Nov
18

Pflegetermin Große Heide

HelferInnen Sitzbänke zurück an ihren Platz

Das kühle, sonnige Wetter nutzten wir diesmal, um den Lehrpfad für den Winter abzubauen und zerstörte Infoschilder zu reparieren bzw. auszutauschen. Zwei "gewanderte" Bänke mussten ebenfalls an ihren für sie vorgesehenen Platz zurückgetragen werden. Warum das notwendig ist? Unter den Bänken und rundherum wird der Boden stark abgetrampelt und so der Trockenrasen zerstört. Leider werfen auch viele Raucher ihre Zigarettenstummel nicht in Taschenaschenbecher oder Mistkübel sondern rund um die Bänke auf den Boden und sorgen so für einen hohen Giftstoffeintrag in Boden und Pflanzendecke. Daher ist es wichtig, dass die Bänke nicht andauernd an neuen Plätzen stehen, um Schäden so gering wie möglich zu halten. Es wäre gleichzeitig sehr erfreulich, wenn die Raucher ihren Müll nicht im sensiblen Trockenrasen entsorgen würden!

Von 9 HelferInnen wurde außerdem das Weißdorn-Schnittgut der Heidepflegewoche aus dem Zieselschutzgebiet verwendet, um die Dornenbarrieren entlang der Heidestraße auszubessern. Die Barrieren bieten einerseits für viele Tiere wie die Smaragdeidechse ein Versteck. Andererseits schirmen sie den Bereich unterhalb der Straße ab und sorgen dort so für ruhigere Heidebereiche.

Okt
26

Dorf:dialog Perchtoldsdorf

Infostand beim Dorf:dialog

Der jährliche Dorf:dialog wird von der Marktgemeinde Perchtoldsdorf veranstaltet. Ziel ist die Information über diverse Gemeindeprojekte, Arbeitsbereiche und gerade wichtige Themen. Gleichzeitig wird allen Vereinen die Möglichkeit geboten, sich mit einem Infostand vorzustellen. Stefan Fischer betreute den Heide-Infostand und konnte zahlreiche Fragen zur Heide, zum Naturschutzgebiet Fischerwiesen und zur Arbeit des Heidevereins beantworten.

Okt
24

Pflege Fischerwiesen

Zur Bekämpfung des Japan-Staudenknöterichs wurde die Abdeckung des Bestandes mit einer festen Plane stärker beschwert und wo notwendig wurden Planen-Teile ergänzt.

Okt
4

Pflege Fischerwiesen

Die SchülerInnen der 1c der WMS St.Christiana arbeiteten engagiert auf den Fischerwiesen und hackten Goldruten aus und lichteten einzelne Gebüsche aus.

Okt
1

Heidefest - mehr als 1.000 BesucherInnen

Heidefest 2017 Kinderprogramm Fleißigste HelferInnen Heideführung

Das Heidefest zum Abschluss der so erfolgreichen Heidepflegewoche, mussten wir diesmal auf Grund von Regenwetter zum ursprünglich geplanten Termin auf Oktober verschieben. Das hat sich gelohnt!

Bei strahlendem Herbstwetter kamen mehr als 1.000 Gäste, darunter zahlreiche Familien. Der Heideinfostand mit vielen spannenden Details zur Heide und zum Thema Wildbienen betreut von Stefan Fischer, das Kinderprogramm betreut von Elisabeth und Klara Wrkba sowie Romana Roth, die Heideforscher-Führung mit Birgit Rotter und die Heideführung mit Alex Mrkvicka fanden großen Anklang.

Zahlreiche Gäste informierten sich beim Infostand des Biosphärenpark Wienerwald Managements betreut von Philipp Friedrich über Totholzlebewesen und Lichtverschmutzung.

Gleich vier fleißigste HelferInnen der Heidepflegewoche wurden ausgezeichnet: Günter Koletschka, Erika Hanifl, Brigitte und Tuna Stieber waren jeweils sechs Mal bei der Heidepflegewoche dabei.

Die köstlichen BIO-Lammprodukte von unseren Heideschäfern Erich und Renate Frank waren am Ende des Festes restlos ausverkauft. Von fleißigen HelferInnen gebackene Kuchen, Bio-Fairtrade-Kaffee, Perchtoldsdorfer Weingartenknoblauch, erstmals das Perchtoldsdorfer Turmbier sowie Wein, Sturm, Most und kalte Heurigenschmankerl von den Heurigen Brigitte Sommerbauer, Franz Distl, Franz & Monika Wurth und Franz Breitenecker brachten einen schönen Spendenbeitrag für die Heide.

Wir danken allen HelferInnen beim Auf- und Abbau und bei der Betreuung des Heidfestes, allen KuchenbäckerInnen, den Heurigenbetrieben Brigitte Sommerbauer, Franz Distl, Franz & Monika Wurth und Franz Breitenecker, dem Perchtoldsdorfer Turmbier sowie Helmut und Lena Neumayr (Perchtoldsdorfer Weingartenknoblauch) für die große Unterstützung! Ohne die Zusammenarbeit so vieler engagierter Leute könnten wir kein Heidefest veranstalten!

Heideforscher-Führung Perzis-Verlosung für die mit Eltern teilnehmenden Kinder bei der Pflegewoche Heide-Infostand Biosphärenpark-Infostand Hausgemachte Kuchen Heurigen-Schmankerl und Perchtoldsdorfer Sturm, Most und Wein Bio-Fairer Kaffee und Perchtoldsdorfer Weingartenknoblauch Perchtoldsdorfer Turmbier Begrüßung Begrüßung durch Bürgermeister Martin Schuster Verlosung der Perzis Kinderprogramm - Heidelandschaften Kunstwerke beim Kinderprogramm Heidefest Heideimpressionen vom Heidefest Heideforscher-Führung Heideforscher-Führung Heideforscher-Führung Heideforscher-Führung Heideforscher-Führung Heideforscher-Führung Perchtoldsdorfer Weingartenknoblauch & Bio-Fairer Kaffee Foto-Ausstellung aller Heide-Pflegewoche-HelferInnen Heideinfostand Kinderprogramm Junge Heidefest-BesucherInnen Krainer Steinschafe mit Jungschäfer Perchtoldsdorfer Turmbier Kinderprogramm Kinderprogramm Heidefest viele HeidebesucherInnen an einem wunderbar sonnigen Tag Heidefest Heidespaziergang Heidefest

Sept
27

Pflege Fischerwiesen

VS Kaltenleutgeben, 3a VS Kaltenleutgeben, 3b

Die 3a und 3b der VS Kaltenleutgeben engagierten sich beim Pflegetermin für das Naturschutzgebiet Fischerwiesen. Goldruten wurden ausgehackt und Gebüsche ausgelichtet.

