädlich sind, verzichten, könnten alle BesucherInnen den Jahreswechsel auf der Heide genießen und auch die Heide bliebe von größerem Schaden verschont. Die Öffentlichkeitsarbeit in diese Richtung muss jedenfalls unbedingt fortgesetzt werden bzw. der Druck auf Uneinsichtige weiter erhöht werden.

Kontakt | Impressum