Nov
24

Arbeit im Bildungsgarten und Heidepflege - Entfernung der Durchforstungsreste

Südhang Große Heide

Im Rahmen der Holznutzungen durch die EVN wurde eine wichtige, schon lange notwendige Maßnahme für die Erhaltung der wertvollen Südhänge auf der Großen Heide gesetzt: Der von der Heidestraße gleich oberhalb des Parkplatzes eingeschlossene Spitz mit dichtem Föhrenbewuchs wurde wieder frei geschnitten. Die Föhren hatten einen besonders interessanten Südhangbereich mit schönen Trockenrasen und einem besonders großen Vorkommen der seltenen Zebraschnecke bereits stark abgeschattet. Durch die fehlende Sonne werden die beschatteten Bereiche feuchter und in Folge deutlich wüchisger. Der Trockenrasen mit seinen seltenen Arten verschwindet und die Zebraschnecke kann dort ebenfalls nicht mehr überleben. Mit der Entfernung der Föhren ist die Besonnung wieder gewährleistet. Am Foto ist der Schatten eines noch stehenden Baumes zu sehen. Er zeigt wie weit der Schatten der gefällten Bäume auf der Böschung reichte.

Das Holz wurde gleich oberhalb auf Höhe der ersten Lehrpfadtafel gelagert und gehackt. Nadeln, Äste, Holzschnitzel und Erde blieben zurück und bildeten eine dicke Streuschicht über dem Trockenrasen. Diese wurde von 4 HelferInnen im Laufe des Vormittages mit dem Rechen entfernt, damit der Trockenrasen darunter nicht abstirbt.

HelferInnen

Gleichzeitig arbeiteten 8 HelferInnen im Bildungsgarten weiter. Noch fehlende Zaunsteher wurden eingeschlagen, der Zaun daran befestigt, ein Baumschutz gegen Verbiss rund um die Obstbäume aufgestellt, weitere Einzelbäume zur Auflichtung des Geländes entfernt und aufgearbeitet. Ein bereits rund 10 Jahre liegender Stapel aus Föhrenstämmen musste aus Platzgründen "umgesiedelt" werden - dabei machten wir eine spannende Entdeckung: neben vielen anderen Tieren fanden wir drei Larven einer Glasflügelzikade, die an Pilzen in Totholz leben. Leider hatten wir kein Röhrchen mit dabei, daher konnten wir kein Exemplar zur Artbestimmung unter dem Binokular mitnehmen - die genaue Art ist daher leider unbekannt geblieben. Der Fund zeigt aber wieder einmal, wie wichtig Totholz ist! Da die Arbeit im Bildungsgarten sehr aufwändig war, wurde diesmal bis 15 Uhr gearbeitet. Grillwürstel vom Heidelamm stärkten uns zu Mittag.

Nov
18

Heidepflege - Entfernung der Durchforstungsreste

HelferInnen

Im Rahmen der Durchforstungen nördlich des Zieselgebietes wurde in Absprache mit dem Heideverein das Holz zum Hacken auf der Trockenrasenfläche oberhalb des Sanatoriums bereitgelegt, da im Wald keine geeigneten Flächen zur Verfügung standen. Wie vereinbart wurde das Holz rasch gehackt. Aber natürlich ist es bei dieser Arbeit unvermeidbar, dass Nadeln, Äste, Holzschnitzel und Erde zurückbleiben. Diese hatten eine dicke Streuschicht über dem Trockenrasen gebildet und mussten möglichst rasch entfernt werden, damit der Trockenrasen darunter nicht abstirbt. 22 fleißige HelferInnen waren bei prachtvollem Wetter mit Rechen, Schaufel und Trageplanen dabei. In sehr anstrengenden Arbeitsstunden wurden bis zu 30cm dicke Schichten an Streumaterial ausgerecht und zurück in den Wald transportiert, wo das Material wichtig für die Versorgung der Bäume ist.

Ausrechen einer dicken Materialschicht Ausrechen einer dicken Materialschicht Ausrechen einer dicken Materialschicht Ausrechen einer dicken Materialschicht Ausrechen einer dicken Materialschicht
Okt
27

Arbeit im Bildungsgarten

HelferInnen

6 fleißige HelferInnen ließen sich vom nassen Wetter nicht abhalten. Im Bildungsgarten wurde das alte Zaungitter freigelegt, die ersten Zaunsteher - nach dem Ankohlen der Bodenspitzen, um sie haltbar zu machen - wurden gesetzt und 5 Obstbäume sowie einige Heckensträucher gepflanzt. Trotz einiger stärkerer Regengüsse arbeitete das Team diesmal von 9 bis 14 Uhr, warm gehalten von der anstrengenden Arbeit mit Vorschlaghammer, Schaufel und Krampen.

Ankohlen der Zaunsteher Setzen der Zaunsteher Setzen der Zaunsteher fertige Zaunsteher Obstbäume setzen
Okt
25

Arbeit im Bildungsgarten

Heute wurden die Löcher für die neuen Zaunsteher im Bildungsgarten gebohrt. Helmut Neumayr und Günther Koletschka arbeiteten gemeinsam mit Familie Kowatsch-Radits (Weinbau), die ihren Erdbohrer und ihre Arbeitszeit kostenlos zur Verfügung stellten! Vielen herzlichen Dank für diese tolle Unterstützung!

Okt
10

Durchforstung zwischen Großer Heide und Lutterwand

Steppensattelschrecke Löw's Blattzikade

Mit 10. Oktober startete die von den Experten im Rahmen des Forschungsprojektes "Tiere der Heide" angeregte Durchforstung des Föhrenbestandes zwischen Großer Heide und Lutterwand.

Dieser in den 1950er Jahren durch Anflug von Föhrensamen entstandene, sehr dichte sekundäre Föhrenwald bildet für wäremeliebende, seltene Tierarten eine unüberwindliche Barriere zwischen Großer Heide und Lutterwand. Für viele seltene Saumarten aber auch Arten offener wärmegetönter Wälder - von verschiedensten Schmetterlingen über Wanzen, Zikaden, Heuschrecken aber auch Reptilien - sind außerdem die Waldränder und Wälder rund um die Heide bereits viel zu dicht, dadurch zu dunkel und zu kühl.