Sept
25

Pflege Heide

NMS Steinergasse, 1a und 1b

Die 1a und 1b der NMS Steinergasse arbeiteten am Trockenrasen oberhalb der Lutterwand und zwickten zahlreiche Gebüschaustriebe.

Sept
22

Pflege Fischerwiesen

VS Kaltenleutgeben, 4.Klasse HelferInnen

Die 4.Klasse der VS Kaltenleutgeben und eine Gruppe Erwachsener widmeten sich der Bekämpfung der Kanadischen Goldrute. Auch einzelne Gebüsche wurden zurückgeschnitten.

Sept
22

Heideführungen

Heute organisierten wir Heideführungen für die 2a und 2b VS Kaltenleutgeben, denen wir neben dem Naturschutzgebiet Fischerwiesen im Frühjahr sehr gerne auch die Besonderheiten der Heide näherbringen wollten.

Sept
21

Heideführungen

Zwei 2. Klassen PVS Kenyongasse erlebten eine Heideführung und waren sehr begeistert.

Sept
18

Pflege Heide

PTS im Zentrum

Die SchülerInnen des PTS im Zentrum arbeiteten auf den Halbtrockenrasen unterhalb der Heidestraße. Neben dem Schneiden der Gebüsche wurde auch mit dem Krampen gearbeitet. So können manche unliebsamen Gebüsche wie nicht heimischer Cotoneaster nachhaltig entfernt werden.

Sept
18

Pflege Hochberg

BG & BRG Perchtoldsdorf, 2g

Die 2g, 3f, 4d, 4e und 6c des BG&BRG Perchtoldsdorf arbeiteten am Hochberg (Naturdenkmal), der wunderschöne Trockenrasen, Steinriegel, knorrige Flaumeichengruppen, artenreiche Laub- und primäre Schwarzföhrenwälder beherbergt. Seit 2010 hat die Marktgemeinde Perchtoldsdorf intensiv in die Wiederherstellung der bereits stark verbuschten Trockenrasen investiert und jährliche Freischneidearbeiten im Winter (nach dem ersten Frost zur Schonung der vielen Kleintiere) finanziert. Heideschäfer Familie Frank beweidet die Flächen ein Mal jährlich mit seinen Krainer Steinschafen, das Wasser wird großzügiger Weise von engagierten Anrainern aus auf den Hochberg gepumpt. Mittlerweile sind die Flächen wieder in einem hervorragenden Zustand und das jährliche Zurückschneiden der Büsche erfolgt seit 2016 nun händisch durch Schulklassen und Freiwillige. Die Trockenrasen sind wie auf der Heide nur durch eine Kombination aus Beweidung und Entbuschung zu erhalten.

BG & BRG Perchtoldsdorf, 3f BG & BRG Perchtoldsdorf, 4d BG & BRG Perchtoldsdorf, 4e BG & BRG Perchtoldsdorf, 6c

Sept
9
Sept
15

Heidepflegewoche – Mehr als 2.000 freiwillige Arbeitsstunden!

Gemeinsam geht viel weiter! Gemeinsam geht viel weiter! Gebüschaustriebe schneiden geschnittenes Material sammeln Mit einer Plane trägt es sich leichter. Am Sammelpunkt abgeladen. Mitarbeiter des Wirtschaftshof mit Freischneidern.

Das Wetter meinte es auch heuer gut mit uns. Bis auf einen Halbtag, der wegen Regen abgesagt werden musste, konnten wir alle Pflegetermine in der Pflegewoche durchführen. In den folgenden Wochen fanden auch noch zusätzliche Pflegetermine im Naturdenkmal Hochberg Hochberg, im Naturschutzgebiet Fischerwiesen und auf der Heide statt. Die Pflegetermine waren alle gut besucht und insgesamt 34 Schulklassen waren neben den Erwachsenen sowie einem engagierten Team der Firma Cisco dabei. Die 2a, 3a, 3c, 4a, 4b und MSK der VS Kneippgasse, 2 Klassen des ZIS Ambros-Rieder Schule, die 1b, 1e, 2a, 2d, 2f, 2g, 3d, 3e, 3f, 4d, 4e, 5a, 5c, 6b, 6c des BG&BRG Perchtoldsdorf, die Montessori-Schule Am Sonnberg mit den Gruppen P1 und P2, die Biologie-Wahlpflichtfach-Gruppe des GRG 11 mit Lehrerin Heide Matausch, die 2A der VS Rodaun, das PTS im Zentrum, die 1a und 1b der NMS Steinergasse, die 3a, 3b und 4.Klasse der VS Kaltenleutgeben und die 1c des WMS St.Christiana halfen mit viel Begeisterung mit und wurden von unseren engagierten Natur-PädagogInnen betreut.

Fleißigste HelferInnen gabe es diesmal mit Erika Hanifl, Günter Koletschka, Brigitte und Tuna Stieber gleich vier. Sie waren jeweils bei 6 Pflegeterminen dabei.

In Summe waren 767 Personen 2.778 Stunden für Heide (597 Personen, 2.229 Stunden), Hochberg (126 Personen, 393 Stunden) und Fischerwiesen (44 Personen, 156 Stunden) aktiv!

Durch das händische Entfernen von Gebüschen erfolgt die Pflege wesentlich schonender, als mit Hilfe eines Freischneiders, der nur dort zum Einsatz kommt, wo wenig heikle Flächen liegen. Ohne die Beteiligung zahlreicher Freiwilliger wäre das nicht möglich!

Die Terminkoordination und Abstimmung mit den LehrerInnen im Vorfeld übernahm in bewährter Weise Eva Bulwa mit Unterstützung von Irene Drozdowski.

Die Betreuung der Erwachsenen erfolgte durch die Ökologen des Heidevereins Alexander Mrkvicka und Irene Drozdowski sowie Günter Koletschka.

Von Vereinen halfen mit: der Österreichische Alpenverein Sektion Liesing-Perchtoldsdorf, die Pfadfinder-Gilde Perchtoldsdorf, der Österreichische Alpenverein Sektion Austria

Die fleißigen Mitarbeiter des Wirtschaftshofes der Marktgemeinde Perchtoldsdorf mähten die Gräben, entsorgten das Schnittgut und verpassten der Hecke entlang der Heidestraße einen Rückschnitt.

Wir danken allen HelferInnen und Beteiligten herzlich fürs Mitmachen, das tolle Engagement und die große Leistung für den Naturschutz auf der Heide!

spannende Funde - Raupe des Segelfalters Die Arbeit für die Heide macht Spaß! Kleine Heide Schwere Plane. Die nächste Entdeckung: Eine Gottesanbeterin Kleine Büsche zwicken. Raupe des Wolfsmilchschwärmers

Sept
15

Heidepflegewoche - Freitag

HelferInnen 1E BG & BRG Perchtoldsdorf

Am Vormittag waren heute 5 Klassen des BG & BRG Perchtoldsdorf bei der Heidepflege dabei. Die 1E arbeitete auf dem Plateau der Großen Heide. Die 2F und 5C entfernten kleine und große Gebüsche auf der Großen Heide unterhalb des Spielplatzes. Die 2A zwickte Büsche am Halbtrockenrasen oberhalb der Lutterwand. 8 HelferInnen arbeiteten am östlichen Südhang der Kleinen Heide.

