Dez
3

Pflegetermin

11 HelferInnen

11 HelferInnen arbeiteten auf den 17-Föhren. Einzelne Bäume an den Rändern wurden ausgelichtet. Außerdem hatte Schäfer Erich Frank bereits zuvor Kleingebüsche mit dem Freischneider geschnitten. Nun ging es daran dieses Schnittgut sowie zum Teil mitgeschnittenes Gras zusammenzurechen. Zuerst mussten leider rund 30 Hundehaufen entfernt werden. Offensichtlich verwechseln hier leider ein paar Hundebesitzer die Fläche mit einem Hundeklo. Das schadet nicht nur dem Trockenrasen durch einen negativen Düngeeffekt sondern ist auch für die Schafe ungesund und ist außerdem wirklich eine Zumutung bei der Pflege. Hier ist dringend ein häufigerer Aufklärungsrundgang notwendig.

Nov
12
HelferInnen Pflegefläche Pflegefläche

Pflegeeinsatz am Hochberg

Neben der Heide ist der Hochberg - wenn auch von der Fläche her wesentlich kleiner - ein ganz besonders wertvoller Trockenrasenstandort und wurde daher auch 1968 unter Naturdenkmal gestellt. Seit dieser Zeit wurden Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen nur mehr sehr sporadisch durchgeführt, was über Jahrzehnte zu einer starken Verbrachung und Verbuschung der Trockenrasen führte. Eine größere Fläche wurde sogar Wald, die ehemals freien Steinriegel sind nun mit Gehölzen bestockt. Große Trockenrasen-Flächen waren 2008 akut vom Verschwinden bedroht - und damit die dort lebenden seltenen Tier- und Pflanzenarten.

Seit dem Winter 2009/2010 wurden daher in Abstimmung von Gemeinde Perchtoldsdorf als Grundeigentümer, Experten des Heidevereins und BH Mödling größere Flächen wieder frei geschnitten. Außerdem werden seit dem Jahr 2010 die Trockenrasen wieder abschnittsweise mit Krainer Steinschafen der Familie Frank beweidet.

Da einzelne Flächen für das Freischneiden mit dem Freischneider zu steil sind und nur händisch bearbeitet werden können, gab es diesmal bei prachtvollem Sonnenschein einen Pflege-Einsatz am Hochberg. 14 HelferInnen entfernten vor allem dichte Schlehengebüsche, auch einzelne Liguster wurden ausgerissen. Außerdem wurden Fliederaustriebe nachgeschnitten. Natürlich wird insgesamt am Hochberg - wie auch auf der Heide - darauf geachtet, dass geeignete Schlehenbereiche, aber auch andere Gehölze für Schmetterlinge und andere Tierarten erhalten bleiben.

Nov
1

Heidepflege

Bei nebelig trüben Wetter wurde der Lehrpfad wie jedes Jahr für den Winter abmontiert und eingelagert. Außerdem wurde der Zieselzaun, der das Zentrum der Zieselkolonie schützt, unterhalb der Heidestraße aus dem über die letzten drei Jahre stark verfilzten Gras gelöst und der Streifen mit dem Freischneider gemäht. Das Schnittgut wurde zum leichteren Abtransport durch die Gemeinde zum Parkplatz transportiert. Insgesamt waren 8 HelferInnen dabei.

Okt
14

Heidepflege - VS Roseggerg. 3c

Die SchülerInnen der 3c der VS Roseggergasse setzten die Arbeit auf den 17-Föhren mit viel Energie fort.

Okt
10
Schulklasse

Heidepflege - VS Roseggerg. 3d

Die SchülerInnen der 3d VS Roseggergasse arbeiteten auf den 17-Föhren südlich der Kleinen Heide. Zahlreiche kleine Büsche wurden geschnitten und als Versteck für Reptilien in eine Hecke geschlichtet.

Okt
6

Heidepflege - BGBRG 2a

Die SchülerInnen der 2a des BGBRG nahmen sich die Böschung unterhalb der Heidestraße vor. Zahlreiche Kleingebüsche wurden geschnitten aber gleichzeitig wurde darauf geachtet, dass genügend Versteckmöglichkeiten für Reptilien wie die Smaragdeidechse stehen bleiben. Bei den Arbeiten entdeckten die SchülerInnen auch eine Gottesanbeterin und die seltene Sägeschrecke.