Im Zuge der Durchforstung wird ein Teil der Föhren entfernt und im EVN-Biomassekraftwerk zur Energiegewinnung genutzt. Die verbleibenden Bäume - Schwarzföhren und wo vorhanden Eichen, Mehlbeeren und Elsbeeren - werden sich dadurch zu einem lichten Baumbestand mit schönen Bäumen und Einzelbüschen entwickeln, der auch für viele Tierarten einen optimalen Lebensraum bietet: einen vor Wind geschützten aber sonnigen und somit warmen Platz für Nahrungssuche, Eiablage, Entwicklung der Jungtiere und Ruhephasen.

Sept
22

Heidefest

Heidefest Köstliche Kuchen Heurigenbuffet gesponsert vom Weinbauverein Vereine und fleißigste Helfer Kinderprogramm

Auch wenn das Wetter heuer nicht perfekt war, so kamen doch zahlreiche Gäste, die meisten diesmal ganz gezielt, zum Heidefest.

Das Heurigenbuffet mit Broten, Wein und Most gesponsert vom Weinbauverein und liebevoll betreut von der Familie Ferraris , das Kuchenbuffet liebevoll betreut von Elisabeth Strutzenberger und Hannelore Weiß die köstlichen, hausgemachten Mehlspeisen wurden wieder von fleißigen HelferInnen gespendet und der faire Kaffee ausgeschenkt und gesponsert von Helmut und Lena Neumayr brachten wieder einen guten Spendenbeitrag für die Heidekassa.

Auch die Bio-Lammwürstel und Feuerflecken von Heideschäfer Familie Frank fanden großen Anklang.

Franz Kleinrath sorgte mit seinem Akkordeon für ausgelassene Stimmung und präsentierte sein selbst komponiertes Heidelied.

Als fleißigster Helfer wurde heuer Günther Koletschka, als fleißigster junger Helfer Philip Purer ausgezeichnet.

Unter den HelferInnen der Heidepflegewoche wurden wieder zahlreiche Preise verlost.

Das von unseren PädagogInnen Eva Bulwa, Silvia Wilde und Manuel Steiner ehrenamtlich betreute Kinderprogramm, die Spezial-Kinderführung, geleitet von Silvia Wilde sowie die Heideführung für Erwachsene, geleitet von Walter Niescher, wurden wieder mit Begeisterung angenommen.

Ganz besonders freuten wir uns über den Besuch von Manfred Wurm, der seit wenigen Tagen seine Pension genießt. Er hat als Bezirksvorsteher von Liesing die Heidearbeit mit zahlreichen Artikeln in den Liesinger Medien immer ganz besonders unterstützt. Vielen lieben Dank!

Ein besonderes Dankeschön an alle, die bei Auf- und Abbau mitgeholfen haben: Eva Bulwa, Irene Drozdowski, Günther Koletschka, Alexander Mrkvicka, Helmut und Lena Neumayr, Familie Purer, Manuel Steiner, Martin und Elisabeth Strutzenberger, Hannelore Weiss, Walter Zuntermann

Wir danken noch einmal allen HelferInnen und Organisationen herzlich für die Unterstützung und Zusammenarbeit bei der Heidepflegewoche und beim Heidefest!!!

fleißigster Helfer Preisverleihung Heideinfostand Preisverleihung <Alternativtext> Biosphärenpark Kinderprogramm Kinderprogramm Dankesworte Franz Kleinrath BPWW Besucher Köstliche Kuchen Heidefest
Sept
15
Sept
21

Heidepflegewoche 2012 – Ein neuer Rekord!

© FdPH/N.Novak © FdPH/N.Novak © FdPH/N.Novak © FdPH/N.Novak © FdPH/N.Novak © FdPH/N.Novak © FdPH/N.Novak LE-Logo

Mit herrlichem Wetter und nur einem halben Tag, der auf Grund von Schlechtwetter abgesagt werden musste, brach die Heidepflegewoche 2012 alle bisherigen Teilnehmer-Rekorde! In Summe haben 739 unterschiedliche Personen 833 Personenhalbtage, in Summe somit 2499 Stunden (!) auf der Heide gearbeitet und dadurch zu ihrer Erhaltung beigetragen! (Zum Vergleich: 2011: 484 Personen 1650 Stunden, 2010: 224 Personen 1182 Stunden)

Durch das händische Entfernen von Gebüschen erfolgt die Pflege wesentlich schonender, als mit Hilfe eines Freischneiders, der nur dort zum Einsatz kommt, wo wenig heikle Flächen liegen. Ohne die Beteiligung zahlreicher Freiwilliger wäre das nicht möglich! Noch nie zuvor konnten so viele Flächen in einer Heidepflegewoche gepflegt werden.

Mit dabei waren mit großer Begeisterung und viel Engagement 32 Schulklassen und ihre LehrerInnen. Aus Perchtoldsdorf das SPZ Ambros-Rieder-Schule mit 3 Klassen, die VS Kneipgasse mit den Klassen 1a, 1b, 1c, 1d, 2a, 2c, 3a, 4a und der Mehrstufenklasse, die IBMS mit den Klassen 3a, 3b, 3c und 3d, das BGBRG mit den Klassen 1a, 1e, 2a, 2d, 2f, 3f, 4d, 4f, 5b, 5c und 6b. Aus der VS Südstadt (Maria Enzersdorf) waren die Klassen 3a und 3b dabei, aus dem 11. Bezirk zwei Wahlpflichtfach-Gruppen Biologie aus dem GRG11. Betreut wurden die SchülerInnen von unseren engagierten NaturpädagogInnen Eva Bulwa, Mari Haidvogl, Sonja Latzin, Birgit Rotter, Manuel Steiner, Gernot Waiss, Silvia Wilde sowie ehrenamtlich von Dagmar und Karin Trübswasser. Nach einer kleinen Einführung zur Heide, zum Lebensraum und warum die Heidearbeit so wichtig ist, schritten die Kinder und Jugendlichen zur Pflegearbeit. Dabei gab es zahlreiche spannende Entdeckungen wie zahlreiche Gottesanbeterinnen, sogar eine Sägeschrecke, Wespenspinnen, Schwalbenschwanz-Raupen und vieles mehr. So ist die Heidepflege für die SchülerInnen nicht nur eine Arbeit sondern auch ein interessantes Naturerlebnis. Die Terminkoordination und Abstimmung mit den LehrerInnen im Vorfeld übernahm Eva Bulwa.

