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Presse, Berichte und Artikel

[17.06.2010]
3. Heideführung

Wir konnten 15 BesucherInnen darunter viele neue Gäste begrüßen. Mit dabei waren Mitglieder des Vereins Südheide, der sich für die Lebensqualität in der gleichnamigen Region einsetzt. Auch Perchtoldsdorf gehört - obwohl sicherlich vielen unbekannt - zu dieser Region des südlichen Wiener Beckens. - Was ist ein Trockenrasen? Warum ist er so etwas Besonders? Warum sind Trockenrasen so artenreich? Warum müssen Trockenrasen bewirtschaftet/gepflegt werden? Was muss man bei der Pflege beachten? Welche besonderen Arten sind gerade unterwegs? Viele Fragen, die wir im Rahmen der Führung gerne umfangreich beantworteten und daher den üblichen Rahmen von 2 Stunden deutlich überzogen. Vielen Dank für das große Interesse!

[12.06.2010]
Tag der Artenvielfalt in Wien Mauer

Auch beim heurigen Tag der Artenvielfalt des Biosphärenparks Wienerwald in Wien Mauer waren wir mit einem Infostand vertreten. Silvia Hufnagl informierte die BesucherInnen über die Heide, ihre Artenvielfalt, ihren Schutz und die Heidepflegewoche. Aus dem 23.Bezirk kommen sehr viele BesucherInnen auch zur Naherholung auf die Heide. Sie sind daher ein wichtiges Zielpublikum für unsere Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Auch unter den HeidehelferInnen bei der Pflegewoche sind jedes Jahr viele Liesinger dabei. Das Naturschutzverständnis der Liesinger BesucherInnen für die Heide hat sich in den letzten Jahren auch dank der umfangreichen Informationsarbeit von Bezirksvorsteher Manfred Wurm sehr vergrößert. Herzlichen Dank!! Weitere Infos und Ergebnisse zum Tag der Artenvielfalt in Wien Mauer auf der Website des Biosphärenparks Wienerwald.

[20.05.2010]
2. Heideführung

Für 7 BesucherInnen war das wechselhaften Wetter kein Grund zu Hause zu bleiben. Auf Grund des speziellen Interesses der Gäste lag der Schwerpunkt diesmal bei botanischen Themen und Pflanzenbestimmung.

[17.05.2010]
Heideführung für den Gemeinderat

Trotz Regen ließen sich Bürgermeister Martin Schuster, Vizebürgermeister Franz Kamptner und einige Mitglieder des Gemeinderates nicht abschrecken und nahmen an der Spezialführung für den Gemeinderat teil. Die Besonderheiten des Lebensraums und die wichtige Bewirtschaftung/Pflege wurden detailliert besprochen. Für alle GemeinderätInnen, die an dieser Führung nicht teilgenommen haben, werden wir einen Ersatztermin 2011 anbieten.

[15.04.2010]
1. Heideführung

Obwohl es stark regnete, waren insgesamt 15 Interessierte bei der 1. Heideführung dabei. Nach einem Rundgang auf der Kleinen Heide, bei der ein Uhu-Rupfplatz und neue Zieselbauten zu den Besonderheiten gehörten, konnten unzählige Zebraschnecken (Zebrina detrita) auf der Heidestraßenböschung auf der Großen Heide bewundert werden. Diese Schnecken sind eine typische Art der Trockenrasen und in Österreich selten. Lebend entdeckt man sie nur bei Regen. Auch bei "schlechtem" Wetter gibt es also einiges auf der Heide zu entdecken!

[11.04.2010]
ExpertInnentreffen

Da über viele Tiergruppen auf der Heide noch sehr wenig bekannt ist, werden 2010 über ein großes Projekt "Tiere der Heide" von Experten bestimmte Tiergruppen genau untersucht. Die neuen Erkenntnisse werden in den Pflegeplan einfließen, da viele Tiere ganz unterschiedliche Ansprüche an die Pflege haben. Für die weitere Vorgehensweise fand ein mehrstündiges Abstimmungstreffen auf der Heide statt.

[10.04.2010]
Workshop für ExkursionsleiterInnen

Kinder für die Natur zu begeistern und natürlich auch für ihren Schutz zu sensibilisieren ist uns ein besonders großes Anliegen. Unsere Kinder- und Schulführungen finden großen Anklang. Weil wir den Kindern auch immer wieder etwas Neues bieten wollen und gerade im Naturschutzbereich Weiterbildung sehr wichtig ist, um auf dem neuesten Stand zu bleiben, veranstalteten wir gemeinsam mit unseren ExkursionsleiterInnen einen ganztägigen Workshop. Fachwissen wurde ausgetauscht, das vorhandene Exkursionsmaterial gesichtet und neue Spiele wurden ausprobiert.

[10.04.2010]
Aufbau des Lehrpfades und Pflege der Obstbäume

Während unsere ExkursionsleiterInnen noch mit dem Text neuer Spiele beschäftigt waren, wurde von 6 HelferInnen der Lehrpfad nach der Winterpause wieder aufgebaut. Anschließend wurden die im Herbst auf der Kleinen Heide gesetzten Obstbäume mit hohen Gittern vor Verbiss durch die bald wieder kommenden Schafe geschützt. Bei der Arbeit wurde auch ein wunderschönes Smaragdeidechsenmännchen entdeckt!