8 HelferInnen darunter 2 Kinder vollendeten die Arbeit am östlichen Südhang der Kleinen Heide.

2A BG & BRG Perchtoldsdorf 2F BG & BRG Perchtoldsdorf 5A BG & BRG Perchtoldsdorf 5C BG & BRG Perchtoldsdorf 5HelferInnen

Sept
14

Heidepflegewoche - Donnerstag

HelferInnen Ambros Rieder Schule

Heute arbeitete die Ambros Rieder Schule rund um den Wasserbehälter auf der Großen Heide und oberhalb entlang der Heidestraße. Die P1 und P2 der Montessori-Schule am Sonnberg lichteten die Büsche auf dem Plateau der Großen Heide aus. Am Südhang der Kleinen Heide unterhalb des eingezäunten Naturdenkmals und westlich davon arbeiteten 6 HelferInnen.

5 HelferInnen setzten die Arbeit am Südhang der Kleinen Heide und westlich des Naturdenkmals am Nachmittag fort.

Montessori Schule Am Sonnberg P1 Montessori Schule Am Sonnberg P2 HelferInnen

Sept
13

Heidepflegewoche - Mittwoch

HelferInnen 3A VS Kneippgasse

Am Vormittag zwickten die 3A, MSK und 4A der VS Kneippgasse viele Gebüsche auf der Großen Heide oberhalb des Sanatoriums. Zu den Entdeckungen gehörten Wiener Schnirkelschnecke, Gottesanbeterin und die Raupe des Brombeerspinners. Die 2D und 3E des BG & BRG Perchtoldsdorf arbeiteten auf der Großen Heide am "alten Acker" und zwickten viele Buschaustriebe bzw. hackten sie mit dem Krampen aus. Am Südhang der Kleinen Heide arbeiteten 11 HelferInnen.

Am Nachmittag war dann die Biologie-Wahlpflichtfachgruppe des GRG11 auf der Großen Heide aktiv. Büsche wurden gezwickt und viele Bockerl eingesammelt. 15 HelferInnen, darunter 6 Kinder arbeiteten am Südhang der Kleinen Heide weiter.

MSK VS Kneippgasse 4a VS Kneippgasse 2D BG & BRG Perchtoldsdorf 3E BG & BRG Perchtoldsdorf Biologie Wahlpflichtfachgruppe GRG11 HelferInnen

Sept
12

Heidepflegewoche - Dienstag

HelferInnen 1B BG & BRG Perchtoldsdorf

Die 1B, 3D und 6B des BG & BRG Perchtoldsdorf arbeiteten heute Vormittag auf der Großen Heide auf den Halbtrockenrasen unterhalb der Heidestraße und zwickten viele Buschaustriebe. 10 HelferInnen drängten den westlichen Gebüschrand auf den Siebzehnföhren zurück.

Den gesamten Tag waren 11 MitarbeiterInnen der Firma Cisco bei der Heidepflege dabei. Nach einer rund 1-stündigen Exkursion zum Kennenlernen der Heide arbeiteten sie mit Krampen, Säge, Reifmesser und Scheren auf den Siebzehnföhren. Große Gebüsche wurden mit Scheren und Sägen gerodet, einzelne Laubbäume an den Rändern der Fläche geringelt, viele kleine Büsche ausgehackt und Föhrennadeln sowie Bockerl zusammengerecht. Auch der leichte Regen am Nachmittag hielt das engagierte Team nicht von der Arbeit ab. Und wieder ist ein Fläche für die (Halb)trockenrasen gewonnen!

3D BG & BRG Perchtoldsdorf 6B BG & BRG Perchtoldsdorf Firma Cisco

Sept
11

Heidepflegewoche - Montag

HelferInnen 2A VS Rodaun - Fürst Liechtenstein-Straße

Heute vormittags starteten die ersten Schulklassen mit der Heidepflege. Die SchülerInnen der 2A der VS Rodaun - Fürst-Liechtenstein-Straße zwickten zahlreiche Buschaustriebe auf der Großen Heide oberhalb des Sanatoriums und entdeckten dabei einige Gottesanbeterinnen. Die 2a, 3c und 4b der VS Kneippgasse arbeiteten am Plateau der Kleinen Heide. Viele große und kleine Büsche wurden geschnitten. Zu den Endeckungs-Highlights gehörten der Laternenträger, eine seltene, ca. 8mm große, wärmeliebende Zikade, eine Ritterwanze und die wunderschöne, bunte Raupe eines Wolfsmilchschwärmers, die an der Zypressen-Wolfsmilch frisst. Die Erwachsenen-Gruppe mit 11 HelferInnen entfernte Eschen, Nussbäume und Ahornbäume aus den Hecken am Plateau der Kleinen Heide und setzten eine dichte, hohe Schlehenhecke um zwei Meter zurück. Die Mitarbeiter des Wirtschaftshofs, die schon seit einigen Tagen die wüchsigeren Gräben mähen, mähten den Hang zur Großen Heide direkt beim Parkplatz.

Am Nachmittag mussten wir den Pflegetermin auf Grund von Regenwetter leider absagen.

2a VS Kneippgasse 3c VS Kneippgasse 4b VS Kneippgasse Mitarbeiter Wirtschaftshof

Sept
10

Heidepflegewoche - Sonntag

HelferInnen HelferInnen

8 HelferInnen, darunter 1 Kind arbeiteten heute im Zieselschutzgebiet und am Waldrand. Zahlreiche Weißdornbüsche wurden mit der Motorsäge geschnitten und für den Dornenbarriere-Bau entlang der Straße vorbereitet. Am Waldrand zwickten wir Blutroten Hartriegel und rissen Waldrebe aus. Wieder konnten wir einige Gottensanbeterinnen beobachten.

11 HelferInnen, davon 4 Kinder, waren am Nachmittag dabei. Am oberen Ende des Wegs vom Sanatorium auf die Heide zwickten wir viele dornige Büsche, größere Exemplare wurden mit der Motorsäge geschnitten. Auch Liguster haben wir ausgehackt. Außerdem hatten wir das große Glück, Erich Frank beim Übersiedeln einer Schafherde - also beim Treiben mit seinen beiden Bordercollies zur neuen Koppel - beobachten zu können. Wirklich toll anzusehen, wie perfekt und schnell das abläuft!