Die Betreuung der Erwachsenen erfolgte durch die beiden Ökologen des Heidevereins Alexander Mrkvicka und Irene Drozdowski. Walter Niescher war dabei wie jedes Jahr eine unverzichtbare Hilfe!

Von den Perchtoldsdorfer Vereinen halfen mit: die Pfadfinder-Gilde Perchtoldsdorf, die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs Gruppe Perchtoldsdorf, der Österreichische Alpenverein Sektion Liesing-Perchtoldsdorf, die Naturfreunde Perchtoldsdorf

Mit viel Engagement dabei waren auch die Mitarbeiter des Wirtschaftshofes der Marktgemeinde Perchtoldsdorf. Nach den Routinearbeiten (Mähen der Gräben), erledigten sie einen perfekten Heckenschnitt entlang der gesamten Heidestraße und waren zwei Tage damit beschäftigt zahlreiche Götterbäume mit Traktor und Seilwinde auszureißen. Auch der Abtransport des vielen Schnittguts nahm einiges an Arbeitszeit in Anspruch.

Schäfer Erich Frank übernahm als wichtige Unterstützung mit dem Freischneider die Mahd des Heidefest-Platzes.

Der Weinbauverein Perchtoldsdorf unterstützte uns wieder mit einem tollen Dankeschön an alle HelferInnen! Mehr als 300 Flaschen köstlichen Wein und Traubensaft konnten wir an unsere HelferInnen überreichen.

Wir danken allen HelferInnen und Beteiligten herzlich fürs Mitmachen, das tolle Engagement und die große Leistung für den Naturschutz auf der Heide!

Fachliche Planung, Vorbereitung und Betreuung der Pflegewoche: Irene Drozdowski, Alexander Mrkvicka

Unterstützung bei der Betreuung: Walter Niescher

Betreuung der Schulklassen: Eva Bulwa, Mari Haidvogl, Sonja Latzin, Birgit Rotter, Manuel Steiner, Gernot Waiss, Silvia Wilde, Dagmar und Karin Trübswasser

Koordination der Schulklassen: Eva Bulwa

Verpflegung: Irmtraut Drozdowski

Sponsoring: Weinbauverein Perchtoldsdorf

Finanzierung: Verein Freunde der Perchtoldsdorfer Heide, Marktgemeinde Perchtoldsdorf, gefördert von EU, Lebensministerium und Land NÖ im Rahmen der Ländlichen Entwicklung.

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Sept
21

Heidepflegewoche – Freitag

HelferInnen HelferInnen

Heute waren 185 HelferInnen bei der Heidepflege dabei: 79 SchülerInnen der Klassen 1a, 1b, 2a und 4a der VS Kneippgasse mit 5 Lehrerinnen und 3 Begleiterinnen, 43 SchülerInnen der Klassen 5B und 2F des BGBRG Perchtoldsdorf mit 2 LehrerInnen, 25 SchülerInnen der Biologischen Übungen des GRG 11 mit ihrer Lehrerin und 4 Kinder des Kindergarten Schwedenstift mit 2 Begleiterinnen, betreut von 6 unserer NaturpädagogInnen sowie 7 Erwachsene vormittags und 7 Erwachsene und 1 Jugendlicher nachmittags.

Die SchülerInnen zwickten unterhalb der Heidestraße, entlang der Heidestraße beim Wasserbehälter sowie beim Aussichtspunkt auf der Großenheide zahlreiche Gebüsche. Die Kindergartenkinder durften Eschen- und Nussbaumaustriebe im Zieselschutzgebiet schneiden.

Die Erwachsenen arbeiteten am Vormittag neben dem Naturdenkmal auf der Kleinen Heide. Am Nachmittag wurde unterhalb der Heidestraße geschnitten.

Die Mitarbeiter des Wirtschaftshofs transportierten weitere LKW-Ladungen Schnittgut ab.

HelferInnen HelferInnen HelferInnen HelferInnen HelferInnen Wirtschaftshof
Sept
20

Heidepflegewoche – Donnerstag

HelferInnen HelferInnen

Heute arbeiteten 122 HelferInnen auf der Heide mit: 11 SchülerInnen des SPZ Perchtoldsdorf mit 3 LehrerInnen sowie 63 SchülerInnen der Klassen 1A, 1E und 2D des BGBRG Perchtoldsdorf mit 3 LehrerInnen betreut von 4 unserer NaturpädagogInnen sowie 10 Erwachsene vormittags und 20 Erwachsene und 8 Kinder nachmittags.

Eine Klasse arbeitete auf den 17-Föhren weiter. Außerdem wurden auf der Severa-Wiese, auf der Kleinen Heide beim Aufgang vom Parkplatz und oberhalb des Wasserbehälters auf der Großen Heide zahlreiche Gebüschaustriebe gezwickt.

Die Erwachsenen arbeiteten am Vormittag am östlichsten Teil des Südhangs im Kröpfgraben. Am Nachmittag arbeiteten Kinder und Erwachsene im westlichen Teil der Kleinen Heide. Dort wurden auch zahlreiche kleine Götterbäume mit dem Krampen ausgehackt.

Die Mitarbeiter des Wirtschaftshofs transportierten bereits viele LKW-Ladungen Schnittgut aus dem Kröpfgraben, dem Steinbruch beim Parkplatz und der Großen Heide ab.