[27.03.2010]
4.Pflegetermin

Bei den 17-Föhren wurde eine dichte Auflage aus Föhrennadeln und Bockerln entfernt. Sie stört das Neuaufkommen von Trockenrasenpflanzen und erstickt bestehende Trockenrasenpflanzen immer mehr. Die 7 HelferInnen freuten sich über blühende Große Kuhschellen und Frühlingsadonis, die mit der Pflegemaßnahme wieder mehr Platz zum Wachsen haben.

[25.03.2010]
Generalversammlung Verein Freunde der Perchtoldsdorfer Heide

Die gut besuchte Generalversammlung stand diesmal unter dem Motto des internationalen Jahres der Biodiversität 2010 sowie des 10 Jahres-Jubiläums des Vereins. Nach einem Bericht zu den Geschehnissen und Erfolgen der letzten zwei Jahre, nach der Neuwahl des Vorstandes sowie geringfügigen Änderung der Statuten, war ein umfangreicher Bilder-Vortrag zur Natur in Perchtoldsdorf und ihren Besonderheiten zu sehen. Neben der Heide als einem der wertvollsten Bereiche gibt es zahlreiche weitere besondere und schützenswerte Flächen: den Hochberg, die kleinen Trockenrasenreste in den Weingärten, den Weißen Stein und den Teufelstein, die Weingärten mit ihren verschiedenen Strukturen, die Bäche, den Wald mit besonderen Waldtypen wie den Flaumeichen- und primären Föhrenwäldern sowie den ehmaligen Steinbruch im Kaltenleutgebnertal, der unglaubliche 20 Amphibien- und Reptilienarten beherbegt und damit eine Besonderheit für den Wienerwald darstellt! Alle diese Lebensräume benötigen Schutz und viel Umsicht bei der Nutzung. Manche sollten gar nicht durch den Menschen genutzt werden, um ihren ökologischen Wert zu erhalten!

Vorstand der Freunde der Perchtoldsdorfer Heide ab 25.3.2010: MMag. Irene Drozdowski (Obfrau), Ing. Rainer Drozdowski (Obfrau Stellvertreter), DI Alexander Mrkvicka (Kassier), DI Patrick Loschmidt (Kassier Stv.), Mag. Birgit Rotter (Schriftführerin), Günther Koletschka (Schriftführer Stv.), Kassaprüfer Dr. Walter Niescher, Kassaprüfer Elisabeth Strutzenberger

[06.02.2010]
3.Pflegetermin

Die Arbeit der ersten beiden Pflegetermine wurde erfolgreich beendet.

[16.01.2010]
2.Pflegetermin

14 HelferInnen waren beim Pflegetermin dabei und setzten die Arbeit vom 9.1. fort.

[09.01.2010]
1.Pflegetermin

9 HelferInnen waren beim ersten Pflegetermin dabei. Die Schneelage störte nicht und so wurden Föhren ausgelichtet und zerlegt, die wertvolle Trockenrasenbereich schon zu stark abgeschattet haben.

[01.01.2010]
Silvestermüll - weitere Verbesserung, aber noch immer zuviel Müll und Vandalismus!

Wieder hatten sich schon früh morgens fleißige HelferInnen mit vielen Müllsäcken, Rechen und Gummihandschuhen versammelt, um den Müll der jährlich ausufernden Silvesterfeiern möglichst schnell zu beseitigen und den Schaden für Heide und Besucher möglichst gering zu halten.

Im Vergleich zum Vorjahr hatten sich die Feierlichkeiten noch mehr auf die Hügelgruppen und den Aussichtspunkt auf der Großen Heide konzentriert. Das zeigte dann auch die Verteilung des Mülls. Die beliebten Plätze zum Abfeiern waren mit Müll und Feuerwerksresten übersäht während der Rest der Heide relativ wenig belastet war.

Der Vormittag war nötig, um den sammelbaren Müll in Säcke zu packen. Bei großen Flecken mit hunderten Krachern half wieder einmal nur mehr der Rechen. Die Schadstoffe, die durch das Zünden in den Boden gelangen, sind nicht mehr zu entfernen!

Besonders auffällig wieder diverse Sachbeschädigungen: gesprengte Mistkübel, ein ausgerissener Schranken, abgebrochene Verkehrszeichen - mutwillige, unnötige Vandalenakte, die viel Geld kosten und mit dem Einsatz eines Securitydienstes wohl in den Griff zu bekommen wären.

Ca. 13 große Müllsäcke wurden heuer insgesamt voll gesammelt. Durch die intensive Öffentlichkeitsarbeit durch Gemeinde, Heideverein und Liesinger Bezirksvorsteher und das steigende Verständnis der Bevölkerung hat sich die Müllmenge so in den letzten zwei Jahren auf ein Drittel reduziert! Das ist ein großer Erfolg und zeigt wie wichtig Aufklärung ist. Ein herzliches Dankeschön an alle, die dem Appell gefolgt sind und mithelfen unsere wertvolle Heide zu schützen!

Trotzdem gibt es noch einiges zu verbessern! Würde jeder seinen Müll (Verpackungen der Raketen, Gläser, Dosen, Flaschen, Raketenabschussschachteln, etc.) einfach wieder mitnehmen und würden alle auf Kracher (Piraten, etc.), die besonders schädlich sind, verzichten, könnten alle BesucherInnen den Jahreswechsel auf der Heide genießen und auch die Heide bliebe von größerem Schaden verschont. Die Öffentlichkeitsarbeit in diese Richtung muss jedenfalls unbedingt fortgesetzt werden.