Sept
9

Heidepflegewoche - Samstag

HelferInnen HelferInnen

Bei wunderbarem, sonnigen Wetter waren 18 HelferInnen, darunter 3 Kinder beim ersten Termin der Heidepflegewoche dabei. Am Südhang des Saugrabens wurden zahlreiche Liguster ausgehackt und andere Gebüsche geschnitten. Am Nordhang waren gleich zwei Motorsägen im Einsatz. Nachgewachsene Haselstauden und andere Gebüsche am Waldrand wurden entfernt, damit der Schäfer wieder leichter den Zaun aufstellen kann. Beobachten konnten wir einige Gottesanbeterinnen und ihre Kokons sowie viele verschiedene Eichengallen. Wunderschön blühen auch Herbstaster, Goldschopfaster und Gelber Zahntrost.

Am Nachmittag setzten wir den Pflegetermin im Saugraben fort. 16 HelferInnen, davon 5 Kinder, waren dabei. Entdeckungs-Highlight war die Raupe eines Schwalbenschwanzes.

Sept
6

Pflegetermin Goldruten - Kaltenleutgebner Tal

Mit freundlicher Genehmigung der Firma Holcim wurden von 4 HelferInnen alle Goldruten-Blütenstände am Gelände der alten Zementabfüllanlage abgeschnitten und im Restmüll zur Verbrennung entsorgt. Ein Bewohner der Wohnhausanlage Waldmühle kümmerte sich mit Genehmigung der Hausverwaltung um die Goldruten-Bestände am Gelände der Wohnhausanlage. Für eine Steilfläche musste sich der erfahrene Kletterer sogar anseilen.

Aug
7
Aug
11

Ferien-Naturerlebniswoche für Kinder

Schwungtuch

Am 11. August startete nun schon zum dritten Mal die Naturerlebniswoche auf der Perchtoldsdorfer Heide, an der heuer 18 Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren teilgenommen haben. Um 8h war, wie immer, Treffpunkt auf dem Heideparkplatz, von wo aus wir gemeinsam zum Bildungsgarten marschierten. Dieser diente uns, wie schon die Jahre zuvor als Hauptquartier, von wo aus wir Ausflüge in alle Richtungen unternahmen. Neben viel Platz zum Spielen, hatten wir dort ein großes Zelt, welches uns beim Essen, Malen und Basteln vor Regen und Sonne schützte.

Nach einigen Kennenlernspielen mit dem Schwungtuch und einer kurzen Jause zum Stärken, machten wir uns gleich auf den Weg zur Heide um mit Becherlupen bewaffnet deren Insektenwelt zu erforschen. Neben der Gottesanbeterin, welche das Highlight war, standen die ganze Woche vor allem Heuschrecken und die wunderschön schillernden Mistkäfer hoch im Kurs. Gegen Ende der Woche haben wir uns dann auch etwas genauer mit den Schmetterlingen befasst und unser eigenes kleines Schmetterlingshaus gebaut, in dem man die Tiere hautnah erleben konnte. Im Anschluss wurden die Tiere jeweils wieder vorsichtig in die Freiheit entlassen.

Die Kühle des Waldes genossen wir vor allem an den heißen Nachmittagen. Dort gaben wir Bäumen ein Gesicht und erweckten so die verborgenen Waldgeister zum Leben, bauten einen Barfußweg um einmal genau zu spüren, wie sich Laub, Steine, Rinde, Äste, alte Blätter, Bockerl und Erde unter den Füßen anfühlen und bauten mit viel Eifer aus alten Ästen unser eigenes Waldtippi. Einmal machten wir auch einen Ausflug zur Ruine Kammerstein, wo wir die übriggebliebenen Mauern ausführlich erkundeten.

Auch heuer war der Ganztagesausflug zur Liesing für viele wieder das Highlight der Woche. Nach einer kurzen Wanderung, hatten wir das kühle Nass erreicht und schlugen am Ufer des Baches unser Lager auf. Mit Schüsseln und Keschern wurden verschiedene Bachbewohner wie Libellenlarven, Pferdeegel und Bachflohkrebse gefangen. Besonders beeindruckend waren dabei die bis zu 16cm groß werdende Signalkrebse. Faszinierend war auch, die erwachsenen Prachtlibellen einmal auf der Haut zu spüren und sie sich auf die Nase setzen zu lassen. Nach einem ausgedehnten Picknick, blieb auch noch genug Zeit zum Floße- und Dammbauen und zum Plantschen.

Am letzten Tag war das Wetter etwas weniger freundlich als die Tage zuvor. Das bisschen Nieselregen konnte uns jedoch nichts anhaben und wir verbrachten den Vormittag nochmal im Wald, wo die Baumkronen den Großteil des Regens von uns fern hielten. Hier genossen wir eine Jause in dem zuvor von uns gebauten Waldtippi und schärften unsere Sinne beim Bäumschenken und beim Erraten der Inhalte der Tastsäcke.

Außer am Mittwoch, an dem wir belegte Brote direkt an der Liesing aßen, sind wir zu Mittag immer zum Bildungsgarten zurück gekommen, wo es warmes Mittagessen wie Spagetti Bolognese, Paprikahendel, Erdäpfelgulasch und Wienerschnitzel gab. Kuchen und Obst, welche für den kleinen Hunger zwischendurch zur Verfügung standen, wurden oft auch unterwegs verspeist.

Selbstverständlich blieb zwischen den einzelnen Programmpunkten auch noch genügend Zeit zum Entspannen, Basteln, Malen, Herumtollen und Ballspielen. Ehe wir es uns versahen war es Freitag 14h und es hieß wieder einmal Abschied nehmen. Die Woche hat sowohl den Kindern, als auch uns viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf die Naturerlebniswoche 2018!

Silvia & Flora

Aug
19

Wildbienen-Nisthilfenkurs

Auch unser zweiter Wildbienen-Nisthilfenkurs war wieder ausgebucht und ein voller Erfolg. Nach der Vorstellung der verschiedensten Ansprüche der heimischen Wildbienen (es gibt rund 690 Arten), Tipps für Lebensraumgestaltung und Futterpflanzen im Garten und der Vorstellung von guten, aber leider auch vielen schlechten Nisthilfen, die im Handel erhältlich sind, ging es ans Bauen der eigenen Nisthilfen. Neben Bambusröhrchen verwenden wir gebohrte Hartholzklötze und Ton, in den Löcher gebohrt werden. Beim Herrichten des Füllmaterials und Füllen gibt es Einiges zu beachten.

Aug
18

Pflegetermin Fischerwiesen

Aushacken der Kanadischen Goldrute typisch violett gefärbte Ausläufer der Kanadischen Goldrute

Zahlreiche Kanadische Goldruten wurden ausgehackt und Blütenstände abgeschnitten.

Die Kanadische Goldrute ist ein sogenannter Neophyt, eine bei uns nicht heimische Pflanze, die lange Zeit in Gärten angepflanzt wurde und sich über ihre zahlreichen Samen auch in der Natur etabliert hat. Auf Grund fehlender Konkurrenz bildet die Kanadische Goldrute nach einiger Zeit über große Samenmengen und Ausläufer großflächige, auch über viele Hektar gehende Reinbestände. Alle anderen Blütenpflanzen werden verdrängt. Außer zur Blütezeit der Goldrute im August und September, also den Großteil der Vegetationsperiode gibt es dann für blütenbesuchende Insekten kein Nahrungsangebot mehr.