HelferInnen HelferInnen HelferInnen HelferInnen
Sept
19

Heidepflegewoche – Mittwoch

HelferInnen HelferInnen

Heute waren 143 HelferInnen auf der Heide dabei: die 3a und 3b der VS Südstadt - Maria Enzersdorf mit 41 SchülerInnen, 2 LehrerInnen und 2 Begleiterinnen sowie die 3a, 3b, 3c und 3d des IBMS Perchtoldsdorf mit 75 SchülerInnen und 8 Lehrerinnen betreut von 6 unserer NaturpädagogInnen sowie 9 Erwachsene.

Auf den 17-Föhren wurden von zwei Klassen Gebüschaustriebe gezwickt und Götterbäume ausgehackt, mitten auf der Kleinen Heide vor dem Häuschen vor allem Schlehen- und Eschennachtriebe entfernt (natürlich blieben auch Schlehen für Segelfalter und Co stehen). Östlich der Weingärten auf der Großen Heide wurde weiter gearbeitet, ebenso unterhalb der Heidestraße.

Die Erwachsenen arbeiteten am östlichsten Teil des Südhangs im Kröpfgraben. Dort wurden Gebüschaustriebe geschnitten, Einzelbäume geringelt und auch zahlreiche Liguster ausgehackt.

Der Nachmittagstermin musste auf Grund von Regen entfallen.

HelferInnen HelferInnen HelferInnen HelferInnen HelferInnen
Sept
18

Heidepflegewoche – Dienstag

HelferInnen HelferInnen

Heute waren 165 HelferInnen auf der Heide dabei: die 5 Klassen 1C, 1D, 2C, 3A und die Mehrstufenklasse der VS Kneippgasse mit 89 SchülerInnen, 7 LehrerInnen und 3 Begleiterinnen sowie die 4D des BGBRG Perchtoldsdorf mit 21 SchülerInnen und ihrer Lehrerin betreut von 6 unserer NaturpädagogInnen, 17 Erwachsene vormittags und 15 Erwachsene sowie 2 Kinder und 1 Jugendlicher nachmittags und weiters ganztags 3 Mitarbeiter des Wirtschaftshofs der Gemeinde.

Auf der nördlichen großen Heide unterhalb der Heidestraße sowie oberhalb des Sanatoriums und östlich der Weingärten wurden vormittags von den Schulklassen zahlreiche große und kleine Büsche gezwickt. Dabei wurden verschiedenste Tiere entdeckt: Gottesanbeterinnen und ihre Kokons, Schwalbenschwanzraupen, Mistkäfer und einiges mehr.

Die Erwachsenen arbeiteten am Vormittag zuerst im nördlichen Bereich der Großen Heide und dann unterhalb des Spielplatzes.

Die Mitarbeiter des Wirtschaftshofs der Gemeinde setzten mit Traktor und Seilwinde das Freistellen des Steinbruchs neben dem Heideparkplatz fort. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen! Die Felswände sind wieder frei und besonnt. Ein Paradies für zahlreiche Felsbewohner!

Nachmittags pflegten 18 HelferInnen den östlichen Südhang im Kröpfgraben auf der Kleinen Heide, der zu den wertvollsten Flächen auf der Heide mit den schönsten und felsigsten Trockenrasen gehört. Er ist gleichzeitig jener Teil der Heide, der bei Sonne die höchsten Temperaturen aufweist. Das war auch bei der heutigen Pflege deutlich zu spüren. Trotz Hitze gelang es den fleißigen HelferInnen aber die gesamte Fläche fertig zu stellen.

HelferInnen HelferInnen HelferInnen HelferInnen HelferInnen HelferInnen HelferInnen
Sept
17

Heidepflegewoche – Montag

HelferInnen © FdPH/N.Novak HelferInnen © FdPH/N.Novak HelferInnen © FdPH/N.Novak

Heute engagierten sich mehr als 140 HelferInnen auf der Heide: die 5 Klassen 2A, 3F, 4F, 5C und 6 B des BGBRG Perchtoldsdorf mit 111 SchülerInnen und 5 LehrerInnen betreut von 7 unserer NaturpädagogInnen, 11 Erwachsene vormittags und 8 Erwachsene nachmittags sowie ganztags 3 Mitarbeiter des Wirtschaftshofs der Gemeinde.

Auf der nördlichen großen Heide vom Aussichtshügel bis zur Heidestraße bei der Zieselinfotafel sowie oberhalb des Sanatoriums wurden vormittags zahlreiche große und kleine Büsche gezwickt. Zahlreiche Gottesanbeterinnen waren zu sehen. Für große Begeisterung sorgte die Entdeckung einer Sägeschrecke, die nach genauer Betrachtung durch alle Schulklassen und HelferInnen – natürlich vollkommen unversehrt! – in einen sicheren Busch gesetzt wurde. Auch Neuntöter waren sehr gut zu beobachten.

Die Mitarbeiter des Wirtschaftshofs der Gemeinde waren mit großem Engagement mit Traktor und Seilwinde dabei und konnten so beim Steinbruch neben dem Parkplatz sowie im Kröpfgraben Götterbäume, Eschenahorn und Eschen mit den Wurzeln ausreißen. Das ist besonders beim Götterbaum, einem Neophyten aus Asien, sehr wichtig, da dieser beim alleinigen Umschneiden zahlreiche Ausläufer treibt und das Problem des Zuwachsens noch vergrößert wird. Zwei weitere Heidehelfer rissen gleichzeitig junge Götterbäume, die noch zu klein für eine Seilwinde sind, mit der Hand oder dem Krampen aus. Die ökologisch wertvollen Felswände im Steinbruch sind nun wieder gut besonnt und können so z.B. der Smaragdeidechse einen guten Lebensraum bieten. Die meisten sonstigen Pflegearbeiten im Aufgabenbereich der Gemeinde sowie ein gründlicher Heckenschnitt entlang der Heidestraße waren von den fleißigen Wirtschaftshof-Mitarbeitern schon in der letzten Woche erledigt worden.