Okt
4
Schulklasse Schulklasse

Heidepflege - BGBRG 4a und VS Kneipp-G.

Da der ursprünglich vorgesehene Pflegetermin in der Heidewoche auf Grund von Schlechtwetter abgesagt werden musste, wollten die 4a des BGBRG und die 3b der VS Kneippgasse unbedingt an einem Ersatztermin auf der Heide helfen.

Die SchülerInnen der 4a rechten oberhalb des Sanatoriums das von Schäfer Erich Frank gemähte Schnittgut zusammen und entfernten im südlich davon gelegenen Schleheneck einen Teil der Schlehen.

Die 3b der VS Kneippgasse entfernte zahlreiche Gebüschaustriebe entlang der Heidestraße östlich des Wasserbehälters.

Sept
24
Zahlreiche Gäste Basteln zahlreiche TeilnehmerInnen Heurigenbuffet Kuchenbuffet

Heidefest

Auch heuer wurden alle HeidehelferInnen mit prachtvollstem Wetter beim Heidefest für die Anstrengungen der Heidewoche belohnt. Wärme und Sonnenschein sorgten für einen Besucherrekord, da auch zahlreiche SpaziergängerInnen unterwegs waren, die das Angebot von Heideführungen einerseits und gemütlichem Sitzen bei kulinarischen Köstlichkeiten andererseits ausgiebig nutzten.

Das Heurigenbuffet mit Broten, Wein und Most - gesponsort vom Weinbauverein und liebevoll betreut von der Familie Temmel - und das Kuchenbuffet liebevoll betreut von Elisabeth Strutzenberger und Hannelore Weiß - die hausgemachten Mehlspeisen wurden von fleißigen HelferInnen gespendet - brachten wieder einen wesentlichen Spendenbeitrag für die Heidekassa.

Aber auch Bio-Lammwürstel und Feuerflecken von Heideschäfer Familie Frank und der faire Kaffee vom Weltladen - ausgeschenkt von Helmut und Lena Neumayr fanden reißenden Absatz.

Auf besondere Begeisterung stieß wie jedes Jahr das von unseren PädagogInnen Eva Bulwa, Gernot Waiss, Katharina Maier und Sonja Latzin ehrenamtlich betreute Kinderprogramm. Die Spezial-Kinderführung hatte mehr als 50 begeisterete TeilnehmerInnen.

Unter den Gästen durften wir gemeinsam mit Bürgermeister Martin Schuster Liesings Bezirksvorsteher Manfred Wurm und die neue Biosphärenpark-Direktorin Hermine Hackl begrüßen.

Als fleißigster Helfer wurde heuer Günther Koletschka ausgezeichnet.

Wir möchten noch einmal allen HelferInnen und Organisationen herzlich für die Unterstützung bei der Heidepflegewoche und beim Heidefest danken!!!

Heidepflegewoche 2011 - ein riesiger Erfolg!

Heidepflege mit zahlreichen Freiwilligen Arbeit mit der Astschere. Familieneinsatz

Im internationalen Jahr der Freiwilligen haben wir trotz eineinhalb Tagen Schlechtwetter die Teilnehmerzahlen der letzten Jahre übertroffen und einen neuen Rekord aufgestellt! Insgesamt 484 Personen haben an der Heidepflegewoche teilgenommen und 550 Personenhalbtage oder 1650 Arbeitsstunden für die Erhaltung der Perchtoldsdorfer Heide geleistet! Berücksichtigt man, dass noch 7 Schulklassen Anfang Oktober einen Ersatztermin wahrnehmen werden, so haben dann schlussendlich mehr als 600 Personen teilgenommen - eine unglaubliche Zahl an engagierten Freiwilligen, die bereit sind, für unsere wertvolle Heide zu arbeiten! Durch das händische Entfernen von Gebüschen passiert die Pflege wesentlich schonender, als mit Hilfe eines Freischneiders, der nur dort zum Einsatz kommt, wo wenig heikle Flächen liegen. Ohne die Beteiligung zahlreicher Freiwilliger wäre das nicht möglich!