Die Kanadische Goldrute wird daher im Steinbruch Fischerwiesen bereits seit einigen Jahren erfolgreich durch Ausreißen, Blüten vor dem Aussamen Abschneiden und Aushacken zurückgedrängt.

Aug
16

Ferienspiel im Bildungsgarten

An diesem Vormittag beschäftigten wir uns mit unseren gefiederten Freunden, den Vögeln. Im Bildungsgarten lernten die Kinder einige Vogelarten und ihre bevorzugten Brutplätze kennen. Es wurden ihnen auch die verschiedensten Nestbauweisen gezeigt. Anschließend versuchten sie selbst ein Nest zu bauen und waren dabei ebenfalls sehr geschickt.

Aug
5

Sensenmähkurs

Aug
2

Ferienspiel - Heideforscher

Heideforscher

An diesem Tag war es sehr heiß, deshalb suchten wir immer wieder ein schattiges Plätzchen auf. Nach einer kurzen Insektensuche gingen wir an den Waldrand. Im Wald suchten die Kinder nach geeigneten Naturmaterialien, um die Heide bzw. Fantasiebilder mit Naturfarben zu malen. Im Schatten spielten wir noch ein Abschlussspiel.

Juli
27

4. Führung Fischerwiesen

Juli
20

Ferienspiel - Heideforscher

Am Weg auf die Heide sahen die Kinder bereits wie viele Heuschrecken sich im Trockenrasen tummeln. Deshalb bildeten wir einen Kreis und grenzten so einen winzigen Teil der Heide ein. Anschließend machten wir langsam immer wieder einen Schritte in Richtung Kreismitte und so konnten die Kinder die springenden Grashüpfer ganz genau beobachten. Danach gingen sie mit Becherlupen auf die Jagd und fanden eine große Anzahl an Insekten und Spinnen. Zum Schluss hatten wir viel Spaß beim Beweidungsspiel.

Juli
17

Mahd im Bildungsgarten

Wiesenmahd im Bildungsgarten

Einige hochwüchsige Wiesenbereiche, die im Sensenkurs im Juni nicht gemäht wurden, mähten wir mit der Sensen als Vorbereitung für die Naturferienwoche im August. Das Schnittgut wurde zusammengerecht und aufgehäuft. Während des Termins konnten wir einige Alpenböcke bei der Paarung auf unseren Eschen-Totholz-Stämmen beobachten.

Juli
17

Ferienspiel im Bildungsgarten

Den heutigen Tag verbrachten wir im Bildungsgarten und widmeten uns den Vögeln. Die Kinder lernten verschiedenste Nistkästen kennen und von welchen Vogelarten sie angenommen werden. Sie bekamen Kärtchen, die sie nach Vogelarten, Nestbauweise und Nahrung sortierten. Anschließend baute jedes Kind sein eigenes Nest und nahm es mit nach Hause. Am Rückweg fingen wir mit Becherlupen einige Heuschrecken.

Juli
14

Pflegetermin Fischerwiesen

Japan-Staudenknöterich

Zahlreiche Kanadische Goldruten wurden ausgehackt und ein kleiner Bestand des Japan-Staudenknöterichs mit Folie bedeckt.

Beide Arten sind sogenannte invasive Neophyt, bei uns nicht heimische Pflanze, die lange Zeit in Gärten angepflanzt wurden, sich aus diesen in die Natur ausgebreitet haben. Auf Grund fehlender Konkurrenz bilden die beiden Pflanzen nach einiger Zeitgroßflächige, auch über viele Hektar gehende Reinbestände aus, die alle anderen Pflanzen verdrängen und so die Artenvielfalt erheblich senken. So kommt es zu einer starken Veränderung des Lebensraums und zu einem Futtermangel für zahlreiche Pflanzenfresser und Blütenbesucher.

Juli
13

Heideführung - Nachtführung

Leuchtturm

17 TeilnehmerInnen bahmen an der Nachtführung teil. Als Experten waren Birgit Rotter für die Fledermäuse und Rudi Eis für die Schmetterlinge dabei.

Birkenspanner Weidenbohrer

Juli
13

Ferienspiel - Heideforscher

Heideforscher

Zu Beginn des Ferienspiels lernten die Kinder die Entstehung der Heide und ihre Besonderheiten kennen. Viel Spaß hatten sie beim Insekten- und Spinnenfangen. Erwischt wurden unzählige Heuschrecken, Spinnen, Wanzen, Zikaden, Honigbienen und Wildbienen. Die einzelnen Fänge beobachteten die Kinder sehr genau in den Becherlupen.

Juli
1
Wildbienen-Nisthilfen-Kurs im Bildungsgarten

Heideführung und Wildbienen-Nisthilfen-Workshop für Forstheide

Ein fachlicher Austausch mit Vereinen und anderen Fachleuten ist uns sehr wichtig. Wir freuten uns daher sehr, für das Team der

Naturvermittlung Forstheide im Rahmen eins Ganztagesprogramm eine Heideführung sowie einen Wildbienen-Nisthilfen-Kurs im Bildungsgarten abhalten zu dürfen. Dabei stellten wir neben der Biologie der Heide auch Hintergründe zum Verein und unseren zahlreichen Tätigkeiten im Bereich Naturraummanagement, Bildung und Forschung vor. Beim Wildbienen-Nisthilfen-Kurs ging es zuerst um die sehr vielfältigen Bedürfnisse der Wildbienen, von denen es in Österreich rund 690 Arten gibt. Im Anschluss zeigten wir zahlreiche gute und leider auch viele schlechte Wildbienen-Nisthilfen-Modelle, die im Handel erhältlich sind und besprachen die Details. Zum Abschluss stellten wir jene Nisthilfe vor, die wir im Rahmen von Kursen nach den Tipps der Wildbienen-Experten Paul Westrich und Werner David basteln. Für die Mittagspause wanderte das Team der Forstheide auf die Franz-Ferdinand-Schutzhütte.

Juni
29

3. Heideführung

Juni
20

3. Führung Fischerwiesen

Führung Naturschutzgebiet Fischerwiesen

Auch diesmal waren wieder zahlreiche Naturinteressierte bei der Fischerwiesen-Führung mit Biologin Sonja Latzin dabei.