Nachmittags pflegten 8 HelferInnen die Fläche westlich des eingezäunten Naturdenkmals auf der Kleinen Heide. Dieser wertvolle Saumbereich war im Jahr 2008 von der Alpenvereins-Umweltbaustelle der Sektion Liesing/Perchtoldsdorf erstmals wieder freigeschnitten worden. Seither hat sich die Fläche – auch durch Beweidung im Abstand von mehreren Jahren – sehr gut entwickelt. Heute waren Nachpflegearbeiten am Programm. Zahlreiche kleine Gebüschaustriebe wurden gezwickt.

HelferInnen © FdPH/N.Novak HelferInnen © FdPH/N.Novak HelferInnen © FdPH/N.Novak HelferInnen © FdPH/N.Novak HelferInnen © FdPH/N.Novak HelferInnen © FdPH/N.Novak
Sept
16

Heidepflegewoche – Sonntag

HelferInnen HelferInnen Ziegenmelker

15 HelferInnen waren am Vormittag dabei, 15 am Nachmittag.

Gearbeitet wurde den gesamten Tag im Saugraben, der nach den Ergebnissen der zoologischen Erhebungen 2010/2011 zu den wertvollsten Bereichen der Heide zählt. Die Südhänge sind zum Beispiel aus Schmetterlings-kundlicher Sicht besonders interessant. Wichtig ist es hier, die Verbuschung auf einem relativ geringen Maß zu halten, um zuviel Beschattung zu verhindern. Daher wurden zahlreiche Gebüschenachtriebe geschnitten. Am Hügelrücken oberhalb des Südhangs wurden auch einzelne Föhren entfernt, die die Halb-/Trockenrasen stark beschatten. Von einem Helfer konnte ein Ziegenmelker beobachtet werden. Dieser seltene Vogel bevorzugt ein Mosaik aus Halb-/Trockenrasen und Gehölzen – wie es im Saugraben vorkommt.

7 HelferInnen waren den ganzen Tag dabei.

Sept
15

Heidepflegewoche – Samstag

HelferInnen darunter Pfadfinder und Pfadfinderinnen Perchtoldsdorf HelferInnen HelferInnen

23 HelferInnen waren am Vormittag dabei, darunter die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs Gruppe Perchtoldsdorf sowie die Pfadfinder-Gilde Perchtoldsdorf. Am Nachmittag waren 24 HelferInnen dabei.

Am westlichen Teil des Südhanges im Kröpfgraben (Kleine Heide), der zu den wertvollsten Flächen auf der Heide mit den schönsten Trockenrasen gehört, wurden zahlreiche Gebüschaustriebe und alte, bereits vermorschende Stöcke abgezwickt. Mit der Motorsäge wurden am Unterhang einige größere Bäume und Gebüsche entfernt und so die Beschattung für den Trockenrasen reduziert. Bei der Arbeit wurden sowohl grüne aber auch braune Formen der Gottesanbeterin beobachtet und viele Ei-Kokons gefunden. Das sorgte ganz besonders bei den jungen HelferInnen für Begeisterung.

4 HelferInnen waren den ganzen Tag dabei.

Sept
8

Arbeit im Bildungsgarten

HelferInnen

Beim zweiten Arbeitseinsatz für den Bildungsgarten wurden gefährliche, weil bereits zum Teil absterbende Bäume entlang der Seite zur Straße hin entfernt. Damit ist nicht nur der Aufenthalt im Bildungsgarten sicher sondern auch wieder mehr Licht! Wo sie niemanden gefährden, lassen wir alte absterbende Bäume natürlich stehen - sie sind wichtiger Lebensraum für viele Totholzbewohner!

gefährliche Bäume gefährliche Bäume morscher Stamm Bildungsgarten
Aug

Vandalenakt auf der Großen Heide

Zerstörte Bank Lagerfeuer aus Sitzbänken!

Zu Ende der Ferien gab es auf der Großen Heide eine schlimme Überraschung: Ein Hügel war übersät mit Müll – leeren Wodkaflaschen und Bierdosen. Eine Sitzbank wurde– offensichtlich für ein Lagerfeuer – komplett verbrannt, bei einer weiteren fehlten 2 Bretter, der Mistkübel war samt Fundament umgeworfen. Zweimal waren heuer bereits auch Lehrpfadtafeln umgebrochen. Im nächsten Sommer ist daher geplant, am späten Abend öfter einmal Kontrollen durchzuführen, um derartigen unnötigen aber auch teuren Vandalismus zu unterbinden.

August
25

Arbeit im Bildungsgarten

Zukünftiger Bildungsgarten HelferInnen Viel Müll

In den letzten Jahren ist das Grundstück der ehemaligen Rabl-Hütte bzw. später des ehemaligen Schafstalls stark zugewachsen, da sie für die Beweidung nicht sehr attraktiv ist und daher nur selten beweidet wurde. Auch der Zaun war bereits am Zusammenbrechen.

Weil es viel zu schade ist, diese Fläche verbrachen und verwachsen zu lassen, hat sie der Heideverein von der Gemeinde für die nächsten Jahre übernommen, um für Naturführungen und Naturbildungsaktivitäten mit Kindern und Jugendlichen einen Bildungsgarten zu errichten.

Wozu einen Bildungsgarten: Vor allem im Sommer z.B. für das Ferienspiel ist auf der Heide nur wenig Schatten zu finden. Auch ein wenig empfindlicher Platz ohne Ziesellöcher fehlt. Der Bildungsgarten soll einerseits einen guten Schattenplatz und auch Schutz vor kleineren Regengüssen bieten, aber auch Platz für Laufspiele, Bastelaktivitäten oder naturpädagogische Aktivitäten zu Heide aber auch anderen Themen wie etwa generelle Vielfalt in der Kulturlandschaft durch Obstbäume, Sträucher, Totholzhaufen, Steinhaufen, eine Trockensteinmauer und vieles mehr, bieten.