18 Schulklassen waren mit ihren Lehrerinnen mit großem Einsatz dabei. Vertreten waren die VS Roseggergasse, die VS Kneippgasse und das BGBRG aus Perchtoldsdorf. Außerdem haben die VS Südstadt (Maria Enzersdorf) und das GRG 11 teilgenommen. Die Betreuung erfolgte durch Dagmar und Karin Trübswasser ehrenamtlich sowie durch unsere Naturpädagoginnen. Vor der Pflegearbeit bekamen die SchülerInnen natürlich eine kleine Einführung in die wichtigsten Zusammenhänge auf der Heide und worauf bei der Pflege geachtet werden muss. Bei der Arbeit ergaben sich dann auch zahlreiche schöne Entdeckung für die SchülerInnen. So waren zum Beispiel zahlreiche Gottesanbeterinnen zu sehen. Aber auch die seltene Sägeschrecke wurde von einer Klasse entdeckt.

Bei der Betreuung der Erwachsenen war wie jedes Jahr Walter Niescher eine unverzichtbare Hilfe.

Auch Schäfer Erich Frank war ehrenamtlich dabei und unterstützte uns mit dem Freischneider.

Die Mitarbeiter der Gemeinde übernahmen die Pflege der Grabenbereiche und halfen mit dem Traktor dabei, Götterbäume auszureißen.

Der Weinbauverein unterstützte uns wieder mit einem tollen Dankeschön an alle HelferInnen! Rund 250 Flaschen an Wein und Traubensaft konnten wir an unsere HelferInnen überreichen.

Wir danken allen HelferInnen und Beteiligten herzlich fürs Mitmachen, das tolle Engagement und die große Leistung für den Naturschutz auf der Heide!

Sept
23

Heidepflegewoche - Freitag

HelferInnen Schulklasse Schulklasse Schulklasse Schulklasse HelferInnen

Vormittags waren 9 HelferInnen, 2 Klassen der VS Roseggergasse und 2 Klassen der VS Kneippgasse bei der Heidepflege dabei.

Die Erwachsenen setzten die Arbeit auf dem Südhang der Kleinen Heide im Kröpfgraben fort.

Die 3a und 3b der VS Roseggergasse zwickten Gebüschaustriebe im Saugraben und schlichteten Steinhaufen für Reptilien.

Die 2b und 2c der VS Kneippgasse pflegten den eingezäunten Zieselbereich. Dort sind Einzelbüsche als Deckung vor allem für die Jungziesel zwar wichtig. Zuviele Büsche stören jedoch die Aussicht, die die Ziesel benötigen, um Feinde rechtzeitig zu sehen.

Am Nachmittag stellten 7 HelferInnen die Arbeit am Südhang fertig.

2 HelferInnen waren den gesamten Tag dabei.

Sept
22

Heidepflegewoche - Donnerstag

HelferInnen Schulklasse Schulklasse Schulklasse Schulklasse HelferInnen

Am Vormittag arbeiteten 10 HelferInnen, 3 Klassen des BGBRG Perchtoldsdorf und 1 Klasse der VS Kneippgasse sowie die Mitarbeiter der Gemeinde auf der Heide.

Die Erwachsenen zwickten zahlreiche Gebüschnachtriebe auf dem besonders wertvollen Südhang südlich des eingezäunten Naturdenkmals auf der Kleinen Heide. Hier ist auf Grund der Insektenvielfalt und des offenen Bodens am steilen Hang ein schonendes Entbuschen besonders wichtig.

Die 5A des BGBRG entfernte viele Schlehentriebe vor dem kleinen Häuschen auf der Kleinen Heide, die für Schmetterlinge wie den Segelfalter für die Eiablage schon zu dicht standen.

Die 4E des BGBRG und die 4a der VS Kneippgasse pflegten die ebene zentrale Fläche der Kleinen Heide. Dabei fanden Sie unter anderem die seltene Sägeschrecke, die behutsam in einen stehengebliebenen Busch gesetzt wurden.

Die 3A des BGBRG arbeiteten auf dem Alten Acker auf der Großen Heide, zwickten zahlreiche Büsche und schlichteten zwei von den Wildschweinen zerstörte Steinhaufen neu auf.

Die Mitarbeiter der Gemeinde arbeiteten im Kröpfgraben.