Juni
17

Materialvorbereitung Nisthilfen

Bambusernte

Für unsere Wildbienen-Nisthilfen bevorzugen wir Bambus, da diese Röhrchen viel langlebiger sind als z.B. Schilfhalme. Die notwendigen, großen Mengen Bambus ernten wir nach Möglichkeit in Beständen, die die Eigentümer gerne reduziert haben möchten, denn pflanzt man Bambus ohne Wurzelsperre so breitet er sich sehr rasch und kaum mehr kontrollierbar aus. Die Ernte ist aufwändig: zuerst werden die Rohre geschnitten, dann alle Seitentriebe mit der Machete sauber heruntergehackt und die Rohre auf jenen Teil reduziert, der keinen zu großen Innendurchmesser (maximal 1cm) hat. In der Werkstatt werden die Bambusrohre dann mit der Kreissäge (und entsprechender Schutzkleidung!) auf Nisthilfentiefe geschitten, wobei die Knoten am Ende liegen müssen. Die weitere Bearbeitung erfolgt dann durch die Kursteilnehmer. Für ca. 18 Nisthilfen unseres Modells benötigt man ca. einen Übersiedlungskarton voll Bambusröhrchen.

Juni
3

Whatsalp - Heideexkursion

Whatsalp Wandergruppe 3.Juni 2017

Am ersten Tag der mehrmonatigen Whatsalp-Tour durften wir die Wanderer in Perchtoldsdorf begrüßen. Nach einem heftigen Gewitter mit Hagel startet die Führung auf der Heide etwas verspätet, aber dann meinte es das Wetter gut mit uns und die Sonne kam wieder heraus. Wir stellten gemeinsam mit Schäfer Erich Frank die langjährige Arbeit von Heideverein, Gemeinde Perchtoldsdorf und Familie Frank - Bioschafhof Sonnleitner zur Erhaltung der Perchtoldsdorfer Heide vor, erzählten über Herausforderungen und Erfolge, beobachteten besondere Pflanzen und Tiere. Unsere Gäste waren beeindruckt.

Den Abend ließen wir gemütlich beim Heurigen Franz und Monika Wurth, langjährige Heidevereins-Mitglieder und Unterstützer der Heidearbeit, ausklingen.

Whatsalp Whatsalp Whatsalp Whatsalp

Juni
1

Expertenaustausch bei der Beweidungs-Exkursion der Niederösterreichischen Naturschutzakademie

Austausch zum Thema Beweidung

Im Osten von Österreich ist Beweidung mit verschiedenen Nutztieren (Schafe, Ziegen, Rinder, Pferde) zur Erhaltung wertvoller Lebensräume eine äußerst wichtige und bei "richtiger Anwendung" sehr erfolgreiche Maßnahme - mit allen Herausforderungen und Schwierigkeiten, die es dabei zu bewältigen gibt. Biologinnen und Biologen haben dabei in den letzten Jahren in verschiedenen Gebieten umfangreiche Erfahrung bei der Betreuung von Beweidungsprojekten gesammelt. Diese Erfahrungen über Erfolge aber auch Mißerfolge auszutauschen war das Ziel des von der Niederösterreichischen Naturschutzakademie organisierten Expertenaustausches.

Im Rahmen des Workshops durften wir in rund 2 Stunden die Beweidungsgeschichte und -arbeit auf der Perchtoldsdorfer Heide vorstellen. Neben dem konkreten Beweidungsmanagement mit Familie Frank und ihren Krainer Steinschafen stellten wir unsere zoologischen Erhebungsprojekte der vergangenen Jahre und die Ergebnisse und Adaptierungen für die Beweidung daraus, Monitoringflächen der Vegetation und besondere Erfolge durch die Beweidung der letzten Jahre vor.

Wir danken Georg Bieringer, Monika Kriechbaum, Manuela Zinöcker, Thorsten Englisch, Thomas Zuna-Kratky, Thomas Holzer, Bernhard Kohler, Gerhard Egger und Josef Pennersdorfer für die Einblicke in ihre Beweidungs- und Trockenrasenmanagement-Erfahrungen und viele spannende Diskussionen und freuen uns auf einen regelmäßigen Austausch.

Bericht auf der Website der Naturschutz-Akademie.

Mai
18

2. Führung Naturschutzgebiet Fischerwiesen

Führung Fischerwiesen

Sonja Latzin konnte bei der 2. Führung 28 Interessierte begrüßen, 20 davon waren das erste Mal bei einer Führung im Gebiet dabei.

Die Führungen im Naturschutzgebiet Fischerwiesen werden finanziert von der Marktgemeinde Perchtoldsdorf sowie mit Unterstützung von Land Niederösterreich und Europäischer Union.

Führung Fischerwiesen Führung Fischerwiesen

Mai
17

2. Heideführung

Mai
15
Mai
22

Schulprojekt im Naturschutzgebiet Fischerwiesen

Schulprojekt Fischerwiesen Schulprojekt Fischerwiesen Schulprojekt Fischerwiesen Schulprojekt Fischerwiesen

Von 15. bis 22.Mai gab es nun erstmals ein vom Heideverein organisiertes Schulprojekt, um Kinder und Jugendliche für das Gebiet und seine Naturschätze zu begeistern, über die richtigen Verhaltensregeln zum Schutz der besonderen Vielfalt aufzuklären und einen Beitrag zur Lösung der aktuell großen Probleme mit der vielfach illegalen Erholungsnutzung zu leisten.

Insgesamt 458 Kinder in 26 Gruppen der Volksschule Kaltenleutgeben (7 Klassen), der Volksschule Rodaun Fürst Liechtensteinstrasse (7 Klassen), der Volksschule St. Christiana (5 Klassen), der Volksschule Kollegium Kalksburg (2 Klassen), des Kindergartens Waldmühle (2 Gruppen) und der PfadfinderInnen Perchtoldsdorf (3 Gruppen) waren dabei.

In bereits auf der Heide bewährter Weise wurden sie von den Biologinnen und Biologen des Heidevereins Eva Bulwa, Sonja Latzin, Dana Lambropoulos, Silvia Wilde, Stefan Fischer und Manuel Steiner durchs Gebiet geführt. Eine Station des Vereins Wiener Umweltspürnasen zeigte lebende einheimische Amphibien, Reptilien und Wasserkleintiere, um einerseits Berührungsängste vor allem gegenüber den Reptilien abzubauen, andererseits besonderes Arten des Gebietes ohne Störung der Wildtiere herzeigen zu können. Kinder, Jugendliche, Lehrerinnen und BetreuerInnen waren mit großem Interesse und Begeisterung dabei.

Wir danken Martin Strutzenberger, dass er das Schulprojekt mit so schönen Fotos dokumentiert hat!

Das Schulprojekt wurde finanziert von der Marktgemeinde Perchtoldsdorf sowie mit Unterstützung von Land Niederösterreich und Europäischer Union.

2018 wird das Schulprojekt für die Perchtoldsdorfer Volksschulen sowie das SPZ angeboten.