Das Grundstück wieder herzurichten, darin steckt sehr viel Arbeit. Vielen Dank an Familie Frank, die uns die Fläche noch ein Mal beweidet hat, damit wir uns dabei leichter tun! Am ersten Termin wurden große Mengen an Müll zusammengesammelt, die noch aus der Zeit stammten, als der alte Schafstall in Verwendung war. Große Mengen Dachpappe, Flaschen, Plastik und vieles mehr füllte zahlreiche Müllsäcke. Im Boden eingewachsene Gitter und Zaunteile wurden mühsam herausgezogen. Einige gefährliche Bäume umgeschnitten und Holzstapel und Totholzhaufen geschlichtet.

eingewachsene Zaunteile in jedem Pfosten gefährliche Bäume gefährliche Bäume Bäume der Müll> viele große Müllsäcke
August
23

6. Heideführung

Heideführung

Auch bei der letzten Heideführung durften wir unter den 18 TeilnehmerInnen zahlreiche neue Gäste begrüßen. Bei den Pflanzen waren zahlreiche Spätsommerblüher wie das Feldmannstreu und auch schon Herbstblüher wie die Goldschopfaster oder der Gelbe Zahntrost zu entdecken. Besonders zahlreiche waren verschiedenste Heuschrecken unterwegs, die Heuschreckenexperte Michael Duda im Detail vorstellte. Besonders beeindruckte die BesucherInnen die Italienische Schönschrecke mit ihren roten Flügeln und ein Exemplar der Sägeschrecke, der größten Heuschrecke in Österreich.

Juli
12

5. Heideführung – Nachtführung

Juni
29

Heideführung für den TOP

Heideführung

Es war uns eine große Freude nach einigen Jahren wieder einmal eine Spezial-Heideführung gemeinsam mit und für den TOP (Verein Tourismus und Ortsverschönerung Perchtoldsdorf) machen zu können. Der TOP wird vor allem von Perchtoldsdorfer Betrieben getragen und unterstützt die Heidearbeit regelmäßig mit handwerklicher Arbeit (z.B. Rahmen für den Lehrpfad (Fürndraht), Dächer für die Infotafeln (Trampler)), Sachspenden (z.B. Werkzeug, Schutzkleidung) und Geldspenden. Herzlichen Dank für Eure wichtige Unterstützung, ohne die viele Dinge nicht möglich wären! Im Rahmen der Führung gelang uns die Beobachtung des seltenen Schmetterlingshafts auf der Großen Heide – ein großes Glück, da er nicht häufig zu beobachten ist!

Juni
28

4. Heideführung

Viele neue Gäste darunter 5 Kinder waren bei der Heideführung mit insgesamt 25 BesucherInnen dabei. Besonders zahlreich und auffällig war diesmal das Weißfleckwidderchen zu sehen. Auch Segelfalter und Schachbrett-Falter konnten beobachtet werden. Die Kinder – ausgerüstet mit Dosenlupen – waren besonders begeistert von den vielen Heuschrecken, die bei jedem Schritt davonhüpften. Auch die riesige Raupe des Wiener Nachtpfauenauges sowie winzig kleine Zikaden beeindruckten sehr. In voller Blüte waren gerade Schwertblättriger Alanat, Langfahnen-Tragant und Gelber Lein zu bewundern.

Mai
31

3. Heideführung

Wir durften zahlreiche neue Gäste bei der Heideführung begrüßen.

Mai

7. bis 11. Mai – Schulprojekt 2012

Schulprojekt 2012

Die Begeisterung der Perchtoldsdorfer Kinder und Jugendlichen für die Heide und ihre vielen Besonderheiten, ist ein wichtiger Schlüssel für die Wertschätzung der wertvollen Natur vor der eigenen Haustüre, für ein rücksichtsvolles Freizeit-Verhalten auf der Heide und die langfristige Erhaltung der Heide auch in Zukunft. Sowohl den Freunden der Perchtoldsdorfer Heide als auch der Marktgemeinde Perchtoldsdorf ist es daher ein großes Anliegen, den Kindern zumindest ein Mal in ihrer Schulzeit eine Heideführung mit erfahrenen BiologInnen und NaturpädagogInnen und damit besondere Einblicke in die Fauna und Flora und einen schönen und spannenden Vormittag auf der Heide zu ermöglichen. Für alle Perchtoldsdorfer VolksschülerInnen und die SchülerInnen des SPZ werden daher alle 4 Jahre vom Heideverein Exkursionen auf die Heide organisiert und durchgeführt. Die Marktgemeinde Perchtoldsdorf unterstützt das Projekt finanziell.

Insgesamt waren heuer 28 Schulklassen der VS Sebastian-Kneipp-Gasse (14 Klassen), der VS Roseggergasse (12 Klassen) und des SPZ (2 Gruppen) aus Perchtoldsdorf mit insgesamt 560 SchülerInnen dabei. Die NaturpädagogInnen vom Heideverein Manuel Böck, Eva Bulwa, Mari Haidvogl, Sonja Latzin, Birgit Rotter, Gernot Waiss und Silvia Wilde begleiteten die Kinder und ihre LehrerInnen über die Heide. Neben interessanten Infos zu Entstehung, Erhaltung und richtigem Verhalten auf der Heide, gab es viel Spaß und Spannung beim Zieselbeobachten, Insektensuche mit Dosenlupen und Pflanzensuchrätseln. Tobias Schernhammer organisierte einen Reptilienstand. Das Berühren einer zahmen, heimischen Schlange hilft, die leider nach wie vor vorhandenen Ängste und Vorbehalte vor diesen Tieren abzubauen und trägt so viel zum Schutz der faszinierenden Reptilien bei. Lustige Spiele sorgten dafür, dass auch die Bewegung nicht zu kurz kam.

Wir danken Eva Bulwa für die großartige Organisation und allen unseren NaturpädagogInnen für ihren tollen Einsatz!