Am Nachmittag waren 15 HelferInnen dabei. Zuerst wurde die Ebene der Kleinen Heide gepflegt. Kleine, aber auch sehr große, schon zu dichte Gebüsche wurden entfernt. Auch zahlreiche Kokons der Gottesanbeterin wurden gefunden. Zum Abschluss wurde auch noch auf der Saumfläche westlich des eingezäunten Naturdenkmals gearbeitet.

6 HelferInnen waren den ganzen Tag dabei.

Sept
21

Heidepflegewoche - Mittwoch

HelferInnen Schulklasse Schulklasse Schulklasse Schulklasse HelferInnen Schulklasse

Am Vormittag arbeiteten 11 HelferInnen, 3 Klassen des BGBRG Perchtoldsdorf und 1 Klasse der VS Kneippgasse auf der Großen Heide.

Die 3a der VS Kneippgasse zwickte zahlreiche Gebüsche oberhalb des Sanatoriums.

Die 4C und 4D des BGBRG Perchtoldsdorf arbeiteten unterhalb der Heidestraße.

Die 2C des BGBRG Perchtoldsdorf lichtete die großen Gebüschinseln auf der Großen Heide südlich der Heidestraße aus.

Die Erwachsenen waren mit dem Entfernen von Büschen und Bäumen auf der Ebene der Großen Heide beschäftigt.

Die Mitarbeiter der Gemeinde arbeiteten unterhalb der Heidestraße mit dem Freischneider. Im Steinbruch neben dem Heideparkplatz wurden mit dem Traktor Götterbäume ausgerissen.

Die Arbeit auf der Großen Heide wurde am Nachmittag von 17 HelferInnen fortgesetzt.

Die Biologischen Übungen des GRG 11 zwickten Gebüschtriebe oberhalb des Sanatoriums und schlichteten Steinhaufen für die Smaragdeidechse.

Schäfer Erich Frank arbeitete oberhalb des Sanatoriums mit dem Freischneider.

Sept
20

Heidepflegewoche - Dienstag

HelferInnen

Auf Grund des Dauerregens wurde der Pflegeeinsatz von 5 Schulklassen auf einen späteren Herbsttermin verschoben. Drei HelferInnen ließen sich trotzdem nicht abschrecken und entfernten Buschaustriebe in der Heidefest-Kurve westlich der Heidestraße. Auch Schäfer Erich Frank war trotz Regen im Einsatz und entfernte zahlreiche Schlehenaustriebe östlich der Weingärten auf der Großen Heide.

Der Nachmittagstermin musste auf Grund des schlechten Wetters leider ganz entfallen.

Sept
19

Heidepflegewoche - Montag

Schulklasse Schulklasse Schulklasse Schulklasse Schulklasse HelferInnen

Am Vormittag ließen sich 5 HelferInnen, 7 BetreuerInnen des Heidevereins, 2 Klassen des BGBRG Perchtoldsdorf, 1 Klasse der VS Kneippgasse und 2 Klassen der VS Südstadt (Maria Enzersdorf) mit Ihren LehrerInnen und die Mitarbeiter der Gemeinde Perchtoldsdorf von dunklem Himmel und Regenschauern nicht abschrecken und arbeiteten auf der Großen Heide und im Saugraben.

Die 3c der VS Kneippgasse arbeitete in der Kurve beim Wasserbehälter und entfernte zahlreiche Buschaustriebe.

Die 3a und 3b der VS Südstadt zwickten Buschaustriebe entlang der Heidestraße.

Die 2E und 3E des BGBRG Perchtoldsdorf entfernten zahlreiche Büsche auf den Flächen zwischen Heidestraße und Gärten.

Die Erwachsenen arbeiteten am Südhang des Saugrabens.

Der Pflegetermin am Nachmittag musste auf Grund des schlechten Wetters leider abgesagt werden.

Sept
18

Heidepflegewoche - Sonntag

HelferInnen HelferInnen

12 HelferInnen waren vormittags dabei, 9 am Nachmittag.

Am Vormittag wurde die Arbeit im Saugraben fortgesetzt. Zahlreiche kleine Eschen und Eichen und Sträucher wurden am Südhangrücken ausgerissen, was sich nicht ausreißen ließ, abgeschnitten. Auch einzelne Föhren wurden noch entfernt.