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Mai
1

Heideführung für den Blauracken-Verein

Der regelmäßige Austausch mit anderen Naturschutzvereinen ist uns sehr wichtig. Neben der Weitergabe unserer langjährigen Naturraummanagement-Erfahrung freuen wir uns über Einblicke in die Naturschutzarbeit anderer Vereine, um unseren Erfahrungshorizont stetig zu erweitern. Diesmal durften wir den Blauracken-Verein aus der Steiermark im Rahmen ihrer jährlichen Natura2000-Exkursion auf der Heide begrüßen. (Die Perchtoldsdorfer Heide gehört zum Natura 2000-Gebiet Wienerwald-Thermenregion und hier zu den wertvollsten Schutzgebieten mit besonderen FFH(Fauna-Flora-Habitat)-Lebensräumen und FFH- sowie Vogelschutz-Arten.) Mehr als 60 TeilnehmerInnen waren dabei. Wir stellten die Geschichte der Perchtoldsdorfer Heide, besondere Tiere und Pflanzen, das Beweidungsmanagement mit allen Herausforderungen für die Schäfer, Pflegearbeiten mit Freiwilligen, die hervorragende Zusammenarbeit mit der Gemeinde, anderen Perchtoldsdorfer Vereinen und Schulen sowie Forschungs-, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeiten vor.

Beim Heurigen Drexler-Leeb ließen wir die Führung gemütlich ausklingen.

Lesen Sie hier den Exkursionsbericht des Blauracken-Vereins.

April
26

1. Führung Naturschutzgebiet Fischerwiesen

Führung Fischerwiesen Führung Fischerwiesen

Um die Bevölkerung für die Natur im Naturschutzgebiet Fischerwiesen zu begeistern und für den Schutz und das richtige Besucherverhalten zu sensibilieren werden heuer und in den nächsten Jahren regelmäßig Naturführungen angeboten. Bei der ersten Führung konnten wir bei relativ kühlem Wetter 25 Interessierte begrüßen und wichtige Kontakte zu regelmäßigen BesucherInnen knüpfen. Neben der Geologie und Entstehung des Steinbruchs und des Naturschutzgebietes zeigten wir besondere Pflanzen wie den Sumpflöwenzahn und Tiere wie die Gelbbauchunke und stellten die wichtigsten Verhaltensregeln sowie geplante Maßnahmen zum Schutz des Gebietes vor.

Die Führungen im Naturschutzgebiet Fischerwiesen werden finanziert von der Marktgemeinde Perchtoldsdorf sowie mit Unterstützung von Land Niederösterreich und Europäischer Union.

Führung Fischerwiesen Führung Fischerwiesen Führung Fischerwiesen Führung Fischerwiesen Führung Fischerwiesen Führung Fischerwiesen Führung Fischerwiesen Führung Fischerwiesen

April
24

Workshop Naturschutzgebiet Fischerwiesen

Workshop Fischerwiesen Workshop Fischerwiesen

Der Steinbruch Fischerwiesen gelegen im Kaltenleutgebner Tal und im Grundeigentum der Marktgemeinde Perchtoldsdorf ist seit Juni 2016 Naturschutzgebiet. Der Heideverein wurde auf Grund der großen Erfahrung durch die Heidearbeit von der Gemeinde mit Bildungs-, Aufklärungs- und Managementaktivitäten betraut. Um Kinder und Jugendliche für die Natur des Gebiets zu begeistern und gleichzeitig für den Schutz und das richtige Verhalten zu sensiblisieren, finden 2017 und 2018 angelehnt an die sehr erfolgreichen Heideschulprojekte zwei Schulprojekte für die Kinder des unmittelbaren Einzugsgebietes (2017: Kaltenleutgeben, Liesing, 2018: Perchtoldsdorf) statt. Dazu erarbeitete Eva Bulwa ein umfangreiches Bildungsprogramm. Im Rahmen eines Workshops vor Ort geleitet von Alexander Mrkvicka, Irene Drozdowski und Eva Bulwa, wurden den PädagogInnen des Heidevereins das Gebiet, viele spannende biologische Inhalte und das Bildungsprogramm präsentiert.

Das Schulprojekt und Bildungsprogramm wird finanziert von der Marktgemeinde Perchtoldsdorf sowie mit Unterstützung von Land Niederösterreich und Europäischer Union.

April
20

Heideführung

Die 1. Heideführung musste leider wegen Schneefalls entfallen.

April
1

Kurs: Wildbienen-Nisthilfen richtig basteln

Wildbienen-Nisthilfen-Kurs Wildbienen-Nisthilfen-Kurs Wildbienen-Nisthilfen-Kurs fertige Wildbienen-Nisthilfe

Zum ersten Mal fand unser 4-stündiger Kurs zum richtigen Bau von Wildbienen-Nisthilfen statt. Die Motivation einen solchen Kurs anzubieten entstand, weil wir uns in den letzten Jahren im Rahmen der Erhebung der Hautflügler auf der Heide durch Dr. Herbert Zettel intensiver mit den Wildbienen auseinandergesetzt haben. Ganz besonders über die Website und das Buch "Wildbienen - Die anderen Bienen" des deutschen Bienenexperten Dr. Paul Westrich, haben wir unglaublich viel über die Biologie, Schutz und die richtige Ausgestaltung von Wildbienen-Nisthilfen gelernt. Umso größer ist das Grauen, wenn man in Baumärkten und Gartencentern sieht, dass den Kunden zu 99,9% vollkommen unbrauchbare, oft auch schädliche Nisthilfen um sündteures Geld angeboten werden bzw. welche Ratschläge zum Bau von leider nur scheinbar kompetenten Stellen gegeben werden. Nach dem Sammeln von eigenen "Bau- und Erfolgserfahrungen" war die Idee für den Kurs geboren.

Mit den Klosterbauern Hannes Kleedorfer und Kathi Neuninger in Maria Enzersdorf bekamen wir perfekte Partner und den perfekten Kursort. Eineinhalb Stunden widmeten wir mit zahlreichen Anschauungsbildern der Biologie der Hautflügler, der Wildbienen, naturnah gestalteten Gärten, wichtigen Strukturen und heimischen Blütenpflanzen sowie einer ganzen Sammlung an käuflichen Nisthilfen - von "mit Nacharbeit rettbar", über "schlichtwegs unbrauchbar" und rein "optische Schmankerln" bis hin zu nur mehr skurril und reine Käufer-Vera... Mit auf diese Weise aufs Wesentliche geschärftem Blick gings mit den vorbereiteten Materialien drei Stunden im Freien ans Basteln. Mit einer heimischen Wildblumen-Samenmischung und der fertigen Nisthilfe unter dem Arm verließen unsere 16 KursteilnehmerInnen, darunter auch zwei Kinder, die das Basteln hervorragend meisterten, am Schluss das Klosterbauer-Gelände.

Empfehlenswerte, hervorragende Literatur zum Thema:
Paul Westrich: Wildbienen - Die anderen Bienen, ISBN-Nr. 978-3-89937-136-9
Werner David: Fertig zum Einzug: Nisthilfen für Wildbienen, ISBN-Nr. 978-3-89566-358-1

März
28

Wir trauern um Michaela Hofman!