Das Projekt erfolgte mit Unterstützung des Lebensministeriums, des Landes Niederösterreich und der Europäischen Union sowie der Marktgemeinde Perchtoldsdorf. Auch der Heideverein finanziert einen Teil des Projektes und führt zahlreiche organisatorische Arbeiten ehrenamtlich durch.

April
26

2. Heideführung

April
21

Neue Infoschilder zum richtigen Verhalten

Infoschilder Reparatur

Nachdem auf der Heide zahlreiche BesucherInnen unterwegs sind, die nicht in Perchtoldsdorf wohnen und vorher noch nie auf der Heide waren, sind diesen BesucherInnen der hohe Wert und die Verhaltensregeln oft nicht bekannt. Nicht jeder nimmt sich aber Zeit die Infotafeln an den Eingängen oder den Lehrpfad sofort zu lesen. Weiters sind auch immer wieder fremdsprachige Gäste unterwegs, die kein Deutsch verstehen. Die richtigen Verhaltensweisen auf einen Blick zu erkennbar zu machen, ist daher für den Schutz der Heide sehr wichtig.

Über das neue LE-geförderte Projekt "Bildungsaktivitäten, Besucher-/Lebensraummanagement Perchtoldsdorfer Heide", das vom Heideverein in Kooperation und mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde Perchtoldsdorf durchgeführt wird, wurden nun Infotafeln für alle Zugänge der Heide angeschafft und montiert.

Weiters musste ein Steher einer Lehrpfad-Tafel ausgetauscht werden, da er leider durch unnötigen Vandalismus zerstört wurde.

März
29

1. Heideführung

11 Interessierte ließen sich von dunklen Wolken nicht abschrecken und nahmen an der 1. Heideführung im heurigen Jahr teil, die auf die Große Heide und in den Saugraben führte. Auf Grund des warmen Frühlings ist die Vegetation um rund 2 Wochen voraus, obwohl sie insgesamt noch sehr kurz ist. Die Großen Kuhschellen sind gerade verblüht, der Frühlings-Adonis steht in voller Blüte. Ziesel, Smaragdeidechse und Feldgrillen sind schon aktiv und auch die ersten Kleinen Nachtpfauenaugen fliegen bereits!

Außerdem blühten die Wiesen-Kuhschelle, Sand-Fingerkraut, Stängelumfassendes Täschelkraut, Spurre und im Saugraben das Berg-Täschelkraut. Auch die für Trockenrasen typische Erdsegge, Frühlings-Segge und das Kalk-Blaugras standen in Blüte. Die erste Zwerg-Schwertlilie war ebenso zu finden. Nach eineinhalb Stunden setzte dann ein stärkerer Regenfall der Heideführung ein etwas früheres Ende.

März
8

Generalversammlung Verein Freunde der Perchtoldsdorfer Heide

Nach einem Bericht zu den Geschehnissen und Erfolgen der letzten zwei Jahre wurde ein Ausblick auf das neue LE-geförderte Heideprojekt mit dem Titel "Bildungsaktivitäten, Besucher- und Lebensraum-Management zur Erhaltung der FFH-Lebensräume auf der Perchtoldsdorfer Heide" bis 2013 gegeben. Wesentliche Schwerpunkte sind Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Untersuchung der Besucherströme, Befragung der Besucher sowie die Untersuchung der Hautflügler auf der Heide. Nach der Neuwahl des Vorstandes wurden die Ergebnisse des ersten LE-geförderten Projektes "Tiere der Heide" (Arbeitstitel), in dessen Rahmen die Spinnen, Schmetterlinge, Zikaden, Wanzen und Heuschrecken auf der Heide untersucht wurden, präsentiert. Ein großes Dankeschön erging an die Gemeinde für Vorfinanzierung und finanzielle Beteiligung, sowie Privatpersonen für Unterstützung in Form von Spenden. GR Franz Nigl, zuständig für Forst/Wald und Landwirtschaft und somit auch für die Heide, lobte das große Engagement des Vereins und die gute Zusammenarbeit. Als Partner durften wir Michael Ziegler vom TOP und Erhard Franz von der Alpenvereinssektion Liesing-Perchtoldsdorf begrüßen. Beide Vereine unterstützen die Arbeit auf der Heide sehr intensiv. Herzlichen Dank!

Vorstand der Freunde der Perchtoldsdorfer Heide ab 8.3.2012: Irene Drozdowski (Obfrau), Günther Koletschka (Obfrau Stellvertreter), Alexander Mrkvicka (Kassier), Patrick Loschmidt (Kassier Stv.), Birgit Rotter (Schriftführerin), Eva Bulwa (Schriftführer Stv.), Kassaprüfer Dr. Walter Niescher, Kassaprüferin Elisabeth Strutzenberger

März
3

4. Pflegetermin

HelferInnen Dornenbarrieren Dornenbarrieren

16 HelferInnen waren bei prachtvollem Frühlingswetter auf der Kleinen Heide dabei. Die Sträucher auf den Steinbrüchen wurden ausgelichtet und das Schnittgut für die Erneuerung der Dornenbarrieren beim Abgang in den Kröpfgraben verwendet. Die ersten Kuhschellen blühen bereits am Südhang!

Feb
25

3. Pflegetermin

HelferInnen

Diesmal fanden Arbeiten auf der Großen und Kleinen Heide statt. Neben dem Wiederaufbau des Lehrpfades wurden von 11 HelferInnen einzelne Sträucher entlang der Straße zurückgeschnitten und die Dornenbarrieren wieder erneuert. Im Anschluss wurde auf der Kleinen Heide noch eine kleine Baumgruppe entfernt, die eine sehr wertvolle Trockenrasen- sowie Saumfläche bereits stark beschattet hatte.

Feb
18

Pflegetermin beim Adler-Steinbruch

HelferInnen

Ein Pflegeeinsatz in Perchtoldsdorf abseits der Heide: Zwischen dem österreichweit einzigartigen Trockenrasen am Nackten Sattel bei Gießhübl und der Heide bilden eine Serie kleiner Trockenrasen auf Waldlichtungen und in aufgelassenen Steinbrüchen einen wichtigen Wanderkorridor für Tiere wie Smaragdeidechse, Mauereidechse und Schlingnatter. Leider ist die Verbuschung auch auf diesen Flächen teilweise schon recht stark fortgeschritten. Im Adlersteinbruch, wo Bunt-Schwertlilie, Vorfrühlings-Zyklame und Dreizahn-Knabenkraut ihre einzigen Vorkommen in Perchtoldsdorf haben, wurden bereits im letzten Jahr gemeinsam mit dem Grundeigentümer – Familie Adler – einige Freischneidemaßnahmen gesetzt.

Diese wurden heuer wieder gemeinsam von insgesamt 19 fleißigen HelferInnen fortgesetzt. Einzelne Bäume und Büsche wurden noch entfernt, einige Laubbäume geringelt. Nun muss in Folge nur mehr nachgepflegt werden.

Feb
11

2. Pflegetermin

HelferInnen

6 Helfer trotzten der Eiseskälte von -13,6°C und arbeiteten auf der Kleinen Heide. Einzelne Schwarzföhren wurden entfernt und so die Beschattung für einen – vor allem für verschiedenste Insekten – besonders wertvollen Übergangsbereich zwischen Trockenrasen und Waldrandbereich reduziert.

Jan
28

1. Pflegetermin

16 HelferInnen

17 HelferInnen waren beim ersten Pflegeeinsatz im Jahr 2012 bei sonnigem Wetter auf der Sewerawiese dabei. Einzelne Bäume, die bereits über die Wiese hingen bzw. diese beschatteten, wurden entfernt. Kleine Äste und Laub wurden zusammengerecht, damit im Frühjahr die Wiesenpflanzen möglichst schnell wachsen können. Ein Traktor erleichterte den schonenden Transport der Bäume auf gefrorenem Boden zum nördlichen Wiesenrand.

Jan
1

Silvestermüll – Relativ wenig Müll trotz schönem Silvesterwetter!

HelferInnen Silvestermüll

Bereits um halb 8 Uhr in der Früh begannen die ersten HelferInnen ausgestattet mit Müllsäcken, Rechen und Gummihandschuhen bei Nieselregen und Nebel den Müll der Silvesterfeiern möglichst schnell einzusammeln und den Schaden für Heide und Besucher möglichst gering zu halten. Nach und nach trafen trotz des unwirtlichen Wetters weitere HelferInnen ein.

Trotz schönem Silvesterwetter mit klarer Sicht war ungefähr gleich viel, jedenfalls nicht mehr Müll als im Vorjahr auf der Heide zu finden, jedoch gab es wieder eine positive Veränderung im Gegensatz zum letzten Jahr: Es lagen kaum Schweizerkracher oder Böller herum, deren schädliche chemische Rückstände sehr konzentriert wirken. Glasscherben, die Wildtiere, Schafe, Heidebesucher aber auch Hunde gefährden, hielten sich mit zwei zerbrochenen Flaschen zum Glück wieder in Grenzen – auch wenn jede Scherbe definitiv zu viel ist. Wie im letzten Jahr waren die Müll"felder" auf einige Heidebereiche – vor allem die östlichen Hügelkuppen und den Aussichtspunkt am Waldrand der Großen Heide – konzentriert. Der Müll bestand vor allem aus Raketenresten – die zahlreichen schädlichen chemischen Rückstände der Raketen wie Feinstaub und eine Reihe von sehr giftigen Schwermetallen wie Barium und Strontium kann auch kein Müllsammeln wieder entfernen!

Einiges an Müll wurde schon von Feiernden selbst vorbildlich in den Mistkübeln entsorgt. Die Kleine Heide blieb wieder bis auf zwei kleine Flecken von den Silvesterfeierlichkeiten verschont.

Bei den Sachbeschädigungen gab es wie jedes Jahr Unerfreuliches: Das Licht beim elektronischen Schranken wurde zerstört.

Um 12 Uhr war die Heide praktisch müllfrei. Wir danken allen herzlich, die beim Aufräumen mitgeholfen haben, allen die auf Feuerwerk auf der Heide überhaupt verzichten und allen, die ihren Müll wieder mitnehmen oder in den Mistkübeln entsorgen!

Durch die intensive Öffentlichkeitsarbeit durch Gemeinde, Heideverein, Liesinger Bezirksvorsteher und das steigende Verständnis der Bevölkerung hat sich die Müllmenge seit 2007 auf ein Sechstel reduziert, die besonders schädlichen Kracher sind – obwohl leider allgemein sehr beliebt – kaum mehr auf der Heide zu finden! Das ist ein großer Erfolg und zeigt, wie erfolgreich Aufklärung ist. Ein herzliches Dankeschön an alle, die dem Appell gefolgt sind und mithelfen, unsere wertvolle Heide zu schützen!

Betrachtet man die Inhaltsstoffe sind Raketen und Kracher gefährlicher Sondermüll – so enthielt bei einer 2011 vom Lebensministerium durchgeführten Untersuchung jede fünfte Probe das schwer krebserregende und in der EU verbotene Hexachlorbenzol! Beim Verbrennen von Feuerwerkskörpern entstehen eine Vielzahl umwelt- und gesundheitsschädlicher Verbindungen, die Feinstaubbelastung ist zu Silvester um das Vielfache erhöht, die schönen Farben der Raketen entstehen z.B. durch die stark giftigen Schwermetalle Barium und Strontium! All diese Substanzen werden in unsere Umwelt freigesetzt, können nicht mehr entfernt werden und wirken schädlich auf Menschen, Tiere und Pflanzen! Es gilt daher die Feuerwerkaktivitäten auf der Heide weiter zu reduzieren!

Wir hoffen, dass die Müllmenge und die Zahl der Raketen im nächsten Jahr weiter zurückgehen werden und werden die Öffentlichkeitsarbeit in diese Richtung jedenfalls fortsetzen.

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