Am Nachmittag war dann der Südhang im Kröpfgraben an der Reihe. Auf dem heuer beweideten Bereich im mittleren Teil des Kröpfgrabens wurden die dicke Föhren-Nadelstreu und Bockerln ausgerecht und zum Abtransport auf einen Haufen geschüttet. Die Streuschicht erstickt die Trockenrasenpflanzen und speichert Feuchtigkeit, die das Wachstum von Büschen erleichtert. Außerdem werden die offenen Bodenstellen, die für viele Wärme-Trockenheits-liebende Tiere überlebenswichtig sind, zugedeckt. Auch einzelne Föhren und Laubbäume wurden noch entfernt, da ihr Schattenwurf den Südhang negativ beeinträchtigt. Zum Schutz des Störungs-empfindlichen Südhangs wurden auch die Gestrüppwälle wieder erneuert.

6 HelferInnen waren den ganzen Tag dabei.

Sept
17

Heidepflegewoche - Samstag

HelferInnen HelferInnen

14 HelferInnen waren vormittags dabei, 22 am Nachmittag. Heute war ein echter Familientag!

Gearbeitet wurde im Saugraben, der nach den Ergebnissen der zoologischen Erhebungen 2010/2011 zu den wertvollsten Bereichen der Heide zählt. Die Südhänge sind zum Beispiel aus Schmetterlings-kundlicher Sicht besonders interessant. Wichtig ist es hier, die Verbuschung auf einem relativ geringen Maß zu halten, um zuviel Beschattung zu verhindern. Daher wurden zahlreiche Gebüsche geschnitten. Liguster, der lange am Boden liegende Triebe bildet, die in Folge anwurzeln, auch ausgehackt und ausgerissen. Am Hügelrücken oberhalb des Südhangs wurden auch einzelne Föhren entfernt, die die Halbtrockenrasen stark beschatten. Bei den Arbeiten konnten zahlreiche Gottesanbeterinnen beobachtet werden. Sogar frische Eikokons waren zu sehen. Auch die schöne Wespenspinne sorgte für Begeisterung unter den HelferInnen.

5 HelferInnen waren den ganzen Tag dabei.

August
25
Beim Leuchtturm Beim Leuchtturm Nachtführung auf der Heide Nachtführung

5. Heideführung

Bei der Nachtführung mit Fledermaus- und Nachtfalterprogramm waren diesmal 23 Erwachsene und 5 Kinder dabei.

Nach einer allgemeinen Führung zur Heide erzählte Fledermaus-Expertin Birgit Rotter zahlreiche spannende Details zum Leben dieser geheimnisvollen Säugetiere und spielte hörbar gemachte Stimmen verschiedenster Fledermausarten vor. Mit den mitgebrachten Fledermausdetektoren konnten dann tatsächlich auch Große Abendsegler, die größten heimischen Fledermäuse, beim Jagdflug gehört werden.

Schmetterlingsexperte Rudi Eis hatte währenddessen schon seine Leuchttürme auf der Kleinen Heide aufgestellt und mit Wein getränkte Duftköder aufgehängt. Am Leuchtturm waren neben dem Mittleren Weinschwärmer, Russischem Bären und zahlreichen kleinen Schmetterlingsarten unter anderem eine prächtige Hornisse, verschiedenste Wanzen, Zikaden und Hautflügler zu sehen. Eine Gottesanbeterin machte unter den vom Licht angelockten Insekten gleich ordentlich Beute.

Juli
28

4. Heideführung

Die Heideführung musste leider auf Grund von Schlechtwetter abgesagt werden.

Juni
16

3. Heideführung

20 Personen waren diesmal bei der Heideführung dabei.

Mai
26
Blühender Diptam Raupe Kleines Nachtpfauenauge

2. Heideführung

15 BesucherInnen kamen bei hochsommerlichem Wetter zur Heideführung. Nach einem kleinen Rundgang auf der Großen Heide lag der Führungs-Schwerpunkt diesmal auf der Kleinen Heide. Das gerade fruchtende Federgras tauchte die Südhänge in weiß wogenden "Blüten"-Meere. In den Saumbereichen blühen heuer Diptam, Aufrechte Waldrebe und Blutroter Storchschnabel besonders üppig. Gerade blühend konnten außerdem zum Beispiel das Runzelnüsschen, die Schwalbenwurz, Aufrechte Trespe und Zittergras entdeckt werden. Auch ein Abstecher auf die im Frühjahr als Schwerpunkt gepflegte Sewerawiese - eine artenreiche Magerwiese - wurde gemacht. Hier blühte gerade der Wiesensalbei besonders prächtig. Ein Ameisenlöwe und die Raupe von Schwalbenschwanz und Kleinem Nachtpfauenauge sowie eine Smaragdeidechse waren die zoologischen Besonderheiten der Führung.