Michaela Michaela begeisterte mit ihrer Liebe zur Natur zahlreiche Kinder für die Heide.

"Man liebt nur was man kennt und man schützt nur was man liebt" - dieses Motto gilt ganz besonders für die Natur und ihre vielen faszinierenden Bewohner. Michaela hat die Natur geliebt, viel Kraft aus ihr geschöpft und es war ihr ein ganz, ganz großes Anliegen, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen diese Begeisterung weiterzugeben und auch ihnen so diese Freude und positive Energie zu ermöglichen, sie gleichzeitig aber auch für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur zu sensiblisieren. Ihr Anliegen hat sie nicht nur zum Hobby sondern zum Beruf gemacht und war für zahlreiche Organisationen - darunter den Heideverein, die Umweltspürnasen, das Biosphärenpark Wienerwald Management - in der Naturbildung tätig. Neben diesen hunderten Führungen gründete sie Spürsinn-Naturerlebnisse bzw. in Pfaffstätten das Waldtipi und entwickelte und veranstaltete dort viele, sehr erfolgreiche Naturangebote. Michaela war immer gut gelaunt, strahlte viel Positives und Wärme aus. In Konfliktsituationen, die eben in einem Team auch manchmal vorkommen, war sie immer Vermittlerin und suchte nach Lösungen, die für alle passen. Selbst als es ihr gesundheitlich nicht mehr gut ging, sah sie, wenn es anderen schlecht ging und stand mit kreativen, aufbauenden und energiebringenden Ideen zur Seite. Im März ist Michaela nach langer schwerer Krankheit von uns gegangen! Sie hinterlässt im Heideteam eine riesige Lücke. Sie wird uns mit ihrem begeisternden, lieben und positiven Wesen unglaublich fehlen! In den vielen, vielen Herzen lebt die Begeisterung, die sie dort gepflanzt hat weiter. Und wir wollen uns gemeinsam darum kümmern, diese Pflanzen weiter zu hegen und zu pflegen!

Michaela auf der Waldtipi-Website: Ich liebe es in der Natur zu arbeiten, Kraft aus dieser Tätigkeit zu schöpfen und diese Kraft sowie die vielen verborgenen Schätze der Wälder und Wiesen als Hilfestellung für ihr Leben an unsere Kinder weiterzugeben!, ... denn die Zeit, die Du für Deine Rose verloren hast, sie macht Deine Rose so wichtig. (Der kleine Prinz/ A.d.Saint-Exupery)

März
25

Pflegetermin am Hochberg

HelferInnen Büsche

Zum alljährlichen Frühlings-Pflegetermin am Hochberg herrschte prachtvolles Frühlingswetter. Am Osthang wurden zahlreiche Gebüschaustriebe von den 15 HelferInnen gezwickt, darunter einiges an Flieder, der leider am Hochberg schon vor langer Zeit aus Gärten verwildert ist und Ausläufer treibt. Er konnte durch die Maßnahmen in den letzten Jahren schon deutlich geschwächt werden, muss aber trotzdem noch jährlich geschnitten werden. Zum Schluss belohnten ein kleiner Spaziergang und üppig blühende Kuhschellen und Adonisröschen die HelferInnen für ihren Einsatz.

März
11

Pflegetermin im Kernsaugraben

HelferInnen Pflegefläche

Nach einem Monat der zweite Pflegetermin im Kernsaugraben. Unter den 10 HelferInnen war das erste Mal die Bergrettung Wien Süd tatkräftig mit dabei. Weitere Gebüsche am Nordhang wurden entfernt und aufgestapelt, einzelne Dirndlsträucher und Eichen wurden freigestellt. Nun ist die Fläche wieder viel offener, das Zäunen für den Schäfer deutlich einfacher.

Jan
14

Pflegetermin im Kernsaugraben

HelferInnen

7 HelferInnen waren beim flegetermin im Kernsaugraben dabei. Es war nicht nur der 1. Pflegetermin 2017 sondern auch der erste im Kernsaugraben. Zahlreiche Büsche waren zu entfernen und wurden platzsparend aufgestapelt. Mittendrin begann ein richtiger Schneesturm von dem wir uns trotzdem nicht abhalten ließen. Eine Stunde länger als sonst wurde gearbeitet, ein zweiter Termin ist trotzdemnötig, um die Arbeiten abzuschließen.

Jan
01

Silvester 2016/Neujahr 2017

Silvestermüll HelferInnen Silvestermüll

In jährlicher Tradition waren auch heuer am 1.1. ab 7:30 Uhr fleißige HelferInnen auf der Heide unterwegs, um die Reste der Silvesterfeierlichkeiten zusammenzuräumen.

Glücklicherweise war auch diesmal - wie schon in den letzten Jahren, dank der intensiven Pressearbeit der Gemeinde sowie durch die Infotafeln an den Zugängen der Heide - das Müllaufkommen relativ gering und auf die Große Heide beschränkt, keine Flaschen waren zerschlagen und keine Infrastruktur wie Mistkübel, Gassisackspender oder der Schranken zerstört. Piraten, andere Kracher und dazugehörige Brandflecken im Trockenrasen waren wie in den letzten Jahren zum Glück auf wenige Ausnahmen beschränkt. Leicht zugenommen hat die Zahl an Raketenboxen im Tausch gegen Einzelraketen. Glücklicherweise wurden die Boxen vielfach schon bei den Mistkübeln entsorgt.

Familie Kantner kümmerte sich in ebenfalls schon bewährter Weise um die Säuberung auf dem Hochberg. Dort war das Müllaufkommen heuer geringer als im letzten Jahr.

Wir danken allen Silvester-BesucherInnen, die zu Silvester auf die Heide, den Hochberg und ihre seltenen Tiere und Pflanzen Rücksicht nehmen, keine Feuerwerke und Kracher zünden, ihren Müll wieder mitnehmen und einfach das Feuerwerk über der Stadt Wien beobachten!

Info Feuerwerk & Schadstoffe: Besonders die Feuerwerksreste - von fest bis gasförmig - sind eine Bedrohung für Heide und Hochberg, enthalten sie doch große Mengen an Salpeter (Nitrate, die eine in Trockenrasen unerwünschte Düngung verursachen), Schwefel und giftigen Schwermetallen, die ausgewaschen werden und den Boden und die besonderen Pflanzen und Tiere der Heide extrem belasten. Am 1. Jänner liegen übrigens die Messwerte für diverse Schadstoffe in der Luft in und um Wien meist kurzfristig bei mehr als dem 100fachen der erlaubten Grenzwerte! Vor allem für die jungen Heidebesucher, aber auch für die Schafe, Hunde und Wildtiere sind die giftigen Feuerwerksreste eine nicht zu unterschätzende Gefahr!

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