Mai
14

Infostand beim 16. Internationalen Weltladentag

Mit einem Infostand war der Heideverein beim Weltladentag am Perchtoldsdorfer Marktplatz vertreten. Neben zahlreichen Standln mit biologischen Köstlichkeiten und einem Biosphärenparkstand konnten wir so über die Perchtoldsdorfer Heide informieren und Werbung für Heidepflegewoche und Führung machen. Die Gespräche zeigen: Vielen PerchtoldsdorferInnen sind der Wert der Heide und der wichtige Schutz ein Begriff!

April
14

1. Heideführung

Die Heideführung musste leider auf Grund von Schlechtwetter abgesagt werden.

Mär.
19

4. Pflegetermin

11 HelferInnen

Der letzte Pflegetermin im Frühjahr fand mit 12 HelferInnen auf der Großen Heide statt. Entlang der Straße wurden Büsche, die die Trockenrasenböschungen schon zu stark beschatten, ausgelichtet und eingekürzt. Stacheliges Material wurde auf die Seite gelegt und nach dem Einschlagen neuer Stöcke für die Reparatur der Dornenbarrieren entlang der Heidestraße genutzt. Sie sollen helfen, als natürliche Barriere die Bereiche unterhalb der Heidestraße zu beruhigen. Das funktioniert seit einigen Jahren sehr gut. Die stacheligen Barrieren werden auch sehr gerne von den Reptilien der Heide - v.a. der Smaragdeidechse und der Schlingnatter als Versteck angenommen.

Feb.
26

3. Pflegetermin

10 HelferInnen

Bei strahlendem Sonnenschein wurde auf der Sewerawiese weitergearbeitet. 10 HelferInnen waren tatkräftig dabei. Gehölze und Nadelstreu wurden entfernt. Zwischen den Bäumen wurde ein versteckter Speierling - einer der seltensten Baumarten Österreichs - gefunden. Zahlreicher alter Müll wurde eingesammelt und entsorgt.

Feb.
19

2. Pflegetermin

13 HelferInnen Bäume werden aus dem Hohlweg gezogen

Vom relativ kühlen Wetter ließen sich 13 HelferInnen nicht abhalten. Auf der Sewerawiese wurden die Wiesenränder weiter ausgelichtet. Die Föhren-Nadelstreu wurde zusammengerecht, damit sich die Magerwiesenpflanzen möglichst rasch wieder ausbreiten können. Auch einiges an altem Müll wurde wieder zusammengesammelt.

Währenddessen wurden im Hohlweg am Ende des Kröpfgrabens von weiteren 4 Helfern Bäume entfernt. Der Hohlweg war in den letzten Jahrzehnten leider stark zugewachsen. Die beschattenden Bäume waren im Rahmen der Alpenvereinsbaustelle 2008 geringelt worden, sind nun vollständig abgestorben und bilden so beim Schneiden keine Stockausschläge mehr. Das erspart viel mühsame Nachpflege-Arbeit. Mit Traktorunterstützung wurden die Bäume aus dem engen Hohlweg gezogen und anschließend zerkleinert. Das Sonnenlicht erreicht nun wieder die feinerdigen, offenen Böschungen des Hohlweges. Solche Lebensräume sind auf der Heide selten und ideale Brutplätze für seltene Solitärbienen- und Wespenarten! Auch der wertvolle Südhang südlich des Naturdenkmals bekommt nun im Unterhang wieder mehr Licht.

Jan.
22
Mit guter Stimmung bei der Arbeit. Die fleißigen HelferInnen. Auch die Kinder sind dabei!

Pflegetermin beim Adler-Steinbruch

Ein Pflegeeinsatz in Perchtoldsdorf abseits der Heide: Zwischen dem österreichweit einzigartigen Trockenrasen am Nackten Sattel bei Gießhübl und der Heide bilden eine Serie kleiner Trockenrasen auf Waldlichtungen und in aufgelassenen Steinbrüchen einen wichtigen Wanderkorridor für Tiere wie Smaragdeidechse, Mauereidechse und Schlingnatter. Leider ist die Verbuschung auch auf diesen Flächen teilweise schon recht stark fortgeschritten.

In Absprache und unter tatkräftiger Mithilfe der Grundeigentümer, Familie Adler, entbuschten 19 Personen den stellenweise schon recht verwachsenen Trockenrasen im Adler-Steinbruch, wo Bunt-Schwertlilie, Vorfrühlings-Zyklame und Dreizahn-Knabenkraut ihre einzigen Vorkommen in Perchtoldsdorf haben.

Besondere Bäume wie Flaum-Eiche, Elsbeere und Speierling sowie deren Verjüngung wurden geschont und vorsichtig freigestellt, an sonnigen Stellen wurden Asthaufen als Verstecke für Reptilien aufgeschlichtet.

Jan.
15
14 HelferInnen beim 1.Pflegetermin Freischneiden der Sewerawiese Entfernung der Nadelstreu.

1. Pflegetermin

14 Helferinnen und Helfer waren bei warmem, teilweise sonnigem Wetter auf der Sewerawiese tätig. Um die Beschattung der schmalen Sewerawiese - eine sehr schöne Magerwiese, im Kröpfgraben ganz oben am Waldrand gelegen - zu verringern, wurden zahlreiche junge Föhren und ein paar ältere Föhren umgeschitten und die überhängenden Äste am Waldrand entfernt. Nebenbei wurden die Föhrennnadeln zusammengerecht und aus den Gebüschen 2 Säcke Müll – von Zaunresten über Flaschen bis zu Plastikplanen – gesammelt und entsorgt. Beim Freischneiden fanden wir auch mehrere junge Elsbeerbäume (ein seltener Laubbaum), die markiert wurden und jetzt wieder genug Licht haben, um sich zu großen Bäumen entwickeln zu können.

Jan.
1

Silvestermüll – 1/6 Müll im Vergleich zu 2007!

Erleichterung bei den freiwilligen HelferInnen Verwüstung mit Krachern Abgebrannter Holzmistkübel.

Wieder hatten sich schon ab 7 Uhr früh 9 fleißige HelferInnen mit Müllsäcken, Rechen und Gummihandschuhen versammelt, um den Müll der Silvesterfeiern möglichst schnell zu beseitigen und den Schaden für Heide und Besucher möglichst gering zu halten.

Da das Feuerwerk in Perchtoldsdorf diesmal besonders lange und prächtig war, befürchteten wir wieder große Müllmengen. Auf der Heide dann die sehr positive Überraschung: Im Vergleich zum Vorjahr hatten sich die Feierlichkeiten auf ganz wenige Punkte konzentriert, die meisten an der Heidestraße und am Aussichtspunkt. Zweite positive Überraschung war, dass nur 2 kleine Flächen durch Böller und Schweizerkracher verunstaltet waren. Die meisten Flaschen und Verpackungen lagen bereits in den Mistkübeln. Glasscherben waren auf der Heide kaum vorhanden.

Bei den Sachbeschädigungen gab es wie jedes Jahr Unerfreuliches: Ein abgebrannter Holz-Mistkübel auf der kleinen Heide.

Schon um 10 Uhr war die Große Heide müllfrei und die Säcke zum Parkplatz getragen, eine halbe Stunde später war die Kleine Heide fertig gesäubert, wo kaum etwas zu finden war. So schnell war die Heide schon lange nicht mehr vom Silvestermüll befreit!

Durch die intensive Öffentlichkeitsarbeit durch Gemeinde, Heideverein, Liesinger Bezirksvorsteher und das steigende Verständnis der Bevölkerung hat sich die Müllmenge seit 2007 auf ein Sechstel reduziert! Das ist ein großer Erfolg und zeigt, wie wichtig Aufklärung ist. Ein herzliches Dankeschön an alle, die dem Appell gefolgt sind und mithelfen, unsere wertvolle Heide zu schützen!

Wir hoffen, dass dieser sehr positive Trend anhält und werden die Öffentlichkeitsarbeit in diese Richtung jedenfalls weiter fortsetzen